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VW-Chef Pischetsrieder trotz besseren Ergebnisses unzufrieden

Der VW-Konzern konnte im Jahr 2005 wieder ein besseres Ergebnis erzielen, dennoch sind der Chef und der Vorstand weiterhin unzufrieden und halten an ihrem Sparprogramm fest.

VW verkaufte im vergangenen Jahr 5,24 Millionen Fahrzeuge. Das war für den Konzern ein Auslieferungsrekord. Bernd Pischetsrieder betonte dennoch, dass man jetzt nicht davon ausgehen solle, dass "schon alle Ziele erreicht" seien.

Trotz des steigenden Umsatzes will der Konzern innerhalb der nächsten drei Jahre bis zu 20.000 Stellen streichen.


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WebReporter: lenschoen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, VW, Ergebnis
Quelle: www.netzeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.03.2006 12:04 Uhr von Joeiiii
 
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Na klar streichen die weiter Stellen. Stellt euch mal vor wieviel Geld man damit einsparen kann.

Sagen wir mal diese 20.000 Leute verdienen im Schnitt 1000 Euro pro Kopf. Das wären dann schon mal 240 Mio Euro die man sich spart, und zwar JEDES JAHR!!!!!!. Dazu kommen noch etliche Lohnnebenkosten und Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Die Arbeit die diese 20.000 Leute machen mußten müssen dann eben die anderen übernehmen die das Glück haben nicht entlassen worden zu sein. Selbstverständlich bei gleichbleibenden Löhnen, und eventuell auch noch mit längeren Arbeitszeiten.

Was will man bei VW den noch erreichen? Die haben doch 2005 schon einen Auslieferungsrekord erreicht. Glauben die sie könnten das jedes Jahr schaffen?

Das ist doch das gleiche wie mit dem Wirtschaftswachstum. Es geht einfach nicht daß die Wirtschaft jedes Jahr um ein paar Prozent wächst. Irgendwann ist immer wieder mal eine Flaute drin, dann gehts mal abwärts und dann auch wieder aufwärts.

Und dann kommt jedes Jahr der Spruch daß es heuer kein Wirtschaftswachstum gebe und es deshalb dem Staat schlecht geht, daß die Kaufkraft gesunken ist,....usw. Na wundert das noch wem? Überall werden Leute entlassen (meist zu Gunsten von Profit und Geldgier), niemand hat mehr Gled, jeder möchte aber niemand kann sich mehr was leisten....so geht es bestimmt NICHT mehr aufwärts.

Da müßte auch die Regierung mal einschreiten und was dagegen tun. Es kann doch nicht wahr sein daß eine gutgehende und gewinnbringende Firma (wie in den Fall VW) 20.000 Leute entläßt. Die Frage ist nur: WAS sollen sie tun? VW bestrafen? Sagen wir mal mit 100 Mio. Euro Strafe?? Tja, dann werden die sich denken: Können wir uns so nicht leisten.....da müssen wir eben mal noch 10.000 Leute entlassen.

Da eine Lösung zu finden ist bestimmt schwer, aber für das Geld das Herr und Frau Politiker hierzulande verdienen ist es wohl nicht zuviel verlangt mal die Köpfe rauchen zu lassen. Die sollten endlich mal Politik für den kleinen Mann machen, und nicht nur für Superreiche und Konzerne.
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07.03.2006 12:12 Uhr von derschmu
 
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Wenn man 20.000 Stellen streicht: dann kann man sich wenigsten wieder ein paar brasilanische Nutten leisten...
Nein @Brasilien nix gegen euch ;)
Getreu dem Motto:
Streichen fuers Strichen.

Langsam weiss ich echt nich mehr, wen weniger mag, Anwaelte oder Manager...
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10.03.2006 00:00 Uhr von md2003
 
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Naja VW war früher einmal besser!
Denke ich auf jeden Fall!!!
Golf I, Golf II, Käfer....
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10.03.2006 00:45 Uhr von eros007
 
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Einseitig auf VW rumzuhacken ist auch nicht besser: Gewiss ist das Streichen von 20.000 Arbeitsplätzen bei gleichzeitig steigendem Gewinn irgendwie komisch. Dennoch wurmt mich bei der Sache dennoch etwas: Mitbewerber von Volkswagen (ich schätze mal Toyota oder Peugeot) bauen vergleichbare Autos mit der Hälfte von Arbeiterstunden (ich glaube, VW braucht 50 Arbeiterstunden pro Auto und Mitbewerber um die 25). Wenn ich mir solche Zahlen ansehe, dann frage ich mich schon, wie VW überhaupt noch Gewinn einfahren kann.

20.000 Schicksale sind schlimm, sehr schlimm sogar. Aber in diesem Fall (im Gegensatz etwa zur Deutschen Bank) sehe ich wenigstens einen Grund, warum man zu viele Leute hat. Die arbeiten doch jetzt nur 4 Tage in der Woche, und brauchen schon doppelt so lange wie andere. Wenn es so weiter ginge, dann wären bald alle VWler ihre Arbeit los.

Außer bei der Angabe mit den Arbeiterstunden für ein Auto handelt es sich um gezielte Propaganda vom VW-Management, wovon ich aber nicht ausgehe, wenn ich Preis/Leistung etwa eines VWs und eines Peugeot vergleiche - von Erforschung von Zukunfstechnologien, die bei VW kaum vorhanden scheinen (außer, man zeigt sie nicht auf Messen, wovon aber wiederum nicht auszugehen ist), während von Peugeot über Honda bis Toyota neue, umweltfreundliche Antriebe schon beinahe serienreif gezeigt wurden (in Genf)...

Und Joeiiii, natürlich kann man nicht immer wachsen. Aber wenn der Automarkt weltweit wächst, muss es das Ziel es dynamischen Unternehmens sein, mindestens so schnell wie der Markt zu wachsen. Ansonsten geht es nämlich tatsächlich abwärts. Arbeitsplätze können nur gehalten werden, wenn der Absatz steigt. Schließlich steigt die Produktivität immer noch, und Abschotten unserer Märkte bringt einem Exportland wie Deutschland gar nix, im Gegenteil. Ergo sind das zwingende Argumente, dass entweder der Absatz hoch muss oder die Beschäftigung runter. Man kann es - wie die Deutsche Bank - übertreiben. Aber so ist es nun mal: bisher gewohnte Arbeitsplätze verschwinden, dafür sollten in neuen Branchen wieder welche geschaffen werden. Ob das derzeit in Deutschland der Fall ist, ist aber eine andere Frage.
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10.03.2006 01:56 Uhr von musisausi
 
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@eros Natürlich ist es möglich hier zu investieren, sogar lukrativ. Wandern doch schon Firmen aus Dänemark und Schweden ab nach Deutschland, weil hier einfach gute Rahmenbedingungen herrschen. Das Märchen vom schlechten Standort solltest du vergessen. Das ist das Jammern der deutschen Grossfinanz und Grossindustrie um Vater Staat weitere Milliarden aus den Rippen zu leiern.
Genauso wie das Heer der Arbeitslosen, ein gewolltes Problem um Millionen Arbeitnehmer erpressbar zu machen.
Die Gewinnspanne in der Autoindustrie ist gross, zum Teil sehr gross.
Pischetsrieder sollte sich lieber Sorgen um die Qualität seiner Produkte machen.
Und Joei, leider wird ein Grossteil der Politiker von Seiten der Wirtschaft subventioniert. Da hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus.
Nochmal zum wiederholten Male : Die Wirtschaft macht die Politik !!!
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10.03.2006 11:24 Uhr von eros007
 
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musisausi: >> Natürlich ist es möglich hier zu investieren, sogar lukrativ. Wandern doch schon Firmen aus Dänemark und Schweden ab nach Deutschland, weil hier einfach gute Rahmenbedingungen herrschen.

Deine Aussage stimmt zwar, aber du musst das Drumherum genauso betrachten. Schweden und Dänemark schaffen auch im eigenen Land mehr und mehr Arbeitsplätze (Schweden will etwa 50.000 - 100.000 zusätzlich (!) schaffen in diesem Jahr, auf Deutschland hochgerechnet wären das 450.000-900.000!), folglich sind Investitionen jenseits ihrer Landesgrenzen machbar. Ich habe nie behauptet, dass Deutschland unattraktiv wäre. Ich habe nur andeuten wollen, dass Deutschland attraktiver sein könnte. Viele Unternehmen klagen darüber, dass sie zu wenig gut ausgebildete Leute finden. Ist das wirklich auch nur das Fehlen jenes Druckmittels (Arbeitslose) für die Unternehmen? Oder ist da vielleicht wirklich was dran?

Um noch mal auf Schweden zu kommen: Hätte ich als schwedischer/dänischer Unternehmer die Wahl zwischen einem durchschnittlichen Deutschen und einem durchschnittlichen Skandinavier, ich würde den Skandinavier nehmen. Dessen Ausbildung ist im Schnitt nämlich besser als die eines Deutschen (nicht nur Pisa lässt grüßen, auch die Unis bilden die Masse besser aus), und er kostet auch nicht mehr als ein Deutscher (Löhne für Akademiker sind in Deutschland nämlich nicht niedriger, auch wenn das BIP Dänemarks oder Schwedens etwa 1,5 Mal höher als das D. liegt; das liegt mehr an der höheren Erwerbsquote der Frauen). Wenn ich natürlich zu wenige Skandinavier finde, ist ein Deutscher immer noch sehr gut, keine Frage.

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