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Riesiger Doppelringkrater in der ägyptischen Wüste entdeckt

Im Südwesten Ägyptens haben Wissenschaftler der Boston University den größten Meteoritenkrater der Sahara ausgemacht, in den mit 31 Kilometern Durchmesser ganz Kairo und Gizeh hineinpassen würden. Deswegen heißt er auch "Kebira"- Arabisch für groß.

Er sei so gewaltig, dass man ihn bislang nicht als Krater wahrgenommen habe, hieß es. Gefunden wurde er auf Landsat-Satellitenbildern. Wann ein wohl mehr als ein Kilometer großer Asteroid diesen Krater erzeugt hat, ist noch unklar.

Er ähnele den Mondkratern, sei aber stark verwittert. Damit würden sich die Vorkommen des Wüstenglases erklären lassen, gelbgrüne Quarzsplitter, die dort auf den Dünen liegen.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Wüste
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2006 11:24 Uhr von snickerman
 
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Er war zu groß, um auf den ersten Blick erkennbar zu sein- so kann man doch immer wieder Überraschungen erleben!
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08.03.2006 14:05 Uhr von bohlen2
 
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Passt ja ganz gut Die se Meldung passt ja ganz gut zu der Meldung, dass in ca. 100 Jahren wiedermal ein Deep Inpact stattfinden soll.
Sicherlich hat dieser Einschlag auch "paar" Sandkörner aufgewirbelt. Bei einem Krater von 30 km Durchmesser?!
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08.03.2006 19:29 Uhr von CHR.BEST
 
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Ich frag mich wann diese Meteoriten runtergekommen sind. Wenn die Krater stark verwittert sind es wohl mindestens mehrere Jahrtausende. Wahrscheinlich eher Millionen von Jahren.
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14.03.2006 17:36 Uhr von vostei
 
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@CHR.BEST und bohlen2: wann das war werden wohl erst weitere untersuchungen ergeben können - es ist auf jeden fall zig millionen jahre her.

und es ist nicht mit einem Deep Impact eines asteroiden vergleichbar - meteoriten haben eine weitaus höhere geschwindigkeit und einen anderen aufbau, von massiven eisenmeteoriten bis zu lockeren eisbällen.

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