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Chile in der Klemme: Goldschürfer gegen Weinbauern

“Pascua Lama“ heißt das Minenprojekt, um das Gold einer der reichsten Goldvorkommen der Welt zu fördern. Die Vorkommen liegen in 4000 Metern Höhe an der chilenisch-argentinischen Grenze in der Atacamawüste unter drei kleinen Gletschern.

Barrik Gold, das kanadische Schürfunternehmen, will an die vermutlich 546 Tonnen Gold heran, dafür aber die Gletscher abtragen und an einen anderen Ort verlegen. Unten im Huasco-Tal protestieren die Weinbauern gegen die Zerstörung der Landschaft.

Barrik könnte auch unter Tage an das Edelmetall heran; selbst dann werden Schäden für die Umwelt befürchtet. Naturschützer und Anwohner des Tals, das einer Oase gleicht, hoffen jetzt auf Beistand der neuen Präsidentin, die am 11. März in ihr Amt eingeführt wird.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Chile, Klemme
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2006 23:43 Uhr von la_iguana
 
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Dann wäre auch die Pizcoproduktion (ein Schnaps aus Wein, Chile und Peru sind für das Getränk berühmt) gefährdet. Wie kann jemand bloss daran denken einen Gletscher abzutragen.
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05.03.2006 21:30 Uhr von Hirnfurz
 
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@ la_iguana: Geldgier - das ist die einfache Antwort! :-)

Find ich ebenfalls schrecklich, daran zu denken, aber denke doch mal an die Kupferminen, die es überall gibt, da werden auch riesige Löcher in den Boden gebohrt, um an ein bisschen Kupfer ranzukommen.

Ehrlich gesagt verstehe ich das auch nicht so richtig. Früher lebten die Menschen auch im Luxus (Ägypten usw) ohne mit riesigen Maschinen überdimensionale Löcher in die Erde graben zu müssen.

Aber so ist wohl der (traurige) Lauf der Dinge...
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05.03.2006 21:37 Uhr von la_iguana
 
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@hirnfurz: Du hast vollkommen Recht: Und dann war da ja in chile noch das grösste Loch der Welt, die Chuquicamata-Mine wo Kupfer im Tagebau gefördert wird:
http://de.wikipedia.org/...
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05.03.2006 21:58 Uhr von Hirnfurz
 
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@ la_iguana: Genau die meinte ich, da habe ich nämlich noch eine Doku im Sinn, die vor kurzem im Fernsehen kam.

Die haben sogar eine eigene Stadt, wo die Angestellten leben. Allerdings befürchtet man, daß die Leute von einem Gift (mir fällt grad der Name nicht ein) krank werden, mit dem das Kupfer aus dem Stein getrennt wird.

Man sieht also: Habgier bleibt nicht ohne Folgen...
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05.03.2006 21:59 Uhr von Hirnfurz
 
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zusatz: Arsen, in deinem Wiki-Artikel stehts ja.

Eben, und Staublunge usw.

Danke :-)

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