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Vier Polizisten kassierten mit gefälschten Quittungen über 600.000 Euro

Vier Polizeibeamte der Verkehrsüberwachung aus Frankfurt/Main kassierten bei Autofahrern über 600.000 Euro Verwarnungsgelder und quittierten diese mit Vordrucken, welche der Dienstgruppenleiter auf seinem PC fälschte.

So seien insgesamt 454 Quittungsblöcke zu je 20 Blatt mit hohem technischen Aufwand hergestellt worden. Abkassiert wurden in den Jahren 2000 bis 2004 regelmäßig Autofahrer, die gegen die Gurtpflicht verstießen oder während der Fahrt telefonierten.

Mit den Einnahmen finanzierten sie einen aufwändigen Lebensstandard. Die geständigen Beamte wurden bereits vom Dienst suspendiert und müssen sich wegen Untreue vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.


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WebReporter: labor_007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Polizist
Quelle: www.e110.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2006 10:39 Uhr von labor_007
 
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Und wieder verursachen schwarze Schafe ein sehr schlechtes Image von einer Berufsgruppe, die eigentlich angesehen ist.
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08.03.2006 12:09 Uhr von Disassembler
 
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das ist bestimmt kein Einzelfall: abwarten das wird noch richtig wie in anderen EU Ländern wenn das Geld zum leben nicht mehr reicht, wird einfach nach absprachen mit Kollegen in die eigene Tasche gewirtschaftet.

also da zahle ich doch lieber denen bevor ich irgendwelche Punkte oder meinen Führerschein abgeben muss ;-)
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08.03.2006 12:13 Uhr von GamAstavrosSoU1976
 
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bestimmt ein einzelfall: Seien wir mal ehrlich: Die meisten Polizisten sind aufrichtige Menschen, die täglich die herausfordernde Augabe übernehmen dem Volk zu dienen. Wegen ein paar schwarzen Schafen kann man nicht gleich eine ganze Berufsgruppe als korrupte Schwachköpfe hinstellen.
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08.03.2006 12:52 Uhr von peppie2k
 
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Polizisten: dürfen gar kein Bargeld annehmen wurde mir von einem freundlichen Beamten gesagt. Ich wollte Bar zahlen, weil ich keine Zeit hatte und da wurde mir das gesagt. Seit wann diese Regelung gilt, weiss ich nicht, aber wenn das nächste mal nen Polizist Bargeld von mir will, weiss ich bescheid :P
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08.03.2006 12:58 Uhr von hwc
 
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@GamAstavrosSoU1976: du glaubst wohl auch noch an den Weihnachtsmann.
Diese ganze Beamtensystem ist schon derart faul und korrupt, daß es schon zum Himmel stinkt.
Nur wird sich niemand finden, der diesen Augiasstall ausmisten wird, denn unsere Volksvertreter sind schließlich die, die am unverschämtesten die Hand aufhalten und die Bürger zum eigenen Vorteil auspressen.

Irgendwann wird hoffentlich die Zeit kommen, in der sich die Menschen dies nicht mehr gefallen lassen und dann wird es sicherlich genügend Bäume und Stricke für dieses Pack geben.
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08.03.2006 12:58 Uhr von Benjiii
 
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ist: längst nich mehr so gut bezahlt wie man denkt.
was denkste was ich alles immer so höhre, von
komplett überprüfungen innerer angelegenheiten.
das hat in den letzten jahren richtig zugenommen, einfach weil du so wenig verdienst.
versteh auch die logik nich.
zahl weniger, hast mehr korruptionsanfällige, zahlst du also mehr in untersuchungsorgane.
unterm strich kommt nich wirklich was gutes bei raus.
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08.03.2006 14:18 Uhr von calypso36
 
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@ GamAstavrosSoU1976: Das sehe ich etwas anders.

Diejenigen, die ich kenne, sind weder in der Lage, auf ihren uralten Schreibmaschinen im Zehn-Finger-System zu schreiben, noch in der Lage, einen Satz in vernünftigem Deutsch zu formulieren.
Das muss immer Beamtendeutsch sein und es kommen unsinnige Begriffe wie "Verbuschung" oder "der Verhaftung zugeführt" dabei raus.

In jedem Beruf muss man gewisse Grundvoraussetzungen haben. Nur anscheinend nicht bei der Polizei.

Ich glaube, ich bin der deutschen Sprache in Wort und Schrift kundig. Entsprechend habe ich auch diverse Zeugenvernehmungen über mich ergehen lassen. Bei der letzten (Verkehrsunfall) hat der Cop meine Aussage ins Beamtendeutsch "verbessert". Hinterher sollte ich dieses Kauderwelsch unterschreiben.
Ich hab ihm dann gesagt, dass der Staatsanwalt mich für einen Idioten halten müsste, wenn ich das unterfackle. Nichtmal das hat der dumme Cop begriffen.
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08.03.2006 14:37 Uhr von vst
 
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calypso: ich bezweifle jetzt mal, dass der "dumme cop" dümmer ist als du.
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08.03.2006 14:52 Uhr von ferisb
 
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Eh - so nicht, das ist unfair und nicht korrekt ! Sicherlich handelt es sich hier nicht um eine einmalige Verfehlung, soetwas passiert - auch bei der Gruppe der Beamten - hin und wieder, aber ganz sicherlich sehr sehr selten. Die Herren wurden erwischt, dass ist auch gut so und die Konsquenzen sind hart ( aber gerecht )
An einige der Kommentarabgeber. Sicherlich seit Ihr die ersten, die sich Beschweren, wenn der Antrag bei einer öffentlichen Stelle/Verwaltung - egal auf was - nicht schnell genug bearbeitet wird und ich könnte mir auch vorstellen, dass Ihr mit zu den ersten gehört, die die Polzei anrufen, wenn der Nachbar zu laut Musik hört.

Schönen Tag noch und denkt mal etwas darüber nach !
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08.03.2006 15:55 Uhr von ²²³³
 
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haha: Was für erbärmliche und unqualifizierte Kommentare. Aber ihr scheint ja eine Menge Polizeibeamte zu kennen, dass ihr alle über einen Kamm scheren könnt?
Ein Polizist kann sich am wenigsten leisten seine Arbeit unkorrekt auszuführen, weil er bei jeder Verfehlung mit sofortigen Konsequenzen rechnen muss, sei es beamtenrechtlich oder strafrechtlich und dadurch ist die Abschreckung schon extrem hoch.
Was ich fraglich finde ist, dass dieses "in-die-eigene-Tasche-wirtschaften" nicht vorher aufgefallen ist.
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08.03.2006 17:10 Uhr von calypso36
 
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In der Tat kenne ich eine Menge Polizisten. Deshalb ja auch mein Kommentar.

Selbstverständlich können sie es sich nicht leisten, bei Verfehlungen erwischt zu werden. Die Frage ist nur, wer sie dann zur Verantwortung zieht, wenn sie Mist bauen. Bekanntermaßen hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus.
Wie man in der News lesen kann, sind die Polizisten nicht alle heilig. Die Kollegen werden den Teufel tun und ihre Kumpels hinhängen.

@ vst:
Den Kommentar hättest du dir sparen können. Ist nichtssagend. Aber ich will nicht mit dir online ein Streitgespräch führen. Dazu hab ich keine Zeit.

@ ferisb:
"An einige der Kommentarabgeber. Sicherlich seit Ihr die ersten, die sich Beschweren, wenn der Antrag bei einer öffentlichen Stelle/Verwaltung - egal auf was - nicht schnell genug bearbeitet wird und ich könnte mir auch vorstellen, dass Ihr mit zu den ersten gehört, die die Polzei anrufen, wenn der Nachbar zu laut Musik hört."

Da hast du verdammt Recht!
Wenn bei mir in der Umgebung eine Ruhestörung ist, die wirklich belästigend ist, (bspw. wenn dann die Kids aufwachen) beschwere ich mich darüber, ebenso wie bei einem verzögerten Antrag.

Ich wäge aber ab:
Wenn meine Nachbarin zu laut wird, rufe ich zuerst sie an. Wenn die Störung andauert, die Polizei.
Wenn ein Antrag (welcher auch immer) nach vier Wochen noch nicht beschieden wurde, hake ich telefonisch nach. In der Regel klappt das dann. Falls nicht, frage ich den Vorgesetzten, was seine Leute den ganzen Tag über so machen. Spätestens das hilft dann.

Bin ich denn deswegen ein Böser?
Da kenn ich andere...
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08.03.2006 17:29 Uhr von ²²³³
 
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naja, du scheinst dir ja schon deine unumstößliche Meinung gebildet zu haben und da hat es auch keinen Sinn objektiv mit dir darüber zu diskutieren.
Was die Typen da veranstaltet haben, braucht man wohl nicht schön zu reden, das ist einfach nur unter aller Sau. Aber alle Polizeibeamten deswegen über einen Kamm zu scheren ist und bleibt kleinkariert und subjektiv.
Wenn ein Bauunternehmer Geld in seine Tasche wirtschaftet sind nicht gleich alle Bauunternehmer Betrüger, wenn Arbeitslose schwarz arbeiten sind nicht alle Arbeitslose Schwarzarbeiter und/oder faul..
Is´ klar ´ne?
Ansonsten mach mal einen Einstellungstest für den gehobenen Dienst beim Land und/oder Bund, dann kannst du von mir aus weiter über Grundvoraussetzungen und ungebildete Beamte lästern.
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09.03.2006 08:40 Uhr von vst
 
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calypso: musst du auch nicht.

aber du musst dir einfach gefallen lassen, dass ich personen die eine bestimmte gruppe über einen kamm scheren, seien es moslems, polizisten oder frauen, personen die nur in schubladen denken können, weil das hirn sonst falten werfen könnte, für dumm halte.

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