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Vesuv: Gewaltigerer Ausbruch als zu Zeiten Pompejis möglich

US-amerikanische und italienische Experten haben bei Ausgrabungen einen Ausbruch des Vesuvs dokumentiert. Dieser fand vor 3.780 Jahren während der Bronzezeit statt und war, was seine Ausdehnung betrifft, weitaus gewaltiger als der zu Zeiten Pompejis.

Bei den Ausgrabungen kamen Abdrücke von Alltagsgegenständen und von Skeletten von Haustieren, sowie Fußabdrücke von Mensch und Tieren zutage. Die Verheerungen erstreckten sich damals im Umkreis von 25 km, wonach die Gegend mehrere hundert Jahre brach lag.

Heute leben im Umfeld des Vulkans 600.000 Menschen, teilweise in illegal errichteten Bauten. Das Ballungsgebiet Neapels umfasst zwei Mio. Einwohner, die alle von einem solchen Ausbruch betroffen wären. Eine Evakuierung würde jedoch Wochen dauern.


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WebReporter: vostei
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gewalt, Zeit, Ausbruch, Vesuv
Quelle: de.news.yahoo.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2006 09:40 Uhr von vostei
 
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Bislang sind die Italiener in ihren Notfallplänen davon ausgegangen, dass die Pompeji-Katastrophe der größte Ausbruch war - reichlich blauäugig, wenn man noch die relative Wassernähe des Vulkansystems betrachtet. Lipari, Stromboli und Ätna betrifft das genauso und uns im Prinzip auch, wenn man die Folgen für's Klima betrachtet.
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08.03.2006 11:51 Uhr von pippin
 
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Es kann nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf! So oder ähnlich klingen für mich die "Gründe" gegen ein Überdenken der Evakuierungspläne.

Ich kann ja verstehen, dass es nicht einfach sein dürfte, den Menschen zu sagen, dass sie dort weg müssen, vor allem nicht der Masse an Menschen. Aber wenn man die möglichen Folgen bedenkt, dann sollte eigentlich jeder selber darauf kommen, dass sein Leben in der Nähe eines solchen Vulkans am seidenen Faden hängt.
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08.03.2006 12:55 Uhr von vst
 
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ich würde einen notfall- und evakuierungsplan: für ganz italien, ach was ganz europa und nordafrika aufstellen.

man weiß ja nie
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08.03.2006 18:43 Uhr von JFranklin
 
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Notfallpläne: Man kann nur Pläne machen für Notfälle, in denen man etwas tun kann. Daher halte ich die Beschränkung auf einen Ausbruch von der Stärke, wie er 79 stattfand, durchaus für sinnvoll. Wie vst´s Kommentar zeigt muss man für einen Evakuierungsplan notwendigerweise eine Grenze zwischen voraussichtlich gefährdetem Gebiet und sicherem Gebiet ziehen. Sind alle gefährdet ist keine Evakuierung möglich. Wenn also die Katastrophe zu groß angenommen wird, verhindert dies eventuell sogar einen sinnvollen Notfallplan, da alle sagen, da kann man sowieso nichts machen.
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08.03.2006 19:19 Uhr von Lindwurm
 
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Peanuts und der falsche Weg: Die sollten sich nicht zuerst um Notfallpläne kümmern, sondern zunächst mal vernünftige Bebauungspläne und eine Infrastruktur erstellen. Der unkontrollierte Zuzug in solche Kastrophengebiete ist schon der reinste Wahnsinn.

Aber selbst bei einer völlig unverhersehbaren plötzlichen Explosion ist der Vesus noch relativ harmlos, die Vulkane auf Hawai und den Kanaren sind weitaus gefährlicher. Dort muß man nämlich befürchten, dass Inseln auseinanderbrechen und ins Meer fallen. Das könnte Tsunamis auslösen, die mit einer Wellenhöhe von mehr als 200 Metern auf die West- bzw. Ostküste der USA zurasen. Da beträgt dann die Vorwarnzeit 15 bis 20 Stunden.
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08.03.2006 21:32 Uhr von vostei
 
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@lindwurm: der vesuv und der toba auf sumatra gelten als die heikelsten - und die äolischen inseln bilden mit dem ätna eine art superzelle - worauf ich hinaus will ist, das man sich die japaner betreffs disziplin und notfallplanung zum vorbild nehmen müsste und das mittelmeer ebenso wie der indische ozean ein tsunamifrühwarnsystem bräuchte - dass die italianos am vesuv alles zugebaut haben - ehm, selber schuld: btw damals hatten sie´s auch nicht gerade eilig *g*

http://images.derstandard.at/...

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