08.03.06 15:38 Uhr
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Schweiz: Taxifahrer überfuhr Mann, der ihn vorher ausgeraubt hatte

Nachdem sich ein 24 Jahre alter Marokkaner in Zürich von einem Taxi vom Bucheggplatz nach Affoltern hatte fahren lassen, weigerte er sich, die Fahrt zu bezahlen. Mit einem Messer erzwang er dann die Herausgabe einer dreistelligen Frankensumme, danach floh er.

Als der aus Serbien/Montenegro stammende Taxifahrer versuchte, den Dieb mit seinem Wagen aufzuhalten, überfuhr er diesen dabei. Der 24-Jährige konnte erst vom alarmierten Rettungsdienst aus seiner Lage befreit werden.

Er war leicht verletzt und kam in eine Klinik. Laut Polizeiangaben wird der Unfallhergang noch geprüft.


WebReporter: stellung69
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Schweiz, Taxifahrer
Quelle: www.blick.ch

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2006 15:35 Uhr von stellung69
 
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Da kann man nur hoffen, dass der Taxifahrer jetzt nicht wegen Körperverletzung vor Gericht gestellt wird....
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08.03.2006 15:44 Uhr von GamAstavrosSoU1976
 
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selbstjustiz: Da es sich dabei keineswegs um Notwehr handelt, halte ich eine Anklage wegen Körperverletzung durchaus für angebracht. Selbstjustiz ist nicht drin, auch nicht gegen Marokkaner.
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08.03.2006 15:54 Uhr von zyron.
 
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Naja, wenn es wirklich nur ein Versuch war, den Dieb aufzuhalten ist das immer so eine Sache...
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08.03.2006 16:07 Uhr von megatrend
 
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soviel: zum Thema Kollateralschäden...
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08.03.2006 16:10 Uhr von MATZE37
 
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pwnd!!! würd ich da mal sagen...
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08.03.2006 16:25 Uhr von ronnoc
 
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Affektreaktion Sicher nicht ok, glaube aber nicht das der Taxifahrer sich rächen wollte, schließlich hat der Marokkaner ja auch nur leichte Verletzungen, was wie ich denke, für ein Versehen spricht.

@GamAstavrosSoU1976
was solln das heißen: Selbstjustiz ist nicht drin, auch nicht gegen Marokkaner.

hoffentlich nur ungünstig formuliert...
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08.03.2006 16:29 Uhr von carry-
 
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keine selbstjustiz! das war keine selbstjustiz. er wollte doch nur einen kriminellen an der flucht hindern und dazu ist jedes mittel recht!
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09.03.2006 12:45 Uhr von MaxPayne
 
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richtig: 1. richtig so, ich hätte genauso gehandelt.
2. Sofort ausweissen, soll er sich in seinem land wie die axt im walde benehmen.

Denn wer in meinem haus randaliert, fliegt auch raus auch wenn es draussen friert.
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09.03.2006 12:57 Uhr von normalo78
 
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Vergeßt es Das wird jeder Staatsanwalt als Selbstjustiz sehen und dementsprechend auch Anklage erheben. Dann wird er seinen Führerschein los und das Auto wird eventuell als Tatwaffe konfisziert (falls es ihm selbst gehört). Da erst der Rettungsdienst ihn "aus seiner Lage" befreien konnte, wird der Typ wohl unter dem Auto gelegen haben. Das er nur leichtverletzt ist, ist nur Glück und somit dem Taxifahrer nicht als strafmildernd zuzurechnen.

Justiz und Gerechtigkeitsempfinden gehen oftmals unterschiedliche Wege.

Gruß
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09.03.2006 13:02 Uhr von pulverschmid
 
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Ein glatter Fall von Berufsrisiko! In der Meldung steht nicht, daß der Taxifahrer den Kerl absichtlich überfahren wollte, sondern nur stellen. Dabei überfuhr er diesen. Den Anlaß hatte allerdings der Räuber gegeben. Es hätte ja schließlich auch für den Taxifahrer tödlich ausgehen können, wenn er zuvor von diesem mit einem Messer bedroht wurde. Wer das tut, muß mit Gegenwehr auch erheblicher Art rechnen.
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09.03.2006 13:05 Uhr von pulverschmid
 
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@MATZE37: Na, dann sag´s doch, damit wir alle was davon haben und nicht nur Du Dich totlachst! lol!
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09.03.2006 13:33 Uhr von Garviel
 
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@carry: Auch in der Schweiz gilt die Maßgabe von der Verhältnismäßigkeit der Mittel. Deshalb kann der Taxifahrer von Glück reden, dass er den Räuber nicht totgefahren hat. Alles weitere müssen die Ermittlungen ergeben.
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09.03.2006 14:14 Uhr von LiFe2sHorT
 
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Richtig so: Der Taxifahrer hat ganz richtig gehandelt. Allerdings würde es zur Justiz passen, nun Täterschutz zu betreibem.
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09.03.2006 16:58 Uhr von ari99
 
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Keine Notwehr ? § 32 Notwehr

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.
------

§ 229
Selbsthilfe

Wer zum Zwecke der Selbsthilfe eine Sache wegnimmt, zerstört oder beschädigt oder wer zum Zwecke der Selbsthilfe einen Verpflichteten, welcher der Flucht verdächtig ist, festnimmt oder den Widerstand des Verpflichteten gegen eine Handlung, die dieser zu dulden verpflichtet ist, beseitigt, handelt nicht widerrechtlich, wenn obrigkeitliche Hilfe nicht rechtzeitig zu erlangen ist und ohne sofortiges Eingreifen die Gefahr besteht, dass die Verwirklichung des Anspruchs vereitelt oder wesentlich erschwert werde.
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09.03.2006 17:05 Uhr von pulverschmid
 
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@Garviel: Danke für die Rechtsbelehrung, die nach Dir allerdings schlüssig erläutert wurde! Ich wünsche Dir nicht, daß Du je in eine ähnliche Situation kommst und von so einem Räuber mit Waffe bedroht wirst. In diesen Sekunden wird Dir wohl der genaue Wortlaut der Legislative zur Rechtssituation leicht entfallen. Oder auch nicht. Dann hast Du zwar Recht behalten, bist aber tot, dafür lebt der Räuber. Glückwunsch!
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10.03.2006 08:05 Uhr von READiculous
 
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Hätte er ihn erschossen während der andere ihn bedrohte wäre es klar Notwehr.
Jetzt lebt der Räuber noch aber der Taxifahrer ist hinterher der Dumme!

Künstlerpech!
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10.03.2006 12:20 Uhr von calypso36
 
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Hätte ich auch gemacht. Wer einen bewaffneten Raubüberfall begeht, wird von der Polizei unter Anwendung(!) von (Schuss-)Waffen an der Flucht gehindert.

Diese Vorgehensweise ist alleine schon deshalb gerechtfertigt, damit Wiederholungsgefahr ausgeschlossen wird.

Theoretisch hätte der Täter eine Straße weiter jemand anderen berauben können, der evtl. dabei getötet worden wäre.

Der Taxifahrer gehört deshalb nicht angeklagt, sondern sofort und unbürokratisch als Held ausgezeichnet.
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10.03.2006 13:29 Uhr von MMafio
 
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Böser Taxifahrer ! hehe: Wisst ihr ich sags mal so. Natürlich sollte Selbstjustiz zu keiner Gewohnheit werden, aber ich meine das wäre einfach ne Schweinerei wenn der Taxifahrer jetzt eine grössere Strafe bekommt als der Dieb, DENN 1. der Dieb hat ihn mit einem Messerbedsroht, wer weiss obs nich schon öfters passiert is und er vielleicht sogar schon Leute verletzt hat. 2. Der Taxifahrer wollte ihn wohl wirklich nur stellen und ich meine, ach kommt wenn ich jemand zig Kohle klaut, ihr die Chance habt ihn gleich zu fangen, würdet ihr anders handeln ??
und 3. Die Situation mit dem Anfahren und verletzen ist nnur deswegen entstanden WEIL eben der Dieb ihn beklaut hat, also muss er auch mit Rache oder Jagd oder sonstwas rechnen. Hat er erwartet, das er ihm die Hand schüttelt und noch ein Taxi schenkt und ihm ne gute Heimreise wünscht oder was soll das ???
Die Richter sollen echt mal kein Justiz sondern ein gerechtes Urteil fällen, damit das Opfer auch Opfer bleibt
und nich Opfer zum Täter abgestempelt wird und andersrum, weil sonst heisst es irgendwann
"OCH hat der arme typ nur deswegen eine Bombe gezündet und 120 Menschen getötet weil ihn sein Vater früher misshandelt hat, soooo ein armer Junge, wir sollten ihm was schenken und ne Unterkunft geben.
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11.03.2006 00:23 Uhr von EinBerliner
 
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Richtig so: Aber wahrscheinlich wird der Räuber vom Taxifahrer noch ein Schmerzengeld erklagen.

Hoffentlich wird er danach nach Hause geschickt. Auf eigene Kosten natürlich.
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11.03.2006 14:58 Uhr von svarco
 
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[edit;silence_sux]

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