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Prozess gegen die Mutter der neun toten Babys: Anklage nun wegen Totschlags

Die angeklagte Mutter der neun toten Babys aus dem brandenburgischen Brieskow-Finkenheerd muss sich nicht mehr wegen Mordes verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte die Frau deswegen angeklagt, ssn berichtete dazu am 08.02.2006.

Das Landgericht Frankfurt (Oder) wies den Mordvorwurf nun zurück und ließ nur eine Anklage wegen Totschlags für den wahrscheinlich im Mai beginnenden Prozess zu. Für die Angeklagte bedeutet das eine maximale Strafe von 15 Jahren Freiheitsentzug.

Dabei sah das Gericht insbesondere in der Motivlage der Frau keine Hinweise darauf, dass jede neue Tötung zur Verdeckung der vorangegangenen Tat gedient haben soll. Vielmehr habe die Frau vor verschiedenen Umständen Angst gehabt.


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WebReporter: Reporta
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mutter, Prozess, Baby, Anklage, Totschlag
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2006 12:42 Uhr von selk
 
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die arme überlastete mutter was für eine frechheit! wie die tiere:ihren trieben nachgehen kann sie,aber verantwortung übernehmen iss nich..wobei die tiere zumindest solange verantwortung übernehmen,bis die jungen einigermaßen lebensfähig sind!
es kann doch wohl nicht angehen,daß immer mehr kinder einfach so entsorgt werden,wie eine gelesene zeitung,wobei papiermüll sogar noch sortiert wird!
jeder der kinder hat, ist mal überlastet,aber so geht es doch nun wirklich nicht..eine lebenslange freiheitsstrafe ist da doch wohl gerechtfertigt,mit anschliessender sicherheitsverwahrung ohne die möglichkeit, je wieder freizukommen!
und das geld für interviews von bild oder rtl sollte zumindest an den kinderschutzbund gehen!
pfui teufel, kann ich da nur sagen!
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08.03.2006 13:42 Uhr von Kulle78
 
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@ selk: Wer sagt denn, dass sie Geld für Interviews bekommen hat und wenn ja, wieviel? Durch die Tötungen ihrer Kinder ist sie eine relative Person der Zeitgeschichte und kein Star, der sich seine Aussage bezahlen lassen kann. Des Weiteren hat sie, soweit ich weiß, nicht wirklich Interviews geben können, da sie seit Bekanntwerden der Tat in Untersuchungshaft sitzt.

Und wenn ihr Anwalt was in einem Interview sagt, ist es für ihn Publicity (Herr Schöneburg hat schon in der Vergangenheit viele solcher "medienwirksamen" Verteidigungen auch bei aussichtloser Lage übernommen).

Außerdem wird sie ja bestraft dafür, dass sie die Kinder getötet hat. Nur halt nicht als Mörderin, sondern als Totschlägerin. Und auch bei denen kann eine Sicherheitsverwahrung angeordnet werden bzw. eine Einweisung in die geschlossene Anstalt.

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