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US-Menschenrechtsbericht: China dreht den Spieß herum und kritisiert die USA

Gestern wurde im neuen US-Menschenrechtsbericht besonders die Situation in China und Iran kritisiert. So würden in der Volksrepublik Demonstrationen gegen die Regierungspolitik oft gewaltsam verfolgt und Minderheiten unterdrückt.

Die eigenen Probleme bei der Einhaltung der Menschenrechte werden nicht erwähnt, aber in einer Replik des chinesischen Staatsrates heute wies Peking explizit auf die seiner Meinung nach zahlreichen Verstöße der Vereinigten Staaten hin.

So sei deren «beispielhafte Demokratie» in Wirklichkeit nur ein «Spiel für die Reichen». Erst einmal sollten die USA ihre eigene Situation verbessern, bevor sie anderen Ländern Vorwürfe machten.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, China, Mensch, Menschenrecht
Quelle: www.spiegel.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2006 13:02 Uhr von snickerman
 
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Es gab einmal den Begriff der "Ping-Pong-Diplomatie", hier könnte man dann wohl von "Ping-Pong-Vorwürfen" sprechen, die sich die beiden Lander gegenseitig um die Ohren hauen.
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09.03.2006 13:36 Uhr von bingo`
 
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tja: und irgendwo haben die Chinesen recht, ebenso wie die Amerikaner. Und jeder hält sich für was Besseres...
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09.03.2006 13:43 Uhr von exekutive
 
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arg: "US-Menschenrechtsbericht"

das ist dann ja schon quasi ein wiederspruch in sich..

die usa denken wirklich sie hätten das recht, mit dem finger auf menschenrechtsverletzende länder zu zeigen...

da kommt einem doch glatt der gegessene "weiskopfadler" von gestern wieder hoch..
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09.03.2006 14:14 Uhr von necesite
 
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Beitrag: Und sowas will in die EU!
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09.03.2006 14:23 Uhr von GuaranaJones
 
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Und sowas will in die EU.
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09.03.2006 14:29 Uhr von maki
 
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Wie jetzt, die Amis wollen in die EU?
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09.03.2006 14:29 Uhr von Davor
 
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reißsack: wayne
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09.03.2006 14:36 Uhr von JFranklin
 
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Da habe ich schon fast darauf gewartet: In Umkehrung des Sprichwortes:
Wer auf andere mit Steinen wirft, sollte sich nicht ins Glashaus setzten.
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09.03.2006 14:50 Uhr von shadow#
 
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China: 1, USA: 0: Der Spruch von JFranklin trifft es wohl am Besten :)
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09.03.2006 15:29 Uhr von Kampfpudel
 
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Reißsack? Ist da Reiß drin? Und im Rucksack Ruck? Besteht ein Reißverschluß aus Getreide? Macht man aus Reiß Rißotto? Ist Ausreißen das Ernten von Reiß?

Oder ist es nur falsch geschrieben?
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09.03.2006 15:30 Uhr von ogma
 
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@urinstein: Dein Beitrag ist doch jetzt nur ein Scherz oder?

Es gibt einen ganz großen Unterschied zwischen den USA und China ...
Wenn von den US-Soldaten jemand gefoltert wird, stehts in allen Zeitungen ... Auch wegen der Pressefreiheit.

Wenn in China mal wieder eine Massenexekution stattfindet, dann stehts nicht in der Zeitung und es interessiert keine Sau.

Die USA sind sicherlich kein glänzendes Beispiel, aber was hier immer für Vorurteile rausgehaun werden zeugt entweder nur vom plumpen Hass, oder Unwissenheit.
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09.03.2006 15:51 Uhr von Enryu
 
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usa ist dumm: naja wenigstens die bush wähler und die gerade regierenden politiker dort...china ist aber auch nicht viiieeel besser
trotzdem ist ja wohl usa terroristenstaat nr 1.(man denke nur an hiroshima,iraq und vieles mehr)
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09.03.2006 16:09 Uhr von uzev
 
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*Hüstel*: OMFG!!!!

Muaahhaaaa, klar haben die USA sicherlich keine weiße Weste wenn es um die Einhaltung von Menschenrechten geht, keine Frage, aber wenn hier einige behaupten die USA seien schlimmer als China dann sagt dies einiges über den Horizont mancher User (z.B. Urinstein) aus. Nämlich bis zum Dorfrand und keinen Meter weiter!

In China werden jedes Jahr über 11.000 Menschen hingerichtet. Das meiste davon sind keine Verbrecher (für Drogenhandel, Förderung der Prostitution etc. kriegt man schon mal die Todesstrafe) sondern sogennante Staatsfeinde. In China ist man schon fast Staatsfeind wenn man versucht sich z.B. über Falun Gong zu informieren. In China werden mehr Menschen jährlich hingerichtet als in ALLEN anderen Ländern zusammen! In China arbeiten unzählige Kinder als "Praktikanten in den Schulferien" in Textilfabriken (ja und die Kinder werden von EUREM Geld bezahlt, also schön weiter Nike kaufen). Das Beispiel Atombombe ist hier schon beinahe lächerlich, das war Krieg und zwar kein kleiner. Der nebenbei gesagt durch den Abwurf der beiden A-Bomben beendet wurde. Ansonsten hätte es mehr Opfer gegeben, da Japan niemals freiwillig kapituliert hätte (bin kein Historiker, wird aber als Tatsache angesehen sogar in Japan). Wenn schon Beispiele für die Menschenrechtsverletzungen der USA herhalten sollen dann doch was Aktuelles, z.B. Guantanamo, Massive Beschneidung der Bürgerrechte, Abu Ghraib etc. Da gibt´s genug von was man kritisieren könnte. Aber nichts desto trotz kann ich mich in den USA an jede Strassenecke stellen und meine Meinung sagen, auch wenn manche glauben das man in den USA sofort eingesperrt wird wenn man sagt das Bush ein Ars**loch ist.

Leute reist mehr!!!!
Glaubt nicht alles was euch erzählt wird, sondern macht euch selbst ein Bild. Den meisten USA-Bashern sei empfohlen einmal in die USA zu reisen, denn es ist ein verdammt cooles Land, das halt zur Zeit von ein paar Dumpfbacken regiert wird. Genauso sollten die Chinasymphatisanten mal nach China fliegen. Ich glaub die Hälfte würde am Flughafen schon der Schlag treffen, spätestens aber wenn ne Gruppe Chinesen an ihnen vorbeiläuft, mit dem Finger auf sie zeigt und "lau wei" (=Ausländer) brüllt.

greetz uzi
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09.03.2006 16:50 Uhr von kwikkwok
 
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@uzev: Danke:): nfc
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09.03.2006 16:59 Uhr von ogma
 
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@uzev: Auch wenn ich nicht 100% deiner Meinung bin (:-) ich mag zum Beispiel China)... Sehe ich es im großen und ganzen auch so ... :-).
Bravo...
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09.03.2006 17:41 Uhr von bingo`
 
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@uzef: stimme dir da vollkommen zu
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09.03.2006 18:12 Uhr von uzev
 
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Thx a lot! Erstmal danke für die Lobeshymnen :-) , das baut auf!

@ogma:

Sorry wenn das so rüberkam aber ich habe definitiv nix gegen China (außer vielleicht gegen die KP). Finde es ist ein interessantes Land, aber der durchschnittliche Westeuropäer braucht schon ne Weile um die chin. Mentalität nachvollziehen zu können (von verstehen will ich erst gar nicht reden).

gruß und nen schönen Abend Folks,
uzi
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09.03.2006 21:33 Uhr von Hirnfurz
 
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DIe Chinesen: sind aber auch kein unbeschriebenes Blatt, aber in dem Punkt hamse recht...
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09.03.2006 21:37 Uhr von ogma
 
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@uzev: die KP ist schon wieder ein anderes Thema :-) ...
Aber jetzt stimmich dir 100% zu.
Schönen abend noch :-) und zàijiàn
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10.03.2006 01:05 Uhr von Esperanzo
 
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@uzev: Die japanische Kaiser war bereit zu kapitulieren, die Amis wollten in Anbetracht des großen Feindes Russland Stärke demonstrieren.

Frei nach dem Motto:"Schau her was ich alles machen kann!"

Und noch was:

In China werden mehr Menschen hingerichtet als in allen anderen Ländern der Welt?

*hust*

China IST das bevölkerungsreichste Land der Welt, das haste wahrscheinlich nicht gewusst...

LOL!

Amerika ist das einzige Land der Welt, das Jugendliche und (!) Behinderte hinrichtet.
Quelle:todesstrafe.de

*LOL*

Also immer schön weiter den kommenden Feind aufbauen, den China überholt in bereits 7 Jahren die Wirtschaft der USA, oder glaubst du wirklich das es den USA um Menschenrechte geht???

Bist du so naiv?

*lol*
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10.03.2006 01:33 Uhr von TheRoadrunner
 
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same procedure as every year, oder? nfc
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10.03.2006 02:02 Uhr von GuaranaJones
 
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peng peng tot.
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10.03.2006 08:36 Uhr von jens3001
 
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@uzev: Naja du hast ja mit deinem Beitrag grösstenteils Recht.. aber so ein paar Kritikpunkte gibts schon:

1. "Das Beispiel Atombombe ist hier schon beinahe lächerlich, das war Krieg und zwar kein kleiner. Der nebenbei gesagt durch den Abwurf der beiden A-Bomben beendet wurde."

Der Krieg war bereits vorbei als die Amis die A-Bombe gschmissen haben.
Die Aufgabe der Japaner wäre nur noch eine Frage der Zeit gewesen. Die USA hat den 2. WK lediglich genutzt um die unglaubliche Macht der A-Bombe der Welt zu demonstrieren. Hat ja auch seine Wirkung nicht verfehlt.
Das die Japaner nicht aufgegeben hätten ist eine Ausrede die nur den Einsatz der A-Bombe rechtfertigen sollte.

2. "Aber nichts desto trotz kann ich mich in den USA an jede Strassenecke stellen und meine Meinung sagen, auch wenn manche glauben das man in den USA sofort eingesperrt wird wenn man sagt das Bush ein Ars**loch ist."

Das ist nicht Richtig. Wenn man auf diese Art seine Meinung sagt wird man nicht sofort eingesperrt. Das läuft viel subtiler ab.
In ländlichen Staaten wie Alabama, Kansas, etc. bekommst du auf lange Sicht hinaus keine Arbeit, wirst vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen und mit Grill-partys brauchst du auch nicht aufzwarten.. da kommt keiner.
Wer seinen Patriotismus nicht unter Beweis stellt bzw. offen Anschuldigungen gegen die Mehrheit vorbringt hat mit ernsten Konsequenzen zu rechnen.. nicht mal unbedingt vom Staat.. eher von den "gut erzogenen" Bürgern.

3. "alles was euch erzählt wird, sondern macht euch selbst ein Bild. Den meisten USA-Bashern sei empfohlen einmal in die USA zu reisen, denn es ist ein verdammt cooles Land, das halt zur Zeit von ein paar Dumpfbacken regiert wird. "

Die USA an sich hat sehr viel zu bieten. Ich liebe die Natur dort.. es ist einfach fantastisch durch die einzelnen Staaten zu fahren und die unterschiedlichen Lebensräume (Wüste, Wälder, Gebirge, Küsten) zu sehen.
Aber in den USA ist die Mehrzahl der Menschen sehr oberflächlich. Es ist einfach mit ihnen ins Gespräch zu kommen und auch freundliche Konversation zu betreiben.
Aber eine tiefergehende Beziehung (in Form von Freundschaft oder auch nur Bekanntschaft) darf man sich nur von den wenigsten erhoffen. Und das bezieht sich nicht nur auf einen Staat oder kleine Gruppe sondern von Norden nach Süden, von Osten nach Westen.
Wie gesagt wird einem das Leben auch sehr schwer gemacht wenn man sich offen gegen die regionale/nationale Mehrheit stellt.
Mal ganz abgesehen davon das in ganz USA eine starke "Hau-drauf-Mentalität" herrscht. Von Polizeibeamten die erst zuschlagen udn dann fragen bis zu Kleinstadthelden die meinen wer nicht für sie ist, ist gegen sie.

Ich habe eine ganze Weile dort drüben gelebt und meine Schwester wohnt noch immer dort. Und so schön ich das Land selbst auch finde würde ich doch nie wieder dort wohnen wollen.
Aus eben oben genannten Gründen aber auch weil die Soziale Absicherung dort drüben fast gar nicht gegeben ist, Urlaub nur dann gewährt wird wenn man mind. 1 Jahr bereits Urlaubs- und Krankheitsfrei bei der Firma gearbeitet hat und keinerlei Kündigungsschutz besteht.

Manche mögen das vielleicht und akzeptieren die USA und die Weltanschauung dort wie sie ist. Ich könnte mich damit nicht abfinden. Daher muss ich dir leider in den 3 Punkten widersprechen.

Aber ich stimme zu, das weder die USA noch china den Mund aufmachen sollten wenns um Menschenrechtsverletzungen geht.
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10.03.2006 09:44 Uhr von ritter99
 
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ping pong? so ein käse, was hat das mit ping pong zu tun? die amerikener pissen doch der ganzen welt schon seit einiger zeit vor die füsse.
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10.03.2006 09:59 Uhr von jens3001
 
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@ritter99: Ping-Pong steht dafür das man den "Ball" (also die Anschuldigung) hin und herspielt.

Der eine beschuldigt den anderen, der andere "spielt den Ball" wieder zurück und beschuldigt den vorhergehenden. Dieser widerum findet an dem anderen wieder was auszusetzen und beschuldigt den wieder... usw....

Daher "Ping-Pong".

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