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Mitsubishi: Radnaben-Motoren könnten in zwei Jahren Serienreife erlangen

Auf dem Automobilsalon in Genf will der japanische Automobilhersteller Mitsubishi mit der Studie 'Concept-EZ MIEV' zeigen, dass man in Zukunft in Serienmodellen auch ohne herkömmlichen Motor auskommen könnte.

Stattdessen sollen in allen vier Felgen Elektromotoren, so genannte 'Radnaben-Motoren', zum Einsatz kommen, die sowohl Zwei- als auch Allradantrieb ermöglichen.

Der größte Vorteil in der neuen Technik besteht in einem großen Platzgewinn, der durch den Wegfall des herkömmlichen Motors entsteht. Die Radnaben-Motoren könnten nach Angaben des Pressesprechers bereits in zwei bis fünf Jahren serienreif sein.


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WebReporter: Lighthousekeeper
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Jahr, Motor, Serie, Mitsubishi
Quelle: www.automotorundsport.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2006 14:40 Uhr von Lighthousekeeper
 
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Das ist wirklich ein Paukenschlag. Was für eine Innovation! Ich bin mir sicher, dass sich diese neue Technik schon sehr bald als sehr vorteilhaft erweisen wird, natürlich immer vorausgesetzt, dass dieser Antrieb auch wirklich für ausreichende Dynamik sorgt.
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05.03.2006 15:59 Uhr von orimbor
 
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So ein Bart Ja irre innovativ...(gähhhhnnn) . Gibt es eigentlich schon ewig lange für Transportkarren und gab es auch schon als Benzinversion z.B bei Motorrädern...
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05.03.2006 17:16 Uhr von Whitechariot
 
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@ orimbor: Und wieviele Autos fahren damit heute so auf der Straße herum? Keiner.

Du arbeitest nicht zufällig für einen deutschen Autohersteller? Da scheint man nämlich seit Jahren genauso zu denken - jede Innovation wird zunächst schlecht gemacht (siehe insbes. Benzindirekteinspritzer, Partikelfilter, Hybridmotor etc.), unter anderem dadurch dann verschlafen und letztendlich so eilig wie möglich nachträglich ebenfalls auf den Markt geworfen. Innovationen werden schon längst woanders gemacht, während VW & Co. hinterherhinken.
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05.03.2006 17:25 Uhr von Jay-B
 
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Viele gute Ideen: sind schon alt, aber kommen dann mit verbesserten Materialien und Wissen dann doch Jahrzehnte später in annehmbaren Produkten auf dem Markt ( zum Beispiel gab es das versenkbare Hardtop a la SLK schon 1939 bei Peugeot, aber erst in den 90ern wurde dieses wirklich durch ebenfalls Peugeot und eben Mercedes salonfähig).
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05.03.2006 18:30 Uhr von spendeblut
 
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richtig @jayb: hybrid gab es auch schon so um 1900 nur das die dann natuerlich nicht elektro un dbenzin sondern wasserdampf oder benzin benutzt haebn
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05.03.2006 18:52 Uhr von disco*boy
 
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Kein Wirklicher Vorteil. Dann werden eben die Strompreise erhöht (falls man das teil dann bei sich zu ahuse an der Steckdose auflädt :-P ) , und dann ?

Oder wird dann mit Treibstoffgeneratoren Strom erzeugt .. ?
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05.03.2006 19:49 Uhr von Lighthousekeeper
 
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@ disco*boy: naja, man muss es dann ja auch nicht bei elektromotoren belassen, sondern kann ja vielleicht den wasserstoffgedanken weiterführen, ich weiß nicht wie es da technisch aussieht, aber letztlich gibt es immer eine lösung, die einen weiterbringt. ich denke was das platzangebot angeht, ist das ein sehr guter neuer weg, der da jetzt beschritten werden soll.
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05.03.2006 21:49 Uhr von Naddel1408
 
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innovationen: ich möchte mal wissen was technisch heute eigentlich schon möglich wäre aber unter verschluss gehalten wird.
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05.03.2006 22:09 Uhr von dpf234
 
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Klingt interessant: Sollte dies mal ein richtig praktisches Auto mit reinem, leistungsfähigem Elektroantrieb werden, finde ich das super.
Der Wirkungsgrad eines Elektromotors liegt wesentlich höher als der des Verbrennungsmotors.
Zudem läuft ein solcher absolut vibrationsfrei und die Drehmomentkurve ist einfach genial.
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05.03.2006 23:27 Uhr von Deathmachine
 
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@disco*boy: strom kann man erzeugen (u.a. kernkraftwerke, oder für die hardcore-ökos unter uns solar- und windkraftwerke), währed benzin nicht im großen rahmen zu erneuern ist
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06.03.2006 08:59 Uhr von erdengott
 
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Gabs schon vor 100 Jahren zu kaufen, sogar Hybrid: Ähnliches konnte man tatsächlich schon vor 100 Jahren kaufen,zB den Lohner-Porsche-Elektrowagen.
Es gab sowas mit (seriellem) Hybridantrieb oder rein von einem Akku gespeist, sogar von mehr als einem Anbieter.
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06.03.2006 09:34 Uhr von papilein
 
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Motorentechnik hin Speichertechnik her.
Einzig die richtige Speichertechnik, oder auch Gewinnung durch z.B. mobile, auf dem Fahrzeugdach installierte Solarzellen, fehlt noch, oder?
Oder alles nur Quatsch?
Vor mehr als 15 Jahren wurde an deutschen Universitäten und Fachhochschulen mit Radnabenmotoren geforscht, die pro Rad eine Nutzleistung von 15 bis 20 kW in Testversuchen brachten.
Und erst jetzt kommen KfZ-Hersteller aus anderen Ländern zur Serienreife?
Was hat die deutsche Automobilindustrie so lange gemacht?
Tief geschlafen?
Oder durch "bewährte deutsche Spitzentechnik" nur abgezockt?
Ich tippe mal auf letzteres, und Ihr?
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06.03.2006 10:09 Uhr von metzner
 
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Nix gut: Das Verhaeltnis von gefederter zu ungefederter Masse (proportional zum Komfort) wird schlechter.

Es muss wesentlich mehr Masse in Rotation versetzt und wieder abgebrems werden (Negativ im Stadtverkehr).

Zum Wirkungsgrad: der kann bei einem Elektromotor sehr gut und hoch liegen, nur muss man das mit all den anderen Verlusten - Laden und Endladen der Batterien, Erzeugung des Stromes und Leiten des Stromes zur Steckdose, usw - multiplizieren. Dann sieht die Bilanz nicht so toll aus, im Gegenteil.
Wenn der Strom dann wenigstens noch aus Kernenergie, Wasser oder Wind kommt geht es ja, aber der meiste wird ja (Dank der Gruenen!!! Kernkraftgegener) aus Kohle und Oel gewonnen, also ist am Ende nix gewonnen nur viel verloren.
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06.03.2006 11:24 Uhr von guenter jablonowski
 
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@Nabenmotoren prinzipiell steht dem seit Jahrzehnten nichts im Wege, bis auf---
---ungefederte Massen (nicht nur Komforteinbussen, sie verlangen entsprechend massive Aufhängungen etc.)
---aufwändige Regelungstechnik(sollte aber heute kein Problem mehr darstellen, sieht man ja an der geringen Fehlerquote in bestehenden Kfz).:-)
---die Energiekette ist keineswegs so effizient wie dargestellt, es sei denn, Hybridtechnik kommt zum Einsatz und dann ist der Platzgewinn kompensiert.
Ich denke mal, nicht umsonst haben viele Lehrstühle aus besagten Problemen ihre Ableitungen getroffen.
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06.03.2006 12:02 Uhr von maki
 
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Kleines Notstromaggregat ausm Baumarkt: in Kofferraum und ab geht die Luzie :-)

Man könnte ja (bis zur wirklichen Serienreife richtig guter Akkus) einen "Verbrennungs"motor reinklemmen, der auf eine hocheffiziente "Festdrehzahl" optimiert ist und nur der Stromerzeugung dient.
Fragen:
- wie ist es im Moment eigentlich beim "Prius"? Greift da der Motor noch auf die Räder über oder läufts da nur über Strom?
- Wie sieht es mit effizienter Kurzzeitspeicherung von "Strom" aus? Kondensatoren mittlerweile ne Alternative?
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06.03.2006 12:16 Uhr von lucky strike
 
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wo issn da der vorteil drin? schön neues antriebssystem. aber wo is der vorteil?
ist es energiesparender bei gleicher leistung?

ich denke mal das sich die technik erst durchsetzen kann, wenn so ziemlich die gleiche leistung wie bei ottomotoren erreicht wird.
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06.03.2006 12:23 Uhr von maki
 
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Naja, E-Motoren können wohl prinzipiell die reingesteckte Energie besser umsetzen, so dass man sich auf die möglichst effektive Erzeugung der Energie konzentrieren kann (Diesellok-Prinzip).
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06.03.2006 12:41 Uhr von Whitechariot
 
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@ Lucky strike: Die Vorteile stehen hier ja an sich schon... Effizienz und Raumgewinnung.
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06.03.2006 15:39 Uhr von eastman
 
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Elektroaustos lügen sich in die eigene Tasche: Ja, es stimmt, E-Motore haben einen hervorragenden Wirkungsgrad, duch genaugenommen ist das Paar Generator/Elektomotor ja nur eine andere Art eines Getriebes, nur das dann der eigentliche Motor eben nicht umhergefahren wird - statt dessen aber wesentlich schwerere Energie-Zwischenspeicher.
Wer jetzt auf den Wirkungsgrad eines E-Autos von der Steckdose zum Rad blickt, vergisst dabei, wie groß die Verluste - und damit immer verbunden Umweltbelastungen bei der Stromerzeugung sind. "Wenn es dann wenigstens Kernenergie ist..." Auch hier wird nur max. ein drittel der erzeugten Energie ins Stromnetz geschickt - die anderen 2/3 heizen unsere Flüsse - auch wenn ich die entsorgung der Übrigbleibsel einfach mal unseren ja möglicherweise gar nicht mehr existirenden Nachkommen überlasse...

Trotzdem sind Radnabenmotoren durchaus keine so schlechte Idee, insbesondere wenn man nicht einen kompletten Motor innerhalb der Felge unterbringt, sondern einen Teil des ohnehin vorhandenen Materials als Motorbauteil mitnutzt. Meine Idee dazu - nicht patentiert übrigens, Ideenfreeware sozusagen :-) - Gießt in die Alufelge ausgestanzte Ringe mit innen-Nuten aus Trafoblech mit ein, sodass die Felge zu einem Außen-Kurzschlußläufer eines Drehstrommotors wird. Dieser E-Motor wird dann so gesteuert (über Frequenzumrichter) dass er ebenfalls als verschleßarme Betriebsbremse dienen kann (damit die Staubbelastung durch Bremsenabrieb vermindert) Die Reibungs-Bremse wird dann nur noch bei größeren Verzögerungswerten (Notbremsung) eingesetzt, sowie als Feststellbremse.
Die Bremsenergie würde dann in Kondensatoren geladen und für die Beschleunigung genutzt. Der dann mitgeführte Verbrennungsmotor könnte dann auf die mittlere Betriebsleistung ausgelegt werden und damit deutlich kleiner ausfallen. Dieser läuft dann mit konstanter Drehzahl - oder macht Pause - und lädt seine Energie in das Kondensator-Paket, aus der dann der wechselnde Leistungsbedarf entnommen werden kann.
Und da das Kondensator-Paket ja immer nur die differenz zwischen der gleichmäßigen Dauerleistung des Motors und der tatsächlich benötigten Energie, z,B. zur Beschleunigung bereitstellen muß, wird dieses auch nicht so schwer und wartungsanfällig wie die Batteriemassen eines nur-Elektro-Autos.

Und dann gibt es da noch etwas, was beim E-Auto fast immer vergessen wird: Wie sorge ich für angenehme Temperaturen in Fahrzeug im Winter? Ein Accu-E-Auto muss auch diese Energie aus dem Stromspeicher beziehen - und das haut dann den Wirkungsgrad endgültig in die Pfanne. Ein gleichmässig vor sich hin tuckerndes Kraftwerkle im Auto ist aber immernoch ´n prima Heizkessel
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06.03.2006 16:17 Uhr von bon-bonze2004
 
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vergesst nicht: dass der Wirkungsgrad steigt und die Kraft die über die Reifen auf die Straße gebracht wird größer wär als ein einzelner Motor. Dann auch noch die bessere Gewichtsverteilung, hat echt viele Vorteile so eine Erfindung
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06.03.2006 16:25 Uhr von TDH
 
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Wie wird denn die Kraft auf die Straße gebracht? Ich kenne das Konzept wirklich nicht, daher die Frage. Gibts da dann auch Getriebe? Wäre je eigentlich unsinnig, wenn man pro Rad ein Getriebe einbauen muss. Gut, die Zahnradgetrieben hätten dann wohl ausgedient. Oder ist ganz simpel die Drehzahl des Motors auch die des Rades?
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06.03.2006 16:49 Uhr von jochenpernegger
 
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Mein Vorschlag Schritt 1:
Viele Atomkraftwerke bauen
Schritt 2:
Die Grünen mit ganz viel Gemüse ruhigstellen
Schritt 3:
Viele Elektroautos bauen

=> Problem gelöst ;)
Der Atommüll wird in der Wüste vergraben... und das angeblich unsere Flüsse zu warm werden durch Atomkraft ist quatsch!

Achja: NEIN, das ist NICHT ironisch gemeint oder so... Klar, das klingt jetzt übertrieben, aber wenn man drüber nachdenkt ist es wesentlich umweltfreundlicher als weiterhin mit Benzin zu fahren und Kohle/Öl für Strom zu verheizen!
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06.03.2006 16:56 Uhr von Willyviper
 
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@TDH: Ja, die Drehzal des Motors ist die Raddrehzahl, das ist einer der entscheidenden Vorteile, dass man kein Getriebe braucht. Die Drehzal wird über einen Frequenzumrichter geregelt.

Gruß
Christian
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07.03.2006 08:12 Uhr von zenon
 
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Mal langsam, so ein Elektromotor braucht meines Wissens auch Strom und wo soll der herkommen? Batterien etc...
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07.03.2006 11:18 Uhr von Deathmachine
 
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@zenon: "so ein Elektromotor braucht meines Wissens auch Strom und wo soll der herkommen? Batterien etc..."

batterien oder brennstoffzellen kann man ohne probleme dünn bauen (10-15cm dick) und dann in den boden einsetzen, fertig ;)

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