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Augsburg: Anklageerhebung wegen Steuerhinterziehung von 10,2 Milliarden Euro

Die Staatsanwaltschaft in Augsburg hat nach neun Jahren Ermittlungstätigkeit Anklage gegen sechs tatverdächtige Mitglieder der so genannten "Montenegro-Connection" wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 10,2 Milliarden Euro erhoben.

Zurzeit wird außerdem in Italien und in der Schweiz gegen insgesamt 111 verdächtige Personen ermittelt, die bei dem bisher größten Zigarettenschmuggel über die Schweiz via Montenegro nach Italien beigetragen hätten.

Sogar hochrangige Mitglieder der politischen Führung von Montenegro seien an den Aktionen beteiligt gewesen, wobei Zigaretten der Marken Marlboro und Winston auf den europäischen Schwarzmarkt gelangten.


WebReporter: labor_007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Steuer, Milliarde, Anklage, Augsburg, Steuerhinterziehung
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2006 16:12 Uhr von labor_007
 
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Wenn viel Geld zu verdienen ist, sind die Politiker auch nur Menschen und haben ihre Schwächen. Käuflich ist jeder, es kommt nur auf den Preis an!
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05.03.2006 17:19 Uhr von bin gegen Alles
 
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ja und? wer wird denn letzendlich verurteilt? irgendwelche kleinen fische die die krümel vom großen kuchen dann teuer bezahlen müssen wärend die hintermänner wie immer unbehelligt bleiben
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05.03.2006 17:59 Uhr von thalos
 
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@bin gegen Alles: Du hast ja sooo Recht !
Hätten sie eifrig Filesharing betrieben oder Filme kopiert und in Umlauf gebracht, dann würden sie zu hohen Strafen verurteilt, aber Kinderficken und Steuerhinterziehung - kommt nichts bei raus !
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05.03.2006 18:32 Uhr von disco*boy
 
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@ thalos - falsch: Pauschal gegen alle Verbrechen herzuziehen in dem man sagt "Hätten sie filesharing betrieben oder Kinder gef...." stumpft ab, denn , auch wenn dies in Manchen Fällen zutrifft, dann garantiert nicht bei Steuerhinterziehung (zumindest nicht in Deutschland !)

Hier Gibt es für sowas niemals mildernde umstände, geistige Verwirrung , usw usw... , sodass man im endeffekt nur Hiebe mit einem Seidentuch kriegt.

Steuerhinterziehung -> Knast. Ohne Bewährung. zu 95 % immer.
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05.03.2006 19:36 Uhr von hampfboy
 
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Ich hatte es erwartet: Kaum kommt die News, schon kann irgendjemand den Vergleich zu irgendeinem Vergewaltigungsfall nicht lassen. Toll gemacht, was hat das eine mit dem anderen zu tun ? Natürlich sollten die Drahtzieher dieser Sache hinter Gitter, bei der Summe. Solche Menschen machen den Staat mit kaputt. Denkt mal drüber nach, wieviele Vergewaltigungsfälle man mit dem Geld aufklären kann, mal so btw.
Aber lassen wir doch bitte diese idiotischen Vergleiche, das was ihr beschreibt sind Ausnahmen.
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05.03.2006 19:36 Uhr von «azero»
 
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*lol,disco*boy, du lebst nicht in Deutschland,hm?! Wie sonst soll ich mir erklären, dass du nichts von den Steueramnestien weißt, die unsere Finanzminister _aller_ coleur regelmäßig abhalten?! Die letzte Generalamnestie fand im vergangenen Jahr anlässlich der Einführung des "Gesetzes zur Förderung der Steuerehrlichkeit" statt und betraf das geschätzte Volumen von etwa 150 Mrd Euronen. --- Ein Geschenk der Steuerzahler an die Superreichen.

Steuerhinterziehung = Knast. Ohne Bewährung.

gilt daher nur dann, wenn

a) der Steuerhinterzieher keinen politischen und/oder wirtschaftlichen Rückhalt in den höchsten Kreisen besitzt

b) man einen Sündenbock braucht und das ausgewählte Opfer fallen gelassen werden kann.

Da für die meisten Menschen der Punkt (a) maßgeblich ist, scheint es in deinen Augen (als Außenstehender?) so, als gäbe es in Deutschland eine diesbezügliche Gleichbehandlung.

Im Übrigen gibt es auch legale (lies: legalisierte) Formen der Steuerhinterziehung, die explizit eingeführt wurden, um Steuer"sünder" nicht bestrafen zu müssen, wenn sie ihre "Einsparungen" verschieben wollen. Allein die Besteuerung der Veräußerungsgewinne für Kapitalgesellschaften und die Körperschaftssteuer sind dabei interessante Aspekte "legalisierter Steuerhinterziehung", für die man NICHT bestraft wird, wenn man reich ist, sehr wohl aber, wenn man "nur" Mittelständler ist und ohne hochrangige und/oder namhafte Lobby steht...
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05.03.2006 22:31 Uhr von wapwap
 
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keine Strafe da kein öffenliches Interesse besteht: so wird es ausgehen.
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06.03.2006 07:21 Uhr von Schepi1973
 
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Schadensersatzforderung: Vielleicht kann man ja Ratenzahlung mit dem Gericht aushandeln um die 10,2 Mrd. zurück zu zahlen ;-)

Aber scherz bei seite.... ich denke mal der größte Erfolg ist bereits, denen das Handwerk gelegt zu haben. Obwohl... die nächsten Glimmstengel sind bestimmt schon längst wieder unterwechs.

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