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Köln: Schmerzensgeld für Tod nach Misshandlungen durch Polizisten

Das Landgericht Köln hat gestern den Angehörigen eines 31-jährigen Mannes ein Schmerzensgeld in Höhe von 5.000 Euro zugesprochen, nachdem dieser im Sommer 2003 auf einer Kölner Polizeiwache so schwer misshandelt wurde, dass er kurz darauf starb.

Die Gesamtsumme beläuft sich nun auf insgesamt 15.000 Euro, die das Land Nordrhein-Westfalen an die Mutter und den Bruder des Opfers zahlen muss, 10.000 Euro wurden bereits bezahlt.

Die an der Misshandlung beteiligten Polizisten wurden bereits 2003 zu Haftstrafen zwischen einem Jahr und knapp eineinhalb Jahren verurteilt. Alle wurden aus dem Polizeidienst entlassen, die betroffene Wache wurde geschlossen.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Köln, Polizist, Schmerz, Schmerzensgeld, Misshandlung
Quelle: www.wdr.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2006 11:31 Uhr von Tira2
 
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Der Fall erregte seinerzeit im ganzen Land Aufsehen, mir ist immer noch unverständlich, wie sowas passieren kann, aber die 15.000 Euro sind auch nicht gerade die Masse für den Verlust eines Menschenlebens.
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08.03.2006 13:33 Uhr von Kulle78
 
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Geld keine Wiedergutmachung Geld ist und kann nunmal niemanden wieder ins Leben zurück bringen und von daher sind 15000€ schon ´ne Menge. Denn in unserem Rechtssystem soll man sich nicht an dem Tod anderer Menschen bereichern, sondern das Geld soll in erster Linie die finanzielle Lücke schließen, die durch den Tod den Verwandten enstanden ist und etwas die Schmerzen lindern. Denn ein Menschenleben kann und darf niemals in Geld aufgewogen werden.

Etwas anderes wäre es nur, wenn der Mann gegenüber Kindern oder anderen Menschen (z.B. Ex-Frau) unterhaltspflichtig gewesen wäre, dann müsste das Land NRW diese Unterhaltspflicht übernehmen bis zum etwaigen natürlichen Tod eines Menschen, gemessen an der normalen Lebenserwartung eines Menschen in Deutschland bzw. mindestens bis zur Volljährigkeit der Kinder...

P.S.: Sagt Euch bei Euren Vorstellungen von Schmerzensgeld von den Amis los, sowas gibt es hier zum Glück (noch) nicht...
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08.03.2006 14:12 Uhr von Tara17
 
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Warum? Warum werden dies Arschl.... nur für ein Jahr bzw knapp unter eineinhalb Jahren eingesperrt?
Hallo? Es ist ein Mensch gestorben und die sind Schuld und werden nur ein Jahr weggesperrt?

Ich versteh die Welt nicht mehr.
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08.03.2006 15:30 Uhr von mabude
 
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Scheiss Staat! wenn unsereins, "Otto Normalbürger", so etwas machen würde, wäre mit einer Haftstrafe ab 5 Jahren zu rechnen. Und das Schmerzensgeld ist auch wohl ein Witz.

Die Gesetze gelten in Deutschland scheinbar nur noch für 50% der Bürger, für alle im Öffentlichen Dienst" und für Reiche/Politiker gelten Andere.
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12.03.2008 21:17 Uhr von MarleneBerlin
 
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Polizei in Köln sind für mich nur noch Schweine: Ich bin selbst von kölner Polizisten auf das menschenunwürdigste misshandelt wurden. In Köln in den Wachen ist die Hööe los wie bei der SS !!! Sie verhalten sich wie Nazis. S.Neisius haben sie zu Tode gefoltert in der Eigelsteinwache. Die Polizei und die Senatoren versuchten alles wieder schön zu vertuschen. Wir gingen auf die Stassen und an die Öffentlichkeit. Nur so kam der Stein ins Rollen. Da hatten die Folterschergen nicht mit gerechnet. Die Kölner Polizie mach auch vor Frauen und Kindern keinen Halt. Die Perverwsion dieser Menschenverachter kennt keine Grenzen. Die Dunkelziffer ist enorm. Amensty schickt der Regierung immer die Misshandlungeberichte, aber nichts geschiht. Wir können diese Folterknechte aber an die Öffentlichkleit zerren und hier in Berlin gegen Nazis kämpfen da die Regierung es nicht tut. Schluss mit den Folterschweinen bei der Polizei !!!
Dolly Duster misshandelt wie ein KZ-Jude von kölner Polizei

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