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Streik: In Stuttgart und Mannheim entsorgen nun Privatunternehmen den Müll

Durch den immer noch anhaltenden Streik im öffentlichen Dienst häufen sich die Müllberge. Allein in Stuttgart liegen 10.000 Tonnen Haus- und Biomüll auf den Straßen. Privatunternehmen lagern diesen nun zwischen bis der Streik beendet ist.

Insgesamt waren rund 80 Fahrzeuge im Einsatz, die durch streikende Menschen aufgehalten wurden. Der ver.di-Geschäftsführer Bernd Riexinger bezeichnete diesen Einsatz als einen "unerhörten Skandal".

In Mannheim sind ebenfalls private Firmen unterwegs. Dies sei "zwingend", sagte Mannheims Oberbürgermeister Gerhard Widder, nachdem der Vogelgrippe-Virus in der Stadt nachgewiesen wurde.


WebReporter: lenschoen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stuttgart, Streik, Müll, Mannheim
Quelle: www.swr.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2006 14:24 Uhr von vst
 
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schon richtig: fürs schneeräumen wurden die räumfahrzeuge der stadt von der polizei aus den depots geholt.

gefahr im verzug.

verdi macht sich unbeliebt.
irgendwie sollten die mal einen haben der sich mit streiks auskennt.
gelbe seiten.
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05.03.2006 15:06 Uhr von fettes Schaf
 
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ich weiß nciht wieso sich ver.di aufregt.
Ist doch wohl logisch, dass wenn eine "Firma" die Arbeit nicht machen will, eine andere dies aber tut, eben die andere angeheuert wird.
Und ich denke dieses Risiko sollte jedem Streikenden bewusst sein.

naja ma schaun wie die Sache endet
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05.03.2006 16:08 Uhr von malasmirda
 
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Warum: entlässt man die streikenden Deutschen nicht alle ? Würde ich sofort tun. Es gibt genügend Osteuropäer die glücklich wären so zu arbeiten wie es die Bediensteten des ÖD nicht mehr wollen. Sie würden auch sicher mehr, günstiger und besser arbeiten und Ihren Heimatländern einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung bereiten.
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05.03.2006 16:18 Uhr von landlord
 
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Es ist einfach Scheisse [edit;silence_sux]: Streik mag ja ok sein aber nicht zu Lasten Weniger wir haben ja noch Gück das es kalt ist was meint Ihr wie es sonst hier in Stuttgart stinken würde.
Ich wünsch dem [edit;silence_sux] eine 50 Stundenwoche mit Lohnkürzung oder noch besser das ganze Privarfirmen zu überlassen.
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05.03.2006 18:50 Uhr von jreusch
 
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falscher weg wenn man denkt was die privaten firmen alles kosten, da hätte man auf lange sicht sicher diese 1,5 stunden pro woche locker verschmerzen können... (und anstatt das geld für die privatfirmen neue leute einstellen können -> wieder alg gespart oder sozialhilfe...)

man sollte vielleicht sich mal innen kopf rufen dass die leute nicht wegen 1,5 stunden mehrarbeit pro woche streiken.
sondern dass sie die misswirtschaft des staates ausbaden sollen.
da wird 2001 die körperschatssteuer ersatzlos gestrichen und seitdem zahlen firmen wie bmw, siemens etc, keinen cent steuern mehr. (im gegenteil, sie erhalten noch millionensubventionen).
den ländern und kommunen bricht dadurch der haushalt weg und die öffentlich bediensteten sollens durch mehrarbeit ausgleichen (damit man ihre kollegen feuern kann, bzw keine neue einstellen...)

das ist definitiv die falsche richtung und deshalb machen die streikenden genau das richtige.

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05.03.2006 19:00 Uhr von Xilyte
 
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@landlord: stimme dir vollkommen zu!

Der größte Witz: Wenn die Müllverbrennungsanlage in Stgt-Münster nicht mit Müll versorgt wird (die Streikenden haben ja auch den privaten Entsorgerdiensten den Zutritt verwehrt!), müssen die Müllkessel mit Öl geheizt werden, um die Fernwärmeversorgung in Stgt und Umgebung zu gewährleisten. Da dieses Kraftwerk fast alleine dafür zuständig ist.

Am Freitag musste ich morgens in der Frühe mit dem Auto wegfahren. War echt klasse - so auf ungestreuten Straßen. Die Polizei hat erst gegen Mittag dafür gesorgt, daß diese Deppen rausfahren, um ihre Arbeit zu erledigen. Den Streik mit dem Müll usw. halte ich zwar nicht für gut, er stellt aber zumindest in dieser Jahreszeit keine große Gefahr für die Menschheit dar, ganz im Gegensatz zu dem "Winterdienst-Streik". In der Stgt.-Zeitung stand auch, daß die Unfälle sich seit Freitag gehäuft hätten (im Vergleich zu den anderen Städten mit ähnlichem Wetter) - auch wenn die Polizei da keinen Zusammenhang mit den Streikenden sieht. Ich will mir nicht ausmalen, wie meine Autofahrt hätte ausgehen können, wenn mein Auto nicht gute Winterreifen und ein gutes Fahrwerk hätte! Ich hoffe jetzt kommen keine Kommentar à la "... dann hättest du das Auto halt mal stehen lassen..." - das geht nämlich nicht immer!
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05.03.2006 21:14 Uhr von Hirnfurz
 
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Ich: bin gestern von Basel nach Hause gefahren, 250 km, auf der ganzen Strecke, wo meterhoch der Schnee lag, nur 2 Räumfahrzeuge, einfach lächerlich!

Aber jetzt mal zum Müll:

@ malasmirda:

Da hast du im Prinzip schon recht, aber darum geht es ja auch teilweise: Wenn das so gehandhabt würde, dann würde man hier gleich wie in Polen/Russland/Tschechei leben müssen und diesen Lebensstandard wollen die Deutschen einfach nicht. Wenn man für 38.5 Stunden die ganze Zeit das gleiche Geld bekommen hat wie jetzt für 40, da regt sich jeder drüber auf, weil man das als ungerechtfertigt empfindet.

Noch dazu kann mir hier niemand erzählen, daß man im Öffentlichen Dienst viel verdient. Von daher finde ich es zwar nicht gut, was die machen, aber eine andere Möglichkeit haben die Leute nicht, sonst könnte man mit ihnen alles machen. Es wird ja jetzt schon kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld ausgezahlt teilweise, und selbst da regt man sich auf und schluckt es widerwillig, aber jetzt soll man auch noch mehr arbeiten? Für das gleiche Geld??? Und dann nicht mal Urlaubsgeld?

Man hat überhaupt nicht die Möglichkeit, was anzusparen bzw. mal in den Urlaub zu fliegen, was sonst jeder andre kann. Geschweige denn ne Familie durchfüttern!
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08.03.2006 13:33 Uhr von glaiber
 
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Vogelgrippefake: so richtig nachgewiessen wurde der noch garnicht, zumindest nicht ob es der gefährliche ist,
was mich verwundert das Ergebniss der Untersuchung kann noch 2 Wochen dauern und anderst wo is das nach ein paar Tagen festgestellt.
Ich denke eher das es mit dem Streik zusammen hängt von der Müllabfuhr, den nun wird der Müll geräumt

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