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Verdi muss wegen Blockaden vor Gericht - Verhandlung am Freitag

Zwei einstweilige Verfügungen reichte die Stadt Stuttgart beim Arbeitsgericht ein: Die Blockade der Müllverbrennungsanlage soll aufgehoben und das reibungslose Arbeiten des Winterdienstes sichergestellt werden.

52 private Müllfahrzeuge konnten ihre Fracht nicht loswerden, da Verdi die Zufahrten zu Müllverbrennungsanlagen versperrte. Ebenso wurden auch Streufahrzeuge blockiert und damit die Arbeiten des Winterdienstes verhindert.

Die Verdi-Vorsitzenden Franz Bsirske und Gerd Herzberg müssen vor dem Arbeitsgericht persönlich erscheinen. Es soll erreicht werden, dass freier Zugang zu den Geräten möglich sein wird und arbeitswillige Mitarbeiter nicht behindert werden.


WebReporter: Shila
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Verhandlung, Freitag, Blockade, ver.di
Quelle: www.ez-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2006 23:28 Uhr von Gunny007
 
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da könnte ich kotzen: so blöd kann wieder nur "deutschland" sein. ist es nicht bekannt was ein streik ist? einen streik regelt man nicht vor gericht, mit polizei oder militär.
wenn in frankreich streikbrecher mit einem fremden müllwagen vorfahren brennt dieser. mal sehen wie lange wir deutsche noch brauchen um auf ein vernünftiges streikverhalten kommen.
wir sind das volk, wir sind die arbeiter, wir sind das kapital.
ohne uns kann siemens, basf, daimler und co. zumachen.
nix globalisierung, auf den export sind wir nicht inn diesem maße angewiesen wie uns das die industrie weißmachen will.
verdient der industriearbeiter gut, geht es auch dem handwerker gut.
kaufen wir deutsch geht es uns allen besser.
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09.03.2006 00:19 Uhr von ika82
 
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du held: schonmal dran gedacht dass duch solche aktionen menschen sterben? ich könnte kotzen wenn ich sowas höre
wo bleibt da die solidarität?

die gewerkschaften haben den bogen derart überspannt, dass man sie einfach mal stoppen muss

ich habe nichts gegen eine vernünftige gewerkschaft aber dass ist im mom nur eine ideologie die bis zum letzten mann verfolgt wird
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09.03.2006 00:53 Uhr von Gunny007
 
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aha: verdi hat also das wetter gemacht. wenn die leute zu blöd zum auto fahren sind sollen sie halt daheim bleiben.
arbeit? - attest!
es ist der sinn eines streiks.
daß das hier die bevölkerung merkt und deshalb dagegen ist, ist in meinen augen ignorrant.
wenn daimler bestreikt wird, oder bosch, siemens oder, oder, merkt das die bevölkerung nicht und findet es gut. aber hier spürt es halt nun mal der bürger und das mag er gar nicht.
egoistisch und ignorrant, und unterm strich ganz schön dumm.
was passiert mit unseren steuern?
die arbeiter werden schlecht bezahlt, die straßen platzen auf, das bildungssystem ist beschissen,...
wir bezahlen steuern - liebe politiker wollt ihr uns verarschen? wo ist unser geld.
das könnte man fast genau so die industrie fragen!
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09.03.2006 07:56 Uhr von SPINNERDELUXE2
 
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Hohl @ gunny ? Du hast sie noch ja ? weist wenn die leute den hals ne voll bekomm ihr problem ich würd se alle schmeisen !!! den wer menschenleben als risioko in kauf nimmt dem ist nicht meh r zu helfen echt ein wenig mehr drüber informieren bevor man hier rumbrüllt.
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09.03.2006 11:22 Uhr von Atog
 
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@Gunny007: Ich möchte dein Gejammer höhren, wenn alle Ärzte streiken wenn du eine Herzoperation brauchst!

Ich finde Streiks wichtig. Aber eine gewisse Grundversorgung muß gewährleistet werden. Und dazu gehöhrt nunmal der Strassenräumdienst genauso wie die Ärztliche Versorgung.

Hast du dir schonaml Gedanken über mögliche Krankheitsausbrüche gemacht wenn der ganze Müll bei 20 Grad demnächst vor sich hin lebt?

*Ironie an*
Am besten brennen wir die Häuser unserer Arbeitgeber an und blündern alles.
*Ironie aus*
Wir leben in keiner Anarchy!

Streik: Ja
Menschen dadruch gefärden? NEIN
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09.03.2006 11:41 Uhr von derschmu
 
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Genau streiken weil 15min/tag mehr zuviel sind nee is klar....fuer ein paar Minuten mehr Arbeit streiken was das Zeug haelt.
Wenn s den Leuten scheisse gehen wuerde, waere die Streikerei ja sinnvoll, aber hier auf Teufel komm raus um jede Minute streiken?
Wenn mein Chef sagen wuerde, ich sollte doch in der Woche mind. ne Stunde mehr arbeiten, kein Problem, lieber ne Stunde mehr, dafuer nen sicheren Job und ein geregeltes Leben.
Hier gilts nur fuer mich, aber streiken waehrend im Sueden die Autos von den Strassen abkommen oder sich im Norden die Vogelgrippe evtl ueber anderes Ungeziefer wegen Muellberge verbreitet ist einfach unverantwortlich.
Genauso, wie Aerzte ,die streiken und dabei gleichzeitig gegen ihren Eid handeln (Wobei Aerzte evtl noch im Recht waeren, die arbeiten meistens wirklich zu viel).
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09.03.2006 11:49 Uhr von HHAG
 
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heute sind es 15 Min > fuer ein paar Minuten mehr Arbeit streiken was
> das Zeug haelt.

Klar, so kann man argumentieren... 15 Minuten ist ja wirklich nicht die Welt, klar.

Nur sollte man dann mal einen Augenarzt oder Optiker aufsuchen und sich dringend bezüglich seiner Kurzsichtigkeit eine Brille verpassen lassen!

Heute sind es 15 Minuten mehr (ohne Lohnausgleich), morgen dann 30 Minuten, irgendwann 2 Stunden, irgendwann haben wir dann die 50-Stunden-Woche wieder (immer noch ohne Lohnausgleich), Urlaubskürzung, Gehaltskürzung, usw. usf.
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09.03.2006 15:39 Uhr von Mephisto92
 
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@Topic: Also der Streik ansich ist schon lange überfällig aber es ist nicht hinzunehmen das Arbeitswillige Menschen daran gehindert werden und das ist in Deutschland auch verboten arbeitswillige an der Arbeit zu hindern. Das darf nur der arbeitgeben indem er die Arbeitswilligen bei einem Streik aussperrt.
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09.03.2006 16:22 Uhr von El_Toro^
 
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richtig so! 5 Millionen Arbeitslose und die denken noch ans Streiken! Mal ganz davon abgesehen, dass diese Streiks für das GESAMTE VOLK eine Bedrohung sind (keine geräumten Straßen -> Unfälle; keine Müllentsorgung -> Seuchen). Und gerade die "sozialen" Gewerkschaften sollten Interesse am Wohl des Volkes haben.
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10.03.2006 02:51 Uhr von Gunny007
 
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es geht mir am arsch vorbei: ärzte würden eine herz-op nicht ausfallen lassen. und wenn dann hätte ich halt pech.
15 minuten sind gut zwei wochen im jahr.
unsere vorfahren haben diese rechte unter einsatz ihres lebens erstritten. und weil wir mittlerweilen ein volk von pfeifen und oberpfeifen (dann arbeite ich halt eine stunde mehr in der woche) sind die den arsch nicht aus ihrem warmen sessel hochbekommen, gehts den bach runter.

daß der mann im streuwagen auf der spiegelglatten fahrbahn sein leben aufs spiel setzt, für vielleicht nur 1500 € netto, ist persönliches pech, nehme ich mal an.

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