05.03.06 11:27 Uhr
 1.905
 

42-Stunden-Woche im öffentlichen Dienst?

Der Ministerpräsident von Thüringen, Dieter Althaus (CDU) hat für den öffentlichen Dienst die 42-Stunden-Woche gefordert. Außerdem sprach er sich für einen massiven Stellenabbau aus, welcher der freien Wirtschaft zugute kommen soll.

In den neuen Bundesländern, wo schon immer 40 Stunden gearbeitet wird, wirke das Festhalten an 38,5 Stunden in den alten Bundesländern «geradezu lächerlich». Man brauche einen deutlichen Personalabbau bei Bund, Ländern und Kommunen.

Um diesen Plänen entgegenzutreten, wird Ver.di ab Dienstag auch Thüringen bestreiken. Am Freitag werden die Tarifverhandlungen mit den Ländern in Berlin fortgesetzt. Im Vorfeld bekräftigten beide Seiten ihre Kompromissbereitschaft.


WebReporter: terrordave
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Woche, Stunde, Dienst
Quelle: www.handelsblatt.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Atomkonflikt: USA und Europa mit weiteren Sanktionen gegen Nordkorea
Sarrazin: Durch Familiennachzug könnten weitere sechs Millionen Flüchtlinge kommen
Bundestag: Viele künftige AfD-Abgeordnete wären rechts

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
04.03.2006 20:28 Uhr von terrordave
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich hoffe, dass der Streik endlich aufhört. Althaus trägt mit solchen Aussagen nicht gerade zur Deeskalation bei. Sicherheit für die Angestellten bei einer Erhöhung der Arbeitszeit wird ja wohl nicht so schwer zu bewerkstelligen sein.
Kommentar ansehen
05.03.2006 11:37 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
bravo herr althaus: und wieder hat sich ein politiker auf grund einer idiotischen aussage selbst als dumm und ignorant geoutet.
so ist das wenn man vom denken völlig unbelastet durchs leben geht.
Kommentar ansehen
05.03.2006 11:43 Uhr von swald
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was viele vergessen: Die verkürzte Arbeitszeit in den verschiedenen Branchen wurde mit Jahrelangem verzicht auf Lohnsteigerungen erreicht. Also finanziell teuer bezahlt.

Das im Osten die Verwaltungen aufgebläht sind hat damit überhaupt nichts zutun.
Kommentar ansehen
05.03.2006 11:53 Uhr von Das Allsehende Auge
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ja klar: Die wissen schon wie man D......land noch mehr in die Wand reinsetzt.

Echt, dabei ist jede Arbeitszeitverlängerung (ob nun länger in der Woche oder im Leben). Ein Nährboden zur Förderung von Arbeitslosigkeit wie auch Krankheit und mehr körperlichen Schäden und wie auch weniger Lebenserfahrung und auch wenige Rente muss bezahlt werden (im letzteren Fall).

Also wie schon einmal geschrieben. Das ist der Falsche weg, denn so kommen wir nicht mehr aus der Wand raus. :-(

Wir brauchen die 35 Stunden Woche (ohne Lohnausgleich). Wie auch die Halbierung der Löhne, Mieten, Kosten usw. <--- Nur das ist der richtige Weg um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und uns wieder konkurrenzfähig zu machen.

Schnau*e voll

Wie schon mal geschrieben (wofür mach ich eigentlich die ganze schei**e für Euch). :-(

Ich liebe (wenigstens) deutsche Land.
---------------------------------------------------------------------------

Das mit der 35 Stunden Woche währe eine Super Idee, die hatte hier schon mal einer. Also ich bin auch dafür, denn nur diese könnte uns ein wenig aus der Misere holen.

Also angenommen es arbeiten 7 Leute in einem Betrieb dann würde die Runtersetzung von 40 auf 35 Stunden (natürlich ohne Lohnausgleich) nämlich einem Arbeitslosen einen Job ermöglichen.

So rechnen wir das mal hoch. Wenn 7 Millionen Leute dies tun würden, dann hätten wir eine Million Arbeitslose weiniger.

oder 35 Millionen würden es tun, dann hätten wir keine Arbeitslosen mehr (zumindest nach der offiziellen Arbeitslosen Statistik).

man wie einfach das währe.

Also da es ja jetz keine Arbeitslosen mehr gibt, entfällt ja auch die Arbeitslosenversicherung. Also ist ja dann dies auch mehr im Geldsäckelchen am ende. Und sollte es dann doch wieder einen Arbeitslosen geben, dann muss eben die Arbeitszeit nochmals minimal gesenkt werden bzw. angepasst falls keine Arbeiter da sind (also dann wieder nach oben).

Also auf diese art würde die Arbeitslosenversicherung unnötig, was doch im Sinne aller Arbeiteten währe, oder?

Nur gibt es da dann leider einen zwei drei Haken. Wir bräuchten weniger Beamte und es würden viele in eine niedrigere Lohnsteuerklasse kommen. Und da haben wir dann ein Steuer Problem.

Also Fazit. Die Idee ist sehr gut und sogar besser als alles andere. Nur müsste die auch mit anderen Sachen kombiniert werden, wie Halbierung der Löhne, Strom, Mieten usw. eben alles was geht so weit es geht und schon währen wir wieder konkurrenzfähig. Und müssten dann sogar wieder Länger arbeiten, da wir mit der Produktion nicht mehr nachkommen würden.

Tja so einfach kann die Theorie sein. Nur traut sich eben keiner mal einen richtigen Strich zu ziehen und dies anordnen bzw. durchzusetzen.

Und kommt mir keiner mit Deflation, die kommt sowieso, wenn es so bleibt wie es ist, tiefer und schneller nach unten geht es nämlich nicht mehr.

Entweder Gute Nacht Deutschland oder wach auf, schreib ich da nur. Die da oben haben die Wahl.

Und zum Schluss noch ein also, für die die immer noch nicht genug haben. :-)

So wer hält dagegen? oder hat nen besseren Vorschlag? Tja es muss eben nur der richtige hier die Fäden ziehen. *g*

Ps. Hier gibts Jobs
http://www.labournet.de/...
Kommentar ansehen
05.03.2006 12:54 Uhr von Fahrenheit
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
35 stunden/ woche - schön wärs Um mal auf die die Streiks zu kommen: wenn >nur< 3000 Leute 18 min/ pro Tag mehr arbeiten, dann würden 125! Stellen gestrichen werden können.

Der Umkehrschluß wäre würden diese 3000 Leute >nur< noch 37 Stunden/ Woche arbeiten, würden 121 Jobs entstehen können - bei einer 35 Stunden/ Woche wären es sogar 300 zusätzliche Stellen.

Und somit kann man davon ausgehen, dass es sogar einen Stellenüberhang gäbe, wenn alle vom Arbeitnehmer bis zum Beamten, >nur< noch 35 Stunden/ Woche arbeiten würden.
Kommentar ansehen
05.03.2006 13:11 Uhr von Chimaira911
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ das allseh. Auge
"Also angenommen es arbeiten 7 Leute in einem Betrieb dann würde die Runtersetzung von 40 auf 35 Stunden (natürlich ohne Lohnausgleich) nämlich einem Arbeitslosen einen Job ermöglichen."

habs nur schnell überflogen und vllt hab ich ja was übersehen, aber wer soll denn die neue Stelle finanzieren wenn du das ganze ohne Lohnausgleich durchsetzten willst.. ?

zum eigentlichen Thema: 42 Stunden sind wirklich eine Zumutung.. ich denke 40 Stunden wären angebracht v. a. auch in Anbetracht der Tatsache das v.a. die Ostländer (wie Thüringen) einen aufgeblähten Verwaltungsapparat besitzen...

Das Argument "Erhöhung der Arbeitszeit kostet Arbeitsplätze" von ver.di halte ich auch nür für Beschränkt gültig... mit der umgekehrten Argumentation wurde in den 80gern ja auch die 35 - Stunden woche durchgeboxt... ohne das dadurch merklich mehr Jobs geschaffen wurden...

Meiner Meinung nach ist die Generation meiner Eltern (ich bin 20) grösstenteils an der aktuellen Lage schuld...
Arbeitszeitverkürzungen, Reallohnerhöhungen (bis in die 90-ger), Weihnachtsgelder.... in den goldenen Zeiten wurde dieser Generation (meiner Ansicht nach) vieles in den Arsch geschoben... das ganze war natürlich mit keinem, einem oder zwei Kindern noch wesentlich gemütlicher...

Die Folge ist nun das ich mal bis 67 arbeiten darf (soll ?), ich hohe Beiträge zur Rentenversicherung blechen werde , die Reallöhne weiter kaum wachsen werden und der Lebenstandart unserer Elterngeneration für viele von uns Jungen in Zukunft wohl ein Traum bleiben wird (Eigenheim, 2-3 Autos...).

Geradezu eineFrechheit ggü meiner Generation sind dann die ganzen Aufstände der Rentnerverbände, wenn man mal eine Nullrunde bei den Renten nur in Erwägung zieht ( mir wird es als Rentner sicher nicht so gut gehen wie einmal meinen Eltern (55/54), es sei denn ich sorge Privat vor.. was dann wiederrum meinen Lebensstandart weiter verringern wird... aber das ist denen ja egal, Hauptsache Onkel Fritz kriegt seine 20€/monat mehr ).. da könnt ich kotzen...

Das ist die Wahrheit die sich leider kein Politiker zu sagen traut.. Die nächsten Wahlen stehen an und Rentner ham viiiel Zeit wählen zu gehen... Das System wird ohne TIEFgreifende Reformen kollabieren oder die Renten werden auf Solziallhilfeniveauabfallen.. wahrscheinlich rechtzeitig zu meiner Rentenzeit :-(

So Aufsatz vorbei .. abgerechnet...
Meinungen ?

Mfg
Chimaira

Kommentar ansehen
05.03.2006 13:52 Uhr von Buster_
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
So ein Idiot: Er sollte dabei auch gleich erwähnen das seine Bediensteten in der Ostprovinz mit 40 Stunden weniger leisten als andere mit 38,5 Stunden. Oder warum sind die Verwaltungsapperate in Ostdeutschland meist aufgeblähter als im Westen?
Kommentar ansehen
05.03.2006 13:57 Uhr von Das Allsehende Auge
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Chimaira: Ja Du sprichst das Arbeitsplatz Problem an (nehme ich an) Denn die Arbeiter werden dadurch für den Arbeitnehmer billiger (zumindest steuerlich, denn zwei 20 Stunden Arbeiter Kosten weniger als ein 40 Stunden Arbeiter (wegen der niedrigeren Steuergruppe).

Ja, aber der Arbeitsplatz, ja da muss dann in einigen Betrieben eben ein Stuhl mit Monitor mehr oder Schreibtisch hingestellt werden. (Tja aber das schafft doch Konjunktur *g*)

So und jetz mal die Vorteile die ich noch nicht erwähnt hab 35 Stunden Woche schafft mehr Freizeit. Also man kann mehr unternehmen (Ausgehen, mit den Kindern was unternehmen). Apropos Kinder, dann ist ja auch mehr Zeit für "Kuscheln" und das schafft doch dann Kinder und die brauchen wir doch so dringend. usw.

Ja ich weiss, ich bin eben der beste. (stellt euch mal vor es würde mehr mich geben und an der richtigen Stelle, dann bräuchten wir den schei* gar nicht zu diskutieren) *stink*
Kommentar ansehen
05.03.2006 14:09 Uhr von orimbor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ist doch eh nur Anwesenheit und keine Arbeitszeit. Was immer gerne beim öffentlichen Dienst und der Beamtenschaft übersehen wird. Ihr müsst keinen Gewinn erwirtschaften der dann verteilt werden kann. z.B. als Arbeitszeitverkürzung oder Weihnachtsgeld ect. Nein es wird einfach angenommen es würde euch zu stehen und macht einfach weiter nach Schema F. Juchei Geld zum Fenster rauswerfen und auch sonst den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Schliesslich hat man es ja nicht nötig produktiv zu sein und wenn das Geld nicht reicht muss eben der Blödmann von Steuerzahler tiefer in die Tasche greifen.
Kommentar ansehen
05.03.2006 14:26 Uhr von kathleenchristine
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Vergessen: oder übersehen wird nur, dass egal wo manStellen abgebaut, egal welche Versprechen kommen, nirgends, ob in der freien Wirtschaft oder sonstwo, neue Stellen geschaffen werden.
Jiiiiiiiiiipppiiii - voran mit Vollgas, das da eine Wand kommt ist nur ein Gerücht.
http://www.egon-w-kreutzer.de/...
Kommentar ansehen
05.03.2006 16:54 Uhr von tobiasmz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Fahrenheit: Totaler Unsinn!
Kommentar ansehen
05.03.2006 16:56 Uhr von snickerman
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@orimbor: Geh doch mal mit Dieter Nuhr ein Eis essen!

Kathleenchristine, danke für die Quelle!
Kommentar ansehen
05.03.2006 21:24 Uhr von kawa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
WO IST DAS PROBLEM! Alle Arbeitnehmer, die in der Privat Wirschaft arbeiten, schuften doch sowiso über 40 Stunden die Woche! Wenn man die Vergünstigungen für den ÖD abzieht, müssten eigentlich alle 50 Stunden arbeiten! Die solln sich nicht so aufführen!
Mehr Arbeit weniger Geld und Ende! (:

Arbeit macht F*ei

MFG
Kommentar ansehen
05.03.2006 21:53 Uhr von erztirter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Cool: Ich habe das unglaubliche "Glück" im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Dabei betreue ich als Sysadmin mehr als doppelt so viele Benutzer und Technik wie bei meiner letzten Stelle in der Privatwirtschaft, und das mit einer halben Stelle. Der kleine Unterschied: bei der privaten Firma waren wir zu zweit mit zwei vollen Stellen (und die vertragliche Arbeitszeit entsprach zumeist auch der Realität)...

Kein Urlaubsgeld, kaum Weihnachtsgeld, so gut wie keine Lohnsteigerungen und nun noch länger Arbeiten wa ? Ist ja nicht so dass man bisher mit der offiziellen Arbeitszeit hinkommen konnte...

@kawa: Was für Vergünstigungen bitte ? sehe da nichts auf meinem Lohnzettel oder sonst irgendwo was im Vergleich zu den Privaten auch nur irgendwie besser gestellt wäre. Eher im Gegenteil.

Arbeitsplatzsicherheit: merke ich auch nichts davon, an den Unis gibt es aufgrund der angespannten Finanzlage fast nur noch Zeitverträge.

Naja. Vielleicht wollen Öttinger, Althaus & Co keine gut ausgebildeten Mitarbeiter mehr im öffentlichen Dienst, bei den Bedingungen sucht jeder der noch halbwegs bei Vernunft ist baldigst das Weite. In der öffentlichen Diskussion als Faulenzer gebrandmarkt zu werden macht einen auch ganz besonders happy.

Tschau Deutschland, demnächst.
Kommentar ansehen
05.03.2006 22:47 Uhr von «azero»
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Warum eigentlich nicht eine 80-Stunden-Woche? Dann können wir die Arbeitnehmer einfach halbtags arbeiten lassen, kürzen das Einkommen - selbstverständlich! - auf 50% (Wer halbtags arbeitet, wird schließlich nicht ernsthaft erwarten, einen Ganztags-Lohn zu bekommen.) und alle sind glücklich.

... Aber ich bin sicher nur zu ungeduldig. In zwei oder drei Jahren ist das Wahlvieh reif geschossen und dann wird man diese Spielart des "feudalen Kapitalismus" ohne größere Blessuren einführen können. Schließlich ist uns die Schaffung von Arbeitsplätzen weit heiliger als der dahinter steckende Sinn des solidarischen Prinzips...
Kommentar ansehen
05.03.2006 22:56 Uhr von swald
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@erztirter: Ich bin zwar nicht mehr im BAT, konnte jedoch auch KEINE so tollen vegünstigungen erkennen und wenn man die Gehälter mit denen bei Daimler (35h/Woche) vergleicht bleibt einem die Spucke weg.

@orimbor @kawa
Auf welchem Amt habt ihr denn schon mal gearbeitet um ein solch Weltfremdesbild derer Situation zu pflegen?

Ich rate mal, dort?
http://www.mytoys.de/...
Kommentar ansehen
06.03.2006 01:38 Uhr von raspelfrank
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
35 Stunden in der Woche? Ich kenne viele, die sich freuen würden. Die Arbeitslosen und die kleinen Selbstständigen. Die einen haben zu wenig, die anderen bräuchten nur noch die Hälfte arbeiten......
Kommentar ansehen
06.03.2006 08:07 Uhr von tobiasmz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
30 Tage Urlaub + 13 Tage weniger Arbeit!!! Und 30 Tage Urlaub hat der öffentliche Dienst auch noch. Der normale kleine Mann hat in der Privatwirtschaft 24 Tage Urlaub im Jahr. Diese 6 Tage Faulenzerei sollte man den Querulanten im öffentlichen direkt streichen.

Eine 42-Stunden-Woche wäre nur fair gegenüber dem Rest der Bevölkerung.

6 Tage mehr Urlaub, zusätzlich 13 Tage Arbeit weniger, zu höhe Löhne und dann auch noch eine Arbeitsplatzgarantie ... eine bodenlose Frechheit ist dieses Schmarotzertum.

Erst wenn man dem öffentliche Dienst mehr als 20 Tage an Faulheit streich, befindet sich diese Bande auf dem Durchschnittsnivau eines normalen Angestellten. UNGLAUBLICH!
Kommentar ansehen
06.03.2006 09:08 Uhr von Troll-Collect
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@tobiasmz: Von welchem Land redest du? Wo ist in deinem Beitrag außer Haß die Substanz??

"Und 30 Tage Urlaub hat der öffentliche Dienst auch noch. "

Schön, haben andere auch. In einigen Bereichen ÖD ist der Urlaub nach Alter gestaffelt, fängt bei 24 Tagen an.

"Der normale kleine Mann hat in der Privatwirtschaft 24 Tage Urlaub im Jahr."

In der Privatwirtschaft gibt es überwiegend 30 Tage Urlaub.

"und dann auch noch eine Arbeitsplatzgarantie ... "
Wer? Die Arbeiter und Angestellte im ÖD haben keine Arbeitsplatzgarantie. Und die Beamten streiken nicht.

"Erst wenn man dem öffentliche Dienst mehr als 20 Tage an Faulheit streich, befindet sich diese Bande auf dem Durchschnittsnivau eines normalen Angestellten."

Ich denke die Krankenschwestern, Arbeiter in der Straßenmeisterei, Kindergärtnerinnen, Klärwerker, Straßenreiniger, Parkpflefer usw. würden sich gerne mit dir darüber unterhalten.

" UNGLAUBLICH!"
.. ist eher deine Haßpredigt.
Kommentar ansehen
06.03.2006 09:21 Uhr von erztirter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
*lächel* @ tobiasmz: Auf meinem Urlaubszettel stehen aufregende 29 Tage, in der Privaten waren das 30 + Geld und freie Tage für Fort- und Weiterbildung. Davon kannste im öffentlichen Dienst nur träumen und musst selbst dafür aufkommen.
Kommentar ansehen
06.03.2006 10:28 Uhr von tutnix
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@tobiasmz: deinen neid auf den öffentlichen dienst musst du nicht zeigen wenn du nicht willst :).
Kommentar ansehen
06.03.2006 14:33 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ach kinder: ihr vergleicht großkonzerne und den öffentlichen dienst und fragt euch wem es schlechter geht?

ihr wisst gar nicht wie gut es euch dort geht.
die angestellten beim daimler arbeiten wie die im öffentlichen dienst :-)

mal im ernst.
es gibt in der freien wirtschaft angestellte die nicht wissen wie sie den tag rumbringen sollen. das hab ich beim daimler, bei sel und in einem der größten architekturbüros in deutschland (in der zwischenzeit pleite) erlebt.

es gibt im öffentlichen dienst angestellte und beamte die nicht wissen wie sich den tag vertreiben sollen. das erlebe ich wöchentlich beim baurechtsamt und stadtplanungsamt in stuttgart, das habe ich beim stadtmessungsamt erlebt (dort habe ich meine lehre gemacht und nie wieder personen gesehen die so wenig arbeiten).

ich kenne auch angestellte bzw. beamte bei stadt und staat die sich den arsch aufreißen.
z. bsp. bei der polizei und feuerwehr.

und ich kenne angestellte bei airbus und anderen konzernen die froh wären, wenn sie nur 42 stunden arbeiten müssten.

und in kleinen firmen gibt es überhaupt keine vergünstigungen, kleinere gehälter als in großen und weniger urlaub. nicht mal 5 wochen im jahr.
Kommentar ansehen
06.03.2006 17:09 Uhr von Garviel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wieso steht im Titel: ein Fragezeichen? In Bayern sind es bereits 42 Stunden! Natürlich ohne Lohnausgleich, dafür bei gestrichenem Urlaubsgeld und massiv gekürzter Sonderzuwendung. Aber das interessiert neidtriefende Dummschwätzer wie tobias & Co. natürlich nicht.
Kommentar ansehen
06.03.2006 17:23 Uhr von HHAG
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
also ehrlich das Klischee vom faulenzenden Beamten sollte sich doch langsam mal überlebt haben.

So wie es hier scheint, wird es vor allem noch von Leuten kolportiert, die damit die Frustration über ihren eigenen Scheißjob -- in dem sie angeblich (!!) und nach eigener Aussage ständig weit über 50 Stunden arbeiten, nur eine handvoll Urlaubstage haben und das noch bei Minimalgehalt -- kompensieren wollen.

Refresh |<-- <-   1-24/24   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Atomkonflikt: USA und Europa mit weiteren Sanktionen gegen Nordkorea
Polen: Wildtier schürt "Hass auf Deutschland"
airberlin: Prämienmeilen können wieder eingelöst werden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?