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USA: Frau stürzte vom Piano - Nun verklagt sie das Restaurant

Mit einer Klage gegen den Restaurantbesitzer Michael Klauber und Sarasota Restaurant Enterprises Inc. erhofft sich Theodora Picard eine Entschädigung für die Folgen eines außergewöhnlichen Unfalls im Januar des letzten Jahres in Sarasota im US-Bundesstaat Florida.

Die 57-Jährige kletterte betrunken auf ein Klavier, um darauf zu tanzen. Sie fiel jedoch schon nach kurzer Zeit wieder herunter und zog sich schwere Verletzungen zu. Eine Operation an der Wirbelsäule und eine anschließende Infektion waren die Folgen.

Laut eigenen Angaben wurde sie von Klauber dazu gedrängt, der ihr sogar hinauf geholfen haben soll. Über seinen Anwalt ließ dieser alle Anschuldigungen von sich weisen. Er wisse nicht, warum die Zeugen nicht die Wahrheit sagen würden.


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WebReporter: christianwerner
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Frau, Restaurant
Quelle: www.heraldtribune.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2006 09:30 Uhr von christianwerner
 
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Die Anschuldigungen wird er wohl nur schwer widerlegen können. Die Frage ist nur, in welchem Maß auch ein Eigenverschulden angerechnet werden muss. Auch Betrunkene müssen die Konsequenzen ihres Verhaltens tragen!
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08.03.2006 10:35 Uhr von xxp
 
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Ich verklage die Frau auf eine Milliarde US-Dollar, weil sie sich vor den Augen anderer Menschen betrunken hat.
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08.03.2006 11:00 Uhr von Joeiiii
 
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Man muß es langsam einsehen, daß man in Amerika ohne groß was leisten zu müssen Millionär werden kann.

Passiert was kann man klagen, und zwar so lange bis sich die Balken biegen. Ob Katze in der Microwelle, zu heißer Kaffee, Sturz vom Piano,.... so läßt sich eben Geld machen. So eine News kann man fast täglich irgendwo im Internet oder in der Zeitung lesen.

Wie weit es jetzt tatsächlich Schuld der Frau war kann ich nicht sagen, aber Trunkenheit schützt bekanntlich vor Strafe nicht. Alkolenker werden ja auch dafür bestraft, genauso wie wenn man betrunken eine Schlägerei anfängt. Da kann man auch nicht sagen: Tschuldigung, ich war betrunken.....hab ned gewußt was ich mach.

Wenn ihr der Restaurantbesitzer allerdings geholfen hat (wie sie selber sagt), dann trifft ihn natürlich auch eine Schuld, denn ob ein Mensch betrunken ist oder nicht das dürfte einer aus der Branche wohl erkennen können.

Bin mal gespannt auf wieviele zig Millionen das Restaurant verklägt wird.
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08.03.2006 11:22 Uhr von cardiman
 
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Also wer sich betrinkt und danach einen Unfall hat ist meiner Meinung nach selber Schuld. Und wenn sie in ihrem Übermut aufs Piano klettert und da runterpurzelt - SELBER SCHULD!
Als Folge dessen werden jetzt bestimmt in sämtlichen Piano Bars von Amerika Schilder mit folgender AUfschrift stehen:" Bitte nicht betrunken das Piano betreten!"

Prost Mahlzeit - das sind Sachen die jedes Kind weiß. Lasst uns eine Sammelklage gegen die Frau einreichen wegen unverhältnismäßig großer Dummheit!!

MfG
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08.03.2006 11:22 Uhr von Kingbee
 
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Aber mal relativieren Da war doch mal diese Sache, wo ein Raucher (bzw. seine Hinterbliebenen) über 1 Milliarde von diesem Zeug $$$ zugesprochen bekamen.

Natürlich von einer Jury.

Und in einer amerikansichen Jury sitzen eben einfache, amerikanische Leute.

Manche davon haben einen Knacks.

Wie bei uns z.B. die "Grünen" oder ähnliches...

Die zur Diskussion stehende Sache ging natürlich weiter und bis vor de höchsten Gerichtshof.

Am Ende bekamen die Hinterbliebenen mal gerade so viel, das sie ihre Anwälte bezahlen konnten.


Die alte Frau, die sich bei Mc Nomeat (äh Donalds)
damals Kaffee über die Musch gekippt hatte, bekam ja am Ende auch keine Millionen.

Sie erhielt zum guten Schluß ganze 65.000,-- $$

Als, dererlei Nachrichten bitte immer mit einer gehörigen prise Salz zur Kenntnis nehmen.


Das einzige, was in den USA (ausser den Beknackten im Bible-Belt) eine macke hat, ist die gottverdammte Regierung.

Aber das ist ja in der BRD nicht anders, gell?
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08.03.2006 11:26 Uhr von Danielka
 
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Die USA und die Schadensersatzforderung wie diese Sache, als ein Mann seine teuren Zigarren sehr hoch gegen Feuer versichert hat,
die Zigarren aber dann nach und nach rauchte und von der Versicherung dann die Summe ein forderte. Diese weigerten sich jedoch und er klagte vor Gericht.
Diese mussten dann die Versicherungsprämie auszahlen, da die Richter meinten, sie seien selber Schuld…. wer akzeptiert schon SO eine Police…….
Sie haben ihm die knapp 150.000 USD gezahlt und haben ihn DANACH auf 250.000 USD wegen Brandstiftung verklagt (die Beträge müssen nicht unbedingt stimmen *g*)

So sollte man mit allen umgehen in den USA….
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08.03.2006 11:59 Uhr von christianwerner
 
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@Danielka: Immer wieder gern erzählt, aber soweit ich weiß ist es bewiesen, dass die Geschichte so nie stattgefunden hat! :-)

Habe mal in einem Buch gelesen (und das ist wohl Fakt), dass es in den USA mehr Anwälte gibt, als auf der ganzen restlich Welt zusammen. Bei solchen ungewöhnlichen Nachrichten muss man aber immer beachten, dass die USA kein so ausgereiftes Sozialsystem wie wir besitzen. Eine Krankenversicherung ist nicht selbstverständlich und so können solche Unfälle einen finanziellen Ruin bedeuten.
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08.03.2006 12:07 Uhr von mobock
 
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Zu wie eine Bahnschranke aber Kohle kassieren wollen.

So sind sie, unsere amerikanischen Freunde. Man muß sie einfach gern haben ;-)
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08.03.2006 12:08 Uhr von lostscout
 
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Nicht ganz richtig! Hallo,

erstens: Und wenn es nur $ 65.000,-- gewesen wären, haben und nicht haben...!

"Die alte Frau, die sich bei Mc Nomeat (äh Donalds)
damals Kaffee über die Musch gekippt hatte, bekam ja am Ende auch keine Millionen.
Sie erhielt zum guten Schluß ganze 65.000,-- $"

Zweitens:
In den Vereinigten Staaten legen die Prozessanwälte alle Auslagen vor. Sie bekommen weiterhin einen prozentualen Anteil des Streitwertes, daher sind auch die Forderungen meist so atronomisch hoch, nicht weil der Kläger dies so will, sondern weil der Anwalt dies so ansetzt.

Ich hatte in den Vereinigten Staaten mal einen Kfz Unfall, wobei mir einer auf mein stehendes Fahrzeug auffuhr. Mein Fahrzeug hatte einen Wert von ca. $ 5.000,--.
Die gegnerische Versicherung, wobei man froh sein kann, dass der Unfallgegner überhaupt eine Versicherung hatte, hat mir Bar auf die Hand $ 20.000,-- gegeben, wenn ich keine rechtlichen Schritte einleite.
Ich musste nur eine Erklärung unterschreiben, dass ich jetzt und auf Lebenszeit alle weiteren Ansprüche gegen die Versicherung, betreffs dieses Unfalles, nicht einklagen werde.
Habe ich gemacht, für meinen Anwalt waren das schnell verdiente $ 4.000,-- (der hat 20% vom Streitwert genommen), er musste sich eigentlich nur die Erklärung durchlesen!

Und schwupps hatte ich, aufgrund eines Auffahrunfalles $ 11.000,-- gut gemacht!
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08.03.2006 12:30 Uhr von cozmixx
 
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Picard klagt gegen Enterprise? *g* - den konnte ich mir nicht verkneifen - *g*


"Das einzige, was in den USA (ausser den Beknackten im Bible-Belt) eine Macke hat, ist die gottverdammte Regierung."

Das unterstreich ich jetzt mal dicke.
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08.03.2006 12:56 Uhr von bueyuekt
 
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@lostscout: ehm also wenn du im Auto gesessen bist als der
ander wagen auf deinen auffuhr, hast du dich aber
billig verkauft!! Da wär sicher ne million drin
gewesen...wegen spätfolgen und so...
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08.03.2006 13:11 Uhr von lostscout
 
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@bueyuekt: Wahrscheinlich,

aber ich war nur im Urlaub dort und als deutscher eh verwundert, dass dies so schnell geht und so viel Geld gibt.
Aber dies ist wohl der Regelfall, die meisten Klagen diesbezüglich werden von den Gerichten gar nicht erst angenommen bzw. wie in den USA üblich erst einmal abgewartet was eine aussergerichtliche Einigung erbringt.
Wie gesagt, ich hatte ja keine wehwehchen nur das Auto war kaputt, daher hab ich das Geld bereitwillig akzeptiert.
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08.03.2006 15:14 Uhr von PruegelJoschka
 
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@lostscout: Teuer oder billig?

Du solltest natürlich auch dazuschreiben, daß Du sommit keine Schadensansprüche auf Spätfolgen des Unfalls hast. Also wenn z.B. nach 5 Jahren plötzlich ein defekt an der Wirbelsäule auftritt, das ganze dann verknöchert und Du im Rollstuhl landest, dann kriegst Du keinen Cent, auch wenn auf dem Röntgenbild der Abdruck von dem Nummernschild des Amis zu sehen sein würde.

Naja, wir wollen aber hier nicht den Teufel an die Wand malen und ich gehe davon aus, daß bei Euch keiner Verletzt war. Aber wenn, dann hätte sich die Versicherung sicherlich Hunderttausende gespart ...

... und die könnten sich auch Deutsche Versicherungen sparen, wenn sie manchmal 500 Euro mehr drauflegen würden als Schmerzensgeld. Das passiert nicht ... die Sache geht vor Gericht ... in der langen zwischenzeit tretten Unfallfolgen auf ... und die Versicherung darf Tausende aus dem Ärmel schütteln ...

Dummheit den Dummen = Verischerungen den Paranoiden :-)
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08.03.2006 15:31 Uhr von GamAstavrosSoU1976
 
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noch mal glück gehabt: Ich bin zwar kein Fachjurist für amerikanisches Recht, aber ich denke, dass die Klage mehr Erfolg hätte, wenn ein Piano auf die Frau gestürzt wäre.
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08.03.2006 15:35 Uhr von megatrend
 
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für 100 Mio $: würde ich auch besoffen vom Piano stürzen - z.B. auf eine Matratze (mit leichtbekleideter, adretter Dame nebendran...)
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08.03.2006 15:55 Uhr von LanceLovepump
 
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usa = kein eigenverschulden: in usa wird dummheit beschützt. traurig aber wahr. man könnte ja sagen, dass es allgemeinwissen ist, dass man von einem hohen klavier runterfallen könnte. aber da der durchschnittsamerikaner saudumm ist, kann man ja nicht soviel erwarten und muss ihn vor sich selber schützen :(((
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08.03.2006 16:05 Uhr von lostscout
 
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@PruegelJoschka: "Du solltest natürlich auch dazuschreiben, daß Du sommit keine Schadensansprüche auf Spätfolgen des Unfalls hast. Also wenn z.B. nach 5 Jahren plötzlich ein defekt an der Wirbelsäule auftritt, das ganze dann verknöchert und Du im Rollstuhl landest, dann kriegst Du keinen Cent, auch wenn auf dem Röntgenbild der Abdruck von dem Nummernschild des Amis zu sehen sein würde."

Das habe ich getan:
"Ich musste nur eine Erklärung unterschreiben, dass ich jetzt und auf Lebenszeit alle weiteren Ansprüche gegen die Versicherung, betreffs dieses Unfalles, nicht einklagen werde."

Den deutschen Vesicherungen musst du erst einmal nachweisen, dass die Spätfolgen tatsächlich von dem Autounfall und nicht von dem Sturz im letzten Skiurlaub kommen!
Daher ist ein lamentieren ob oder ob nicht genug Geld rausgesprungen ist völlig unsinnig!
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08.03.2006 17:47 Uhr von Punky T.
 
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cool...da bin ich im sommer: nächsten sommer bin ich in sarasota,muss ich jetzt angst haben wenn ich dort jemanden anrempel?oder irgendwem helfe irgendwo hochzukommen???ô.ô also nicht das ich dann im knast lande oder so...naja..zu den amis gehn mir langsam die sprüche aus....xD
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08.03.2006 18:52 Uhr von hospidan
 
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kommt ja nur darauf an: ob ein schild neben dem piano stand ,auf dem zu lesen steht das man auch herunterfallen könne.

LOL

sowas beknacktes,typisch amis....

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