09.03.06 13:25 Uhr
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Spieledesigner werden in Frankreich geehrt - Deutschland diskutiert Spieleverbot

Während in Deutschland die Politik damit beschäftigt ist, ein Verbot von Killerspielen anzustreben, werden in Frankreich erfolgreiche Spieledesigner von der französischen Regierung geehrt.

Der französische Kulturminister Renaud Donnedieu wird am kommenden Montag die drei Spieledesigner Michel Ancel (Rayman), Frédérick Raynal (Alone in the Dark) und Shigeru Miyamoto (Zelda) auszeichnen.

Die drei Spieleentwickler erhalten im Kulturministerium den Orden für Verdienste in der Kunst und Literatur.


WebReporter: Gucky
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Spiel, Frankreich, Ehrung
Quelle: www.gamestar.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2006 13:16 Uhr von Gucky
 
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Tja, an dem Beispiel könnten sich unsere Politiker mal ein Scheibe abschneiden. In Frankreich existieren die großen Entwicklerstudios und in Deutschland wird ein kompletter Wirtschaftszweig politisch zerstört...
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09.03.2006 13:30 Uhr von megaakx
 
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naja was erwartet man anderes von unsren "traditionsbewussten" Politikern die vor Allem Angst haben was irgendwie neu erscheint - ich bin mir sicher, wenn die Zelda mal gespielt hätten würde das mittlerweile auch auf dem Index stehen.
Schneidet euch mal ne dicke scheibe von den Franzosen ab auch wenns dem eigenen Geldbeutel keinen Vorteil bringt, liebe Politiker!
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09.03.2006 13:32 Uhr von vst
 
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ach gucky: erstens wird in deutschland kein spieleverbot diskutiert.
du darfst weiterhin mensch ärgere dich nicht und leisure sweet larry spielen.

es wird auch in deutschland kein wirtschaftszweig politisch zerstört. wo hast du den unsinn her?
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09.03.2006 13:41 Uhr von bingo`
 
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@gucky: Das hängt mit der großen Tradition in Deutschland zusammen nur rumzumosern...
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09.03.2006 13:52 Uhr von gerolsteiner
 
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killerspiele?? sind diese spiele, die geehrt wurden Killerspiele???
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09.03.2006 13:58 Uhr von Gucky
 
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Natürlich wird in Deutschland eine Spieleverbot diskutiert. Leider konnte ich den Begriff "Killerspiele" nicht verwenden weil der Platz nicht ausreichte.

Selbstverständlich wird der Spieleentwicklerstandort Deutschland zerstört. Ein gutes Beispiel ist die Spieleschmiede Blue Byte, welche von Ubisoft geschluckt wurde. Denkst du wirklich das mal ein Spieleentwickler in Deutschland vom Staat unterstützt wurde, wie es z.B. bei Film und Fernsehen der Fall ist. Das kannst du vergessen. Wenn du willst kann ich gerne noch wietere Beispiele anbringen, z.B. Factor 5 die damals in die USA gegangen sind, da selbst dort mehr Unterstützung zu erwarten ist...
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09.03.2006 14:00 Uhr von vst
 
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gerolsteiner: steht nicht in der quelle. es steht überhaupt nichts in der quelle.
es ist eine absolute scheißquelle.

ich überlege mir, ob ich nicht die bewertung 4 mit dem grund keine aussage für solche news als standard einfließen lasse.

weder die quelle noch die news (wie auch) sagen irgendwas aus.
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09.03.2006 14:03 Uhr von intbee
 
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Der Artikel: in der Quelle ist ja schlimmer als in der "Bild".
Die aufgeführten Spiele sind doch eher harmlos... Das Magazin sollten lieber weiterhin Spieletesten, nicht solche abstrus konstruierten Meldungen ausgeben.
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09.03.2006 14:04 Uhr von Gucky
 
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09.03.2006 14:19 Uhr von vst
 
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gucky: das weiß ich. deutsche politiker versuchen killerspiele zu verbieten.

und nur weil eine depperte familienministerin und noch zwei, drei auch nicht intelligentere politiker das auch versuchen braucht man nicht von zerstörung eines wirtschaftszweiges reden.

ich rede hier von der qualität der quelle und die ist in dem fall dieser news absolut beschissen.

da steht nicht für was die franzosen die preise erhalten.
spieledesigner. das kann auch daisy und ihr garten sein (ein absolut klasse kleinmädchen spiel).
außerdem ist die quelle nicht unabhängig.

ich schreibe auch keine news über die qualität von mercedes die ich von deren homepage runternehme.

und zur übernahme und abwanderung diverser spielehersteller:
ist mir schnurz. ich hasse die subventionierung in unserem land.
ich bin auch bei spieleherstellern dagegen.
sollen sie doch gehen.

warum beschwert sich eigentlich keiner, dass von politikern in ganz europa der wirtschaftszweig "nikotin" zerstört wird?

und zwar von wesentlich mehr politikern als bei spielen
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09.03.2006 14:58 Uhr von Gucky
 
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@vst

doch, davon muss man leider sprechen, denn wie ich schon vorher beschrieben habe ist der Kahlschlag der Spieleentwicklungsindustrie leider schon vollzogen worden aufgrund der Panikmache bzgl. der bösen Computerspiele.

Dein Nikotinbeispiel hinkt da leider auch ein wenig, weil Nikotin nachweißlich gesundheitsschädlich ist und der "Schaden" durch Computerspiele immer wieder hin und her belegt wird ;). Hier sollte man sich die Arbeiten von Prof. Aufenenager zu Gemüte führen. Ein Forscher in der Hinsicht den ich sehr schätze...

Na, wenn Spieledesigner vom Kultusministerium ausgezeichnet werden, dann sollte es doch relativ klar sein um was es dabei geht.

Wenn Altkanzler Kohl für seine Verdienste gewürdigt wird, dann geht es sicherlich nicht um Saumagen essen ;)

Außerdem ist die Famileienministerin gar nicht gegen "Killerspiele", wie fälschlicherweise in der Presse dargestellt wird, wobei mir bei der Interpretation ihrer Aussagen kwikkwok noch geholfen, da man sie schnell falsch verstehen kann.

Ich halte auch nix von Subventionen, wollte aber zum Ausdruck das ich es unfair finde, wenn Filme gefördert werden, aber nicht Computerspiele, denn es gibt nicht nur Egosshooter wie viele glauben.

Viele große deutsche Entwickler sind inzwischen aufgekauft worden (Blue Byte) oder haben das Land verlassen (Factor 5). Ich finde das bedenklich, denn die Spieleindustrie nimmt inzwischen ein sehr großes Finanzvolumen ein, welches auch ein großes Plus an beschäftigung bringen könnte.

Die wahren Probleme (Umfeld) die Jugendliche heute haben werden außen vorgelassen und ich behaupte, dass es sich die Politk einfach macht und einen Sündenbock für ihre verfehlte Jugendpolitik sucht. Das geht eben nur bei einem Bereich der keine Lobby hat ;)
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09.03.2006 15:08 Uhr von exekutive
 
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kunst: also, frankreich hat es kapiert..

videospiele sind kunst!!!
sogar mehr als nur das..

wärend picasso,dali,magritte,van gogh ect "nur" bilder, bzw filme gestaltet haben, produzieren spieleentwickler komplette welten, die in sich zusammenhängend sind und teilweise sogar ganze lebensphilosophien beinhalten.


warum werden diverse künstler für deren teilweise schwachsin, in den himmel gelobt trotzdessen sich aber kaum ein "kunstinteressierter" mit der höchsten kunst, dem gestalten von interaktiven geschichten,welten,abendteuern ect beschäftigt..

das ist paradox...

(bsp: zelda, final fantasy,shen mue, beyoind good&evil, mario, postal2, secret of mana, und und und...)

aber deutschland tritt diese kunst mit füßen..
man verallgemeinert und pauschalisiert..(zum negativen)
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09.03.2006 15:13 Uhr von vst
 
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realacid, gucky: realacid
>das sich das spieleverbot auf die killerspiediskussion bezieht war durchaus verständlich, also bitte keine erbsen zählen.<
ich zähle keine erbsen. ich möchte endlich wissen für was die jungs ihren designpreis bekommen haben.

>natürlich wird hier ein wirtschaftszweig zerstört. zumindest wird er nicht gerade gefördert<
stimmt, aber warum muss man ihn fördern?
warum muss man sogenannte killerspiele fördern?
ich habe das noch nie verstanden.

gucky

>Dein Nikotinbeispiel hinkt da leider auch ein wenig, weil Nikotin nachweißlich gesundheitsschädlich ist und der "Schaden" durch Computerspiele immer wieder hin und her belegt wird ;). Hier sollte man sich die Arbeiten von Prof. Aufenenager zu Gemüte führen. Ein Forscher in der Hinsicht den ich sehr schätze...<
weil er deiner meinung ist? :-)
das nikotinbeispiel hinkt nicht.
deine spielehersteller können doch weiterhin spiele produzieren. wie gesagt, daisies garden :-)))
während meine nikotinhersteller demnächst gar nichts mehr produzieren dürfen :-)

>Na, wenn Spieledesigner vom Kultusministerium ausgezeichnet werden, dann sollte es doch relativ klar sein um was es dabei geht.<
genau, nicht um killerspiele.

>Wenn Altkanzler Kohl für seine Verdienste gewürdigt wird, dann geht es sicherlich nicht um Saumagen essen ;)<
nein, dann geht es um seine verstrickungen in verbrechen unterschiedlichster art *g*

>Viele große deutsche Entwickler sind inzwischen aufgekauft worden (Blue Byte) oder haben das Land verlassen (Factor 5). Ich finde das bedenklich, denn die Spieleindustrie nimmt inzwischen ein sehr großes Finanzvolumen ein, welches auch ein großes Plus an beschäftigung bringen könnte.<
das liegt nicht unbedingt an der diskussion um killerspiele.
weißt du wieviel firmen in den letzten zehn jahren pleite gegangen sind? aufgekauft wurden? ins ausland zogen?
naja, mit unseren politikern hat es auf jeden fall zu tun.

>....Jugendpolitik sucht. Das geht eben nur bei einem Bereich der keine Lobby hat ;)<
stimmt nicht. es geht hier nicht um einen bereich der keine lobby hat.
es geht um einen bereich in dem sich schnell und sicher ein paar wähler fangen lassen.
wie bei alcopos (da war eine gewaltige lobby dahinter) wie bei nikotin (auch da), wie bei allem.

politikern geht es nur um wählerstimmen. da ist die lobby egal. da reicht es wenn die blöd schreibt der amokläufer von dings hat killerspiele gespielt.
da sind wählerstimmen schnell da. von mamis, papis, opis und omis
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09.03.2006 15:47 Uhr von adsci
 
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@vst: irgendwie hast du keine ahnung über das thema vst.
"zerstörung" mag übertrieben sein, weil es sicherlich immer irgendjemand geben der die nächste version seines skatspiels schreibt.

TROTZDEM:
es ist nicht leicht in D mit marktüblichen Spielen Geld zu machen. Das marktübliche Spiel sieht aus wie der marktübliche Film: Gewalt inklusive.
Daher kommen die meisten Spiele in der Lage in D abgeändert auf den Markt, damit es sich Läden wie MediaMarkt überhaupt reinstellen. Mit Filmen ist das dagegen kein Problem.
Aber welche erwachsene Person die von diesem Umstand weiß kauft sich fürs volle Geld eine abgespeckte Version? Ich nicht.

Eine der erfolgreichsten deutschen Firmen ist CryTek mit ihrem Smashhit FarCry der in D wieder nur Probleme hatte.

Also: es ist schon schlimm genug.

Wenn Spiele die willkürlich in "Nicht-Killerspiel" und "Killerspiel" eingeteilt werden ab jetzt verboten werden können und die Grenze zum Killerspiel (aktuelle Pressemitteilung) niedriger angesetzt werden soll bedeutet das für alle "Terminator", "Alien", "Predator", "FarCry", "Halflife" und "Counterstrike" Spiele das definitive AUS. Ist World Of Warcraft ein Killerspiel? Blut und Belohnung von Mord soweit das Auge reicht.

Was an wirklichen erfolgreichen Hightech-Spielen bleibt da übrig? Vielleicht Strategiespiele wie Civilization und die ANNO Reihe und einige Rollenspiele/Sportspiele vielleicht. Aber das wars.

Und wir reden hier nicht von Geschmacklosigkeiten wie POSTAL.

Es bedeutet das AUS für viele mögliche kommerzielle Produkte aus Deutschen Landen die internationale Gelder in die deutsche Staatskasse führen würde.

Ähnlich dem Verbot von Filmen, die Waffen und Gewalt beinhalten.

Und da spricht noch keiner davon, dass im Gegenteil eigentlich eine staatliche Unterstützung für diesen Industriezweig in D von Nöten wäre, da es wir da übelst hinterherhinken.

http://www.krawall.de/...
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09.03.2006 16:31 Uhr von summertime
 
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teilweise: wird doch schon mehr über ein Spiel als über einen Film verdient. Was Deutschland da mal wieder macht ist seine Wirschaft selbst zu beschneiden. Über 18 langt vollkommen, zensieren, verbieten etc. ist vollkommener Quatsch. Wird in Kinofilmen Blut farblich geändert?

Je mehr Generationen nach kommen, desto mehr fällt dieser Zweig auch unter Kultur, denn eine ganze Generation männlich und weiblich nutzt diese Unterhaltung, aber gefördert wird das in Deutschland nicht... obwohl es Spieleschmieden hierzulande schon schwer genug gegen die Konkurrenz haben und wir uns kaum einen Namen machen.

Mir kommt es bei vst auch so vor also weiß er nicht über was er redet....
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09.03.2006 17:24 Uhr von vst
 
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adsci, summertime: einmal noch.

die quelle ist scheiße. es steht nicht drin für was die jungs ihre preise bekommen haben.
für killerspiele?
für das 95. skatspiel?
für daisies garden?

also kann ich doch nicht sagen in deutschland wird eine branche zerstört und in frankreich gefördert.

das kann ich erst wenn ich weiß ob diese preise für die sogenannten killerspiele gegeben wurden.

außerdem bin ich in den meisten fällen dagegen, dass subventionen bezahlt werden.
bei autofirmen. auch bei spieleherstellern. auch bei müller milch.

es gibt filme die verboten werden, es gibt spiele die verboten werden. ob im gleichen maße entzieht sich meiner kenntnis. ist mir auch egal, da ich weder diese filme sehe, noch diese spiele spiele.

und wenn ihr immer sagt, filme werden nicht auf den index gesetzt, seid ihr es die keine ahnung haben.

und wenn ein spiel aus blut und belohnung für mord besteht ist es meiner meinung nach ein killerspiel und gehört verboten, bzw erst ab 18 zugänglich gemacht.
wobei 18-jährige die solche spiele spielen in meinen augen auch einen dachschaden haben.

schaut ihr auch snuff-videos?

und sag mir jetzt keiner, dass ein spiel in dem mord mit punkten belohnt wird viel anders ist als ein snuff
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09.03.2006 17:27 Uhr von bueyuekt
 
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Also: Ich kann dazu nur als Spieleentwickler sprechen
und das ist eine Tatsache:
In Deutschland hast du fast keine Zukunft in dem
Bereich. Das hat zum Teil mit der Politik zu tun
aber viel grösseres Problem sind Geldgeber und
Investoren, die nicht bereit sind zu Investieren.

Hauptgründe sind, keine Risikobereitschaft und vor
allem wird Spielen in Deutschland als Kindisch und
Zeitverschwendung angesehen und von der Politik
als was schlimmes verkauft!!!

Es gibt Förderungen für Spiele (die Filmförderung
ist auch für Spiele zuständig). aber die Bereitschaft
zu fördern ist nicht da, weil man mit dem Medium
Spiel nichts anfangen kann!!

Es gibt in Deutschland auch eine Preisverleihung
für Spiele (seit 3 Jahren glaub ich), sowas wie den
Oskar, aber das ist erst am Wachsen.

Alles im allem, ist nicht die Politik das Problem,
sondern die Deutsche gesellschaft und die
Geldgeber.
Wessen Eltern ermuntern denn schon einen
Spieleentwickler zu werden???

Was vielleicht fehlt, sind Ausbildungs-
möglichkeiten!! Es gibt nur die Academy in Berlin,
die man selber finanzieren muss!! Mehr solcher
Angebote würde ich mir wünschen....In Schulen
mehr unterstüzung!!!
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09.03.2006 18:23 Uhr von exekutive
 
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@vst-.-: normalerweise stehe ich hinter 99% deiner kommentare.

aber diesmal muss ich leider wiedersprechen, bzw was dazu schreiben..


-----------------------
"und wenn ein spiel aus blut und belohnung für mord besteht ist es meiner meinung nach ein killerspiel und gehört verboten, bzw erst ab 18 zugänglich gemacht."
------------------------
nunja das ist relativ... zum einen tötet man auch bei mario gegner, indem man ihnen auf den kopf springt..
(usk ab 0)

dann gibts da z.bb timesplitters.. ein sogenannter egoshooter.. hier erschießt man hingegen schon gegner..
einen virtuellen erschießen als mord zu bezeichnen finde ich schon sehr sehr krass...(wie kann man etwas nichtexestierendes ermorden)
(usk 16)

und dann gibt es noch sone dinger wie solder of fortune, die sich explizit an erwachsene richten..
hier erschießt man gegner mit extremer "grausamkeit"
das game ist uncut sogar für erwachene "verboten"..
nunja.. hier mag man geteilter meinung sein..
(usk 18)

----------------------------------------------------
wobei 18-jährige die solche spiele spielen in meinen augen auch einen dachschaden haben.
-----------------------------------------------------

jo deutsche sind alles nazis, schotten sind alle geizig, die amis sind alle kriegssüchig, hauptschüler sind alle dumm, ...

kennst du denn viele 18 jährige gewaltvideospieler persönlich um dies zu behaupten?

-------------------------------
schaut ihr auch snuff-videos?
------------------------------
in snufffilmen wurden realen menschen reale grausamkeit angetan..

leute die gerne romantische filme gucken, sind auch in wirklichkeit hardcorefetischpornomovie konsumenten

------------------------
und sag mir jetzt keiner, dass ein spiel in dem mord mit punkten belohnt wird viel anders ist als ein snuff"
-----------------------
sry, aber das ist schon sehr sehr strange

wenn ich meine konsole ausschalte, ist die welt noch in ordnung..

wenn ich nen snufffilm ausschalte, weis ich das mindestens 1 mensch tot ist oder irgendwelche körperteile fehlen, diverse familien zerstört sind und die täter noch frei rumlaufen um ihre nächste filmbestetzung zu finden..

sry bin aber leidenschaftler spieler und muss deshalb mein hobby und eventuellen beruf schützen

mfg
exekutive
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10.03.2006 09:17 Uhr von vst
 
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exekutive RealAcidArne: exekutive
>normalerweise stehe ich hinter 99% deiner kommentare.<
danke :-)

>das ist relativ... zum einen tötet man auch bei mario gegner, indem man ihnen auf den kopf springt..
(usk ab 0)<
so weit ich weiß - mario vor vier jahren das letzte mal gespielt - springt der auf köpfe von pilzen kröten oder so zeugs. das ist mit einem blutbad sicher nicht zu vergleichen.

>einen virtuellen erschießen als mord zu bezeichnen finde ich schon sehr sehr krass...(wie kann man etwas nichtexestierendes ermorden)
(usk 16)<
den begriff mord habe ich von adsci übernommen
"Blut und Belohnung von Mord soweit das Auge reicht."

>und dann gibt es noch sone dinger wie solder of fortune, die sich explizit an erwachsene richten..
hier erschießt man gegner mit extremer "grausamkeit"
das game ist uncut sogar für erwachene "verboten"..
nunja.. hier mag man geteilter meinung sein..
(usk 18)<
und ich bin der meinung, dass es in ordnung geht, wenn sowas verboten ist.

>jo deutsche sind alles nazis, schotten sind alle geizig, die amis sind alle kriegssüchig, hauptschüler sind alle dumm, ...<
das habe ich noch nie behauptet. du wirst von mir keine solchen schubladenaussagen lesen.
ich hätte das wort "über" vor die 18 setzen sollen.
für mich haben menschen die egal ob in realität oder virtuell in blut waten müssen einen dachschaden.

>sry, aber das ist schon sehr sehr strange<
da hast du recht. da ist mit mir die argumentation durchgegangen :-)

>sry bin aber leidenschaftler spieler und muss deshalb mein hobby und eventuellen beruf schützen<
darfst du ja. nichts dagegen. mich wiedern spiele (auch filme) an in denen der sinn kein anderer ist als menschen umzubringen und durch möglichst viel blut zu waten.


RealAcidArne
>ich kann deine einstellung zu "killerspielen" schon verstehen, weil es wahrscheinlich nicht deiner art enspricht solche spiele zu spielen.<
stimmt :-)

>es ist nunmal etwas für leute ab 18 und darin sollte auch die einzige einschränkung bestehen.<
von mir aus gerne

>wer sagt denn, dass entwickler von "killerspielen" nicht auch irgendwann weniger gewalttätige spiele produzieren? vielleicht macht man, indem man einen entwickler solcher spiele wirtschaftlich vernichtet, auch die spätere entwicklung eines der besten rollenspiele kaputt?<
möglich.
nur um wieder mal ein ganz extremes beispiel zu bringen :-)
muss ich einen schwiegermuttermörder mit einem orden behängen nur weil er später mal ein toller vater werden könnte?

>ich sehe jedenfalls filme aller altersfreigaben, höre musik unterschiedlichster stilrichtungen und spiele sehr gerne ultima 7, ein altes rollenspiel. ich spiele aber auch civilization, siedler, half-life 2 oder postal 2. eben weil ich so viele genres und stilrichtungen mag, kann ich sagen, dass jede ihre daseinsberechtigung und auch ihre anhänger hat.<
sehe ich genauso.
aber wir kommen vom hundertsten ins tausendste.
in meinem kommentar ging es hauptsächlich um zwei dinge.
erstens sehe ich durch ein verbot von diesen "mord ist toll und blut muss hektoliterweise fließen" spielen kein sterben einer ganzen branche.
um es nochmal zu sagen. durch das verbot von snuff-filmen geht hollywood nicht unter. das eine hat mit dem andern nichts zu tun.
die drehen trotzdem idiotischen zeugs wie rambo.

und zweitens weiß ich immer noch nicht ob diese preise die hier vergeben wurden für "killerspiele" vergeben wurden.
wenn nein ist die ganze diskussion für die katz. weil wieder alle von einem thema reden um das es gar nicht geht.
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10.03.2006 09:46 Uhr von ritter99
 
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der aufbau deines artikels hinkt: was ist denn das für ein sack-vergleich??
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10.03.2006 10:24 Uhr von vst
 
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der aufbau deines artikels hinkt: was ist das denn für ein sack-kommentar?
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10.03.2006 10:25 Uhr von -spy-
 
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esport statt killerspiele: wann begreifen die deutschen endlich das dies spiele als sport zu betachten sind. ich kann mir wirklich nicht vorstellen das man deswegen amok läuft, da liegen viel tiefere gründe hinter... wie oben schon erwähnt, in anderen ländern werden computerspieler wie sportler betrachtet und bezahlt. in deutschland sind wir auf diesem gebiet noch eit in der steinzeit, leider :(
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10.03.2006 10:48 Uhr von Ravenheart76
 
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@-spy-: weit in der Steinzeit?
Naja, ich denke jetzt mal an die Mannen von Ocrana oder Mousesports. Die würden wahrscheinlich eher das Gegenteil sagen. *g*
Obwohl, ganz unrecht hast du nicht. Wer sich selbst als Esportler bezeichnet, wird von der Gesellschaft als Spinner abgestempelt. Mitleidige Blicke für den "Versager" inklusive.

@Topic:
Ich finde nicht, das es wichtig ist, WOFÜR die Designer in Frankreich ausgezeichnet wurden. Zudem stehen hinter den Ausgezeichneten die Spiele, für die sie ausgezeichnet wurden.
Unsere Gesetze sind schon scharf genug. Man muss ein Spiel nicht verbieten. Hier werden eine Menge Menschen kriminalisiert, nur um auf Wählerstimmen zu kommen. Wer Halflife 2 spielt, ist automatisch ein Killer? Coole Sache, dann bin ich ein Killer und potentieller Amok-Läufer. Ich habe sogar eine Weile Counterstrike gespielt. Bin ich nun irre?
Ich habe 2 kleine Kinder. Um nichts in der Welt würde mir einfallen, sie jetzt diese Spiele spielen zu lassen. Aber wenn im passenden Alter sind, und sowas spielen wollen, warum nicht? Verantwortungsbewusste Eltern setzen sich danach mit ihren Kindern hin und diskutieren über das Spiel.
Verbote reizen doch nur dazu, diese Spiele erst recht zu spielen.
Fakt ist:
Spiele herzustellen ist ein künstlerischer Vorgang. Meiner Meinung nach ist es sogar eine größere Leistung, ein komplettes Spiel zu entwickeln (egal welches Genre!), als irgendwie 4 Farben wild auf einem Blatt Papier zu verstreichen und dafür 4000,00 oder mehr Euros zu verlangen. Ich bin mehrfach als Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes auf der Kunstmesse in Köln gewesen und kenne daher die Preise der Pinselschwinger. Und das teilweise meine Töchter besser malen als so ein "Künstler" (der dann auch noch rumläuft wie der letzte Penner), stelle ich nun mal so in den Raum.
Kunst ist Geschmackssache. Man kann vortrefflich drüber streiten. Aber Sinn macht es keinen.

Abschliessend bleibt mir nur zu sagen, dass hier wieder mal auf Kosten eigentlich Unbeteiligter (Spielehersteller) Wahlkampf gemacht wird. Hier wird mit den Ängsten einer engstirnigen Generation gespielt, um durch Panikmache Stimmen zu erlangen.
Ob dadurch eine ganze Branche kaputt geht, wird sich zeigen. Bei der Förderung sollte gelten: Gleiches Recht für alle.
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10.03.2006 11:28 Uhr von Blair666
 
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Killerspiele: Der Begriff wird ´eh gern für alles rangezogen um die unangenehmen Wahrheiten zu vertuschen.

Der Amokläufer in der Schule in Erfurt? Klar wurde der zum Massenmörder, hat ja "Killerspiele" gespielt, deshalb müssen die ja verboten werden.

Seltsamerweise diskutiert aber keiner von unseren sauberen Politikern, ob man nicht eventuell Schützenvereine verbieten sollte. Der Amokläufer Robert Steinhäuser war Mitglied des Polizei-Sportschützenvereins und konnte sich auch dort eine Pumpgun (!) und andere Waffen organisieren. Unglaublich was heranwachsenden (er wäre nach Jugendstrafrecht verurteilt worden, hätte er sich nich vorher selbst erschossen) in solchen Vereinen für Mordwerkzeug zur Verfügung gestellt wird!

Aber nein, die maus in der Hand, die Finger an der Tastatur..das macht einen zum Killer. Die Ausbildung an der Waffe lehrt hingegen Verantwortungsbewusstsein *dreckiglach
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10.03.2006 16:28 Uhr von exekutive
 
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USK Erwidert Vorwürfe von CDU/CSU: "Vor nicht allzu langer Zeit warfen Vertreter der Parteien CDU und CSU dem Verein Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (kurz USK) u.a. vor, die aktuellen Prüfungen vom Computer- und Videospielen seien mangelhaft.

Laut einem Bericht des Branchenmagazins Gamesmarkt nahm die USK jetzt Stellung zu diesem Vorwurf. Demnach hätte sich die Prüfordnung in den vergangenen Jahren bewährt und sie wird auch in Zukunft herangezogen. Im Vergleich zu anderen Ländern Europas werde in Deutschland aktuell das höchste Niveau beim Jugendschutz erreicht.

Gleichzeitig weist die USK darauf hin, dass in vielen Nachbarstaaten lediglich Empfehlungen für Spiele ausgegeben werden, die dazu noch niedrigere Alterseinstufungen entsprechen."

http://www.gamestar.de/...

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