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Argentinien: Stopp des Fleischexports zugunsten der eigenen Bevölkerung

Um die starke Erhöhung der Fleischpreise um mehr als 27 Prozent allein in diesem Jahr zu kompensieren, verfügte die argentinische Regierung einen halbjährigen Exportstopp für Fleisch und eine Erhöhung der Exportsteuern von fünf auf 15 Prozent.

Man sei nicht "an Exporten interessiert, die auf Kosten des Hungers der Argentinier gehen", erklärte Präsident Kirchner gestern. Nicht betroffen seien aber die Ausfuhr in die EU und bereits vertraglich verpflichtende Lieferungen.

Die Produktion im Lande halte mit der Nachfrage aus dem Ausland nicht Schritt, insgesamt sei das Preisniveau im letzten Jahr um mehr als zwölf Prozent gestiegen. 2.867 Tonnen argentinisches Fleisch gingen im Januar in die EU, 1.878 davon nach Deutschland.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Argentinien, Fleisch, Bevölkerung, Stopp
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2006 12:08 Uhr von snickerman
 
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Find ich gut! Die eigene Bevölkerung geht schließlich vor! Man sollte nur das ausführen, was man selber "über" hat, um damit Geld zu verdienen, für das man dann die Produkte kauft, die man braucht...
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09.03.2006 14:33 Uhr von AllesEinzelfälle
 
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2.867 Tonnen argentinisches Fleisch: 1.878 Tonnen argentinisches Fleisch nach Deutschland? Dafür sind immerhin einige Hektar Regenwald gerodet worden. Gut gemacht, deutscher Verbraucher!
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09.03.2006 14:42 Uhr von vst
 
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wie soll ich das verstehen?

das fleisch wurde teurer. weil im ausland mehr bezahlt wird.
deshalb wird nicht mehr exportiert?
tut mir sorry, aber das versteh ich nicht.

das sind doch devisen und arbeitsplätze.
man kann doch das fleisch im land weiterhin zum alten preis verkaufen und das ausland abzocken.
wenn die bezahlen?

und es ist ja (scheinbar) nicht so, dass die jungs und mädels dort nichts bekommen. sie können es nur nicht bezahlen.

das muss mir einer erklären der intelligenter ist als ich. aber bitte dran denken derjenige redet mit mir. also bitte möglichst einfach
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09.03.2006 16:04 Uhr von dracula89
 
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@ urinstein: wenn die jeweils (damit meine ich, dass alle einen gewinn von 5 cent machen) nur 5 cent pro kilogram fleich bekommen, verdient jede der beteiligten firmen schon ca. 90000€ durch die deutschen verbraucher. und wenn man diese 90000€ auf sübamerikanische verältnisse umlegt, ist das ne ganze menge. das problem ist doch höchst wahrscheinlich wieder, dass sich die firmenchefs 70 - 8ß% des gewinns einstecken und die arbeiter fast nichts bekommen.

mfg
ich
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09.03.2006 23:12 Uhr von marshaus
 
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gute idee: sollten vielleicht einige laender mehr machen, wuerde vielen menschen helfen.

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