08.03.06 21:47 Uhr
 634
 

Staatsanwaltschaft Ulm: Deutsche Firma lieferte wohl illegal Waffen an Guatemala

Der Verdacht erhärtet sich: Die Ulmer Waffen-Firma Walther hat wohl über die Schweiz und Tschechien illegal Waffen an Guatemala geliefert. Es ist von mehr als 200 Pistolen des Typs P99 die Rede.

Unklar ist, ob es zu weiteren illegalen Waffenlieferungen kam. Zwischenzeitlich hat der Export-Chef von Walther jedenfalls seinen Job an den Nagel gehängt. Gegen ihn und zwei weitere Mitarbeiter wird seit rund einem Jahr ermittelt.

Aufgedeckt hatte den mutmaßlichen Waffenschmuggel das Nachrichtenmagazin "Focus", das sich auf den ehemaligen Generalvertreter von Walther in Guatemala berief. Kurz darauf erhielt die Staatsanwaltschaft anonym Beweisunterlagen zugeschickt.


WebReporter: pirata
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Staat, Waffe, Firma, legal, Staatsanwaltschaft, illegal, Staatsanwalt, Ulm
Quelle: www.swr.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

21-Jähriger in Düsseldorf niedergestochen
Niedersachsen: 19-Jähriger stürzt von Autobahnbrücke in die Tiefe und stirbt
Berlin: Polizeifahndung - Verdächtiger mit Namen und Bild gesucht

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.03.2006 21:42 Uhr von pirata
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was in der Quelle leider nicht drin steht: Die Waffen hat die Regierung von Guatemala im Jahr 2003 unter der damaligen rechtsradikalen Regierung für die Polizei bestellt. Wohlwissendlich, dass die BRD bereits in den 80er Jahren wegen Menschenrechtsverletzungen ein Waffenembargo gegen das Land verhängte. Bis heute schweigt die Presse in Guatem. über den Skandal. Zwar hat die wichtigste Tageszeitung des Landes tagelang recherchiert, aber auf Druck von „oben“ durfte die Reportage nie erscheinen.
Kommentar ansehen
09.03.2006 01:53 Uhr von 0_o
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wie schlimm: 200 pistolen..
Kommentar ansehen
09.03.2006 13:16 Uhr von schoki88
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
nicht so schlimm: also wegen 200 Pistolen das ist ja fast lächerlich
Kommentar ansehen
09.03.2006 15:58 Uhr von pirata
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Beihilfe zum Mord: ist nicht wirklich schlimm. Da habt ihr sicher Recht. Letzte Woche schrieb die Washington Post, dass die Polizei und das Militaer in Guatemala wohl fuer ein Grossteil der 3.000 Morde (man nennt das hier ja soziale Saeberungen) im Jahr verantwortlich ist. Und allein an der mexikanischen Grenze wird die guatemaltekische Polizei fuer 2.000 Menschenrechtsverleztungen jaehrlich verantwortlich gemacht.
Wer illegal Waffen liefert bekleckert sich weder mit Ruhm, sondern mit Blut.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: Umfassende Sammlung antisemitischer Bilder wird erforscht
21-Jähriger in Düsseldorf niedergestochen
Fußball U17-WM: Deutschland verliert Viertelfinalspiel gegen Brasilien


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?