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London: Weltkarte der latent bedrohten Säugetierarten erstellt

Die Biologen des Imperial College in London veröffentlichten gestern eine Weltkarte, auf der jene Säugetierarten eingetragen sind, die vom "latenten Risiko" des Aussterbens bedroht sind. Darunter ist auch das Rentier.

Die Spezies der Brüllaffen in Guatemala galt als nicht bedroht, bis plötzlich bemerkt wurde, dass sie es doch war. Der Brüllaffe galt noch im Jahr 2000 als wenig gefährdet. 2004 wurde aber dann festgestellt, dass er doch zu den bedrohten Arten gehört.

Die Wissenschaftler identifizierten 20 "Hotspots", wo die dort lebenden Säugetiere als hochgradig latent gefährdet gelten. Darunter sind Neuguinea, Melanesien, Inseln im indischen Ozean aber auch die Nusa Tenggara.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: London
Quelle: www.ens-newswire.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2006 11:54 Uhr von la_iguana
 
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Die Konservierung der Natur rückt immer weiter in den Vordergrund. Noch gibt es Gebiete wo die „menschlichen Abdrücke“ (human prints) noch gering sind, die gilt es zu bewahren, sonst verschwinden schnell weitere Tierarten.
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08.03.2006 18:24 Uhr von nester
 
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manchmal frag ich mich: ob irklich immer der mensch schuld sein muss.. denn tierarten kommen und gehen seid jahrmillionen.
stirbt jetzt ein tier aus ist automatisch der mensch schlud, was oft, denke ich, auch leider so ist, aber auch denke ich, das viele tierarten sowieso gestorben wären. auch durch klimaveränderungen, welches sich, schon fast in vergesenheit geraten, auch ohne menscheinwirklung manchmal verändert...
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08.03.2006 18:35 Uhr von Kampfpudel
 
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@nester: Soso, Veränderungen verändern sich, ja?

PS: Es muß nicht immer der Mensch Schuld tragen am Aussterben einer Art. Aber er war schon oft genug die Haupttriebkraft dieser beklemmenden Entwicklung.

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