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EU-Militäreinsatz im Kongo wird wohl unter deutscher Führung stattfinden

Der deutsche Verteidigungsminister Jung erklärte in Innsbruck, dass bei einem EU-Einsatz zur militärischen Unterstützung der UNO-Friedenstruppen die Bundeswehr die Führung übernehmen würde - vorausgesetzt, es kommen noch mehr Länder dazu.

Frankreich will ebenfalls Truppen entsenden, Schweden, Irland, Spanien und Portugal wollen sich noch entscheiden. Die 1.500 Mann des EU-Kontingents sollen mithelfen, die ersten freien Wahlen im Kongo am 18. Juni abzusichern.

Deutschland sei das einzige Land, das diese Aufgabe militärisch übernehmen könne, die Soldaten sollen bei der Hauptstadt stationiert werden und für maximal vier Monate dort bleiben. Jung erbat ein UNO-Mandat, das auch einen Kampfeinsatz einschlösse.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, EU, Militär, Führung, Kongo
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.03.2006 15:52 Uhr von snickerman
 
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Deutsche Soldaten im Kongo- ein Zeichen für unsere Mitverantwortung in der Welt oder ein überflüssiger Kraftakt? Die Zeit wird es zeigen, aber mit Verlusten wird man rechnen müssen.
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07.03.2006 17:11 Uhr von TheCompfreak
 
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Gerade im Kongo: Also gerade im Kongo, das ist doch einer der instabilsten Gegenden überhaupt..
Da gibts so viele konkurierende Warlords und sonstige Gruppierungen, von der Anzahl an Waffen die da so rumschwirren mal ganz zu schweigen...

Dagegen ist Afghanistan trotz bombenanschlägen ein Urlaubsparadies...
Siehe Nachrichten aus der Region...
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07.03.2006 17:24 Uhr von usambara
 
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ein Witz! 1500 Soldaten "beschützen" die Wahlen in einem Land so
gross wie Westeuropa!?
Und wo sind die Amerikaner, unser Weltpolizist?
Gibt halt nix zu holen.
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07.03.2006 17:34 Uhr von Buster_
 
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Bei der Kassenlage: Die Bundeswehr hat doch jetzt schon kein Geld und einige Verbände sind durch jetzige Aufgaben schon im Dauereinsatz. Ich weiß nicht wo der Minister seinen Optimismus herholt.
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09.03.2006 13:15 Uhr von malasmirda
 
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Falsche Lösung !!: Es wäre viel besser man holt alle Kongolesen nach Europa. Wenn keiner mehr dort ist kann auch nichts mehr passieren. Wählen können sie ja auch in ihrem neuen Heimatland.

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