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Geldtransport-Betrug: Heros will nun 20 Millionen Euro Steuererstattung

Damit die Scheinumsätze nicht auffallen, haben die Heros-Manager diese beim Finanzamt versteuert. Nun fordert der Insolvenzverwalter des Geldtransport-Unternehmens vom Fiskus in Niedersachsen eine Steuererstattung von 20 Millionen Euro.

Gleichzeitig wird zunehmende Kritik an Heros-Kunden und der Versicherung laut: "Da muss auch eine gehörige Portion Geldgier im Spiel gewesen sein", resümiert ein Kripo-Beamter. Durch die Aussicht auf hohe Verzugszinsen sah man bei Auffälligkeiten weg.

Laut Handelsblatt wäre der Betrug früher erkennbar und zu verhindern gewesen.


WebReporter: Ferkelwämser
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Million, Steuer, Betrug, Geldtransport
Quelle: www.netzeitung.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.03.2006 13:05 Uhr von Ferkelwämser
 
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20 Millionen Steuererstattung? Auch wenn die Besteuerungsbasis eine Luftbuchung war, sollte zumindest bis zur endgültigen Aufklärung gewartet werden, ob der Allgemeinheit an anderer Stelle Schaden entsteht, etwa durch Zahlungsausfall von Sozialversicherungsbeiträgen oder Entlassungen.
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07.03.2006 14:16 Uhr von derschmu
 
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Dreister gehts nimmer ers betruegen und danach auch noch einen auf Opfer machen.
Gut fuer die unbescholtenen (meist kleinen) Mitarbeiter von Heros waere es die Moeglichkeit, evtl ihren Arbeitsplatz zu behalten.
Aber wer weiss nun genau, wer alles da mit drinnsteckt und wer nicht. Und wer weiss, ob ein Teil der Steuerrueckerstattung nicht auch schon fuer dubiose Wege geplant ist.
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07.03.2006 14:19 Uhr von Ferkelwämser
 
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Ergänzung: aus einer anderen Quelle

"Die Skandal um die Insolvenz des Geldtransport-Unternehmens Heros weitet sich aus. Zunächst wurden die Schäden auf rund 300 Millionen Euro geschätzt, jetzt gehen Experten von einer Schadenssumme von gut einer halben Milliarde Euro aus.
...
Inzwischen haben Ermittler ein ziemlich genaues Bild darüber, was sich innerhalb der Heros-Gruppe in den vergangenen Jahren abgespielt hat. Es geht um Scheingeschäfte, Scheinrechnungen, Erpressungen, illegale Geldcenter und die äußerst großzügige Versorgung von Schlüsselmitarbeitern bei Kunden.
...
Möglich war dieses Absahnen nur, weil etliche Kunden ungewöhnlich lange anstandslos auf ihr Geld warteten und Heros so die Möglichkeit gaben, mit mehrstelligen Millionenbeträgen zu jonglieren. Diese Großzügigkeit scheint Heros in einigen Fällen durch die besondere Pflege von Schlüsselgesprächspartnern gefördert zu haben. Der Leiter des Rewe-Cashmanagements beispielsweise fuhr einen Heros-Dienstwagen. Den silberfarbenen Toyota Land Cruiser gab er erst Ende vergangener Woche zurück. Inzwischen haben Ermittler bei ihm eine Durchsuchungsaktion durchgeführt."
http://www.bbv-net.de/...
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07.03.2006 15:34 Uhr von mages
 
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wenn man den hals nicht voll bekommt: geld wird früher oder später diese welt zu grunde richten. einfach nur geil was menschen für geld sich alles einfallen lassen.

weiter so! schneller! ich will das ende noch miterleben, damit ich mich todlachen kann! ;-)
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07.03.2006 17:15 Uhr von exekutive
 
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mögen sie an dem geld ersticken
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07.03.2006 19:10 Uhr von pixelfool
 
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Ich finde wer Steuern an den Fiskus abführt, um damit kriminelle Machenschaften zu tarnen, sollte seinen Erstattungsanspruch verlieren.
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08.03.2006 00:55 Uhr von Joonix
 
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Ihr rafft es einfach nicht: Erstmal hat der Insolvenzverwalter gar nix mit Heros zu tun, er handelt im Auftrag der Schuldner und soll deren Ansprüche sichern, also ist seine Aufgabe so viel Geld wie möglich zu retten.

Was ist euch lieber ? Sollen die Leute auf ihren offenen Rechnungen sitzen bleiben und daran vielleicht Pleite gehen, oder soll der Staat die 20 Millionen an Steuern irgendwo sinnlos verprassen ?
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08.03.2006 10:35 Uhr von mages
 
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@Joonix: glaub mir eins ... die gläubiger (bis auf die banken) sehen wenn sie glück haben 1%.
wenn die 20 mio zurück kommen, dann bekommt der insolvenzverwalter einen schönen batzen davon und den rest bekommt ´ne bank... das war´s.

ich weiß nicht wie viele insolvenzen du schon mitgemacht hast, aber ich tippe mal frech auf 0,0.

von daher bin ich der meinung, dass wir alle mehr davon haben wenn es der staat behält. evtl dauert es genau deswegen ein jahr länger bis wir 20% mwst bezahlen müssen. ;-)
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08.03.2006 12:06 Uhr von Joonix
 
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@mages: Ich glaube DU hast hier keine Ahnung wie das bei einer Insolvenz läuft.

Von wegen der Insolvenzverwalter würde einen "dicken Batzen" von dem Geld abbekommen, Unsinn.

Ist alles hier gesetzlich geregelt:
http://www.f-sb.de/...

Er bekommat also höchstens ca. 2-3%, von einem Batzen kann da ja wohl kaum die Rede sein.

Ausserdem wird der Insolvenzverwalter vom Gericht bestellt und kann haftbar gemacht werden wenn er es versäumt Mittel zu retten.

Hierzu hilft auch:
http://de.wikipedia.org/...

Und rate mal wer die Verluste zahlt die die Banken machen, die zahlen nämlich die Bankkunden, also letztendlich wir alle.
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09.03.2006 15:32 Uhr von mages
 
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@Joonix: Man bist du naiv. Hast du dir mal die Seite selber durchgelesen und auch verstanden?
Genau da steht der Freibrief, wie der Insolvenzverwalter richtig zulangen kann.
Gebühren + Gebühren + Auslagen + etc...
Aber was streite ich mit dir rum... ward ab, bis du selber mal Gläubiger bist und dann unterhalten wir uns nochmal.
Und noch eins...
Ich hab hier in der Schublade ein paar Titel liegen, die sind nichmal mehr das Papier wert auf dem sie mal gedruckt wurden.
Man soll schlechtem Geld kein Gutes hinterher werfen. Jetzt weiß ich was der Spruch bedeutet.

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