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Diskussion um bezahlte Auszeit für Väter

Auch Väter sollen einen Anspruch auf bezahlte Elternzeit haben, so Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Zwei Monate Auszeit sollen sie mindestens nehmen - sonst soll das Elterngeld von einem Jahr auf zehn Monate gekürzt werden.

Umfragen ergaben, dass mehr als die Hälfte der jungen Männer gerne Elternzeit nehmen würden, wenn sie währenddessen weiterhin Geld hätten. Von der Leyen ist der Meinung, diesen Vätern sollte durch entsprechende Gesetze mehr entgegengekommen werden.

Das Modell habe sich bereits in Skandinavien bewährt. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) unterstützt von der Leyen: Die alte Rollenverteilung sei überholt. Kritiker sehen jedoch auf diese Weise Alleinverdiener-Familien benachteiligt.


WebReporter: black cybercat
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Vater, Diskussion
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2006 20:07 Uhr von black cybercat
 
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Dieses Gesetz würde wahrscheinlich in der Tat vielen jungen Vätern helfen, die sonst nicht viel von ihrem Nachwuchs mitbekommen würden. Zudem wird die Frau durch ein Einbinden der Männer in die Kindererziehung entlastet und sie kann schneller wieder in ihren Beruf einsteigen. Durch die gerechtere Verteilung der Aufgaben wird auch insgesamt das Familien-Gefühl gestärkt. Für den gegenseitigen Respekt ist es gut, wenn beide wissen, wie der Alltag zu Hause oder als Berufstätiger aussieht.
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05.03.2006 11:32 Uhr von vst
 
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scheiße isses: wenn ich das schon lese:
>Auch Väter sollen einen Anspruch auf bezahlte Elternzeit haben, so Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Zwei Monate Auszeit sollen sie mindestens nehmen - sonst soll das Elterngeld von einem Jahr auf zehn Monate gekürzt werden.<
dann kommts mir hoch.

die väter sollen keine auszeit nehmen, sie müssen. weil sonst gelder gekürzt werden.
es spricht nichts dagegen es den vätern leichter zu machen die wollen.
es spricht aber viel dagegen, die väter zu bestrafen die das nicht wollen oder können.

ich konnte damals als alleinverdiener nicht. ich konnte auch nicht, da das büro in dem ich arbeitete nicht zwei monate auf mich verzichten konnte. dazu war es zu klein. das konnte nicht kompensiert werden.

diese bevormundung durch den staat kotzt mich an. kann ich nicht selbst entscheiden wie ich mein leben lebe?

uschi, du bist die größte fehlbesetzung in dieser regierung.
und glaub mir mein kind es gibt eine menge fehlbesetzungen.
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05.03.2006 14:18 Uhr von erdengott
 
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Keine Kürzung: Es gibt je 2 Monate Geld für Vater und Mutter und 8 Monate unabhängig von der Person. Gekürzt wird da nichts, es wird ggf nur nicht in Anspruch genommen.Kürzen kann man nur was vorher da war.
Aber keine BangeJungs, zur Not macht wir es wie in Skandinavien (wo es sich ja so bewährt hat): Man nutzt die 2 Monate wo die Männer dran sind zu einer verlängerten Urlaubszeit für die ganze Famile.
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05.03.2006 14:27 Uhr von vst
 
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erdengott: das geld wird jetzt ein jahr bezahlt unabhängig ob papa oder mama die auszeit nehmen.

uschilein möchte das ändern. sie will nur noch zehn monate für mami bezahlen. die kohle der zwei restlichen monate geht nur noch an die familie wenn papi auch eine auszeit nimmt.

wenn das keine kürzung ist.
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05.03.2006 14:40 Uhr von kathleenchristine
 
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Hier: stellt sich, allerdings genauso wie bei den Müttern die Frage, was kommt danach? Natürlich hast du das Recht, später genau da weiter arbeiten zu können, wo du vorher auch warst, nur wenn irgendein Grund gegen dieses Recht spricht, bist du diese Arbeit los.Es ist ja nicht so, das nicht ein gewisser "Findungsreichtum" vorhanden wäre um dies genauso umzusetzen.In dem Fall würde ich jedem raten, das derjeniege oder die nicht zu Hause bleibt der viel verlieren könnte und damit die ganze Familie sozusagen ins finanzielle "Aus" bringen würde - ohne Anspruch ob das nun die Frau oder der Mann ist.Sehr durchdacht ist das Ganze wirklich nicht, es geht nicht nur um die alte Rollenverteilung.Darum sollte sich jeder erstmal durchrechnen ob er nicht besser damit fährt auf diese "Kurzzeit" des Elterngeldes zu verzichten, dafür aber einen einigermassen sicheren Arbeitsplatz zu haben.
Ich erinnere nur an das Recht auf einen Kindergartenplatz und wie die Realität dagegen aussieht.
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05.03.2006 15:23 Uhr von eros007
 
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vst: Natürlich ist es schlecht, wenn dich der Staat bevormunden will. Aber andererseits kann er doch die Gelder dafür ausgeben, was er für richtig hält (ob du oder ich es für richtig halten, ist eine andere Frage). Um es noch mal zu wiederholen: Der Staat kann ja sagen, er möchte die Förderung für Kinder auf 8 Monate verringern. Das ist eine Kürzung, ganz klar. Dann sagt er, wer bestimmte Bedingungen erfüllt, kann dennoch wieder auf die 12 Monate kommen wie vorher.

Wer diese Bedingungen nicht erfüllt, hat es in der Tat mit einer Kürzung zu tun. Aber man sollte dabei nicht vergessen, dass dies Zuschüsse vom Staat sind. Und der Staat hat das Recht, das Geld dafür auszugeben, wofür er es für richtig hält. Das ist keine Bevormundung! Bevormundung wäre es, wenn ein Gesetz oder was auch immer jeden anderen Zustand verbieten würde. Aber hier handelt es sich nur um höhere Förderung gewisser Familienmuster und niedrigere Förderung anderer. Warum hat der Staat kein Recht darauf?
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06.03.2006 08:40 Uhr von vst
 
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eros007: natürlich hat der staat das recht sein geld auszugeben für was er will.

er hat auch das recht die zahlungen auf zehn monate zu reduzieren und im speziellen fall die restlichen zwei auszuzahlen wenn die vom staat gewollte lebensform ausgeführt wird.

aber es glaubt doch wohl keiner, dass es darum geht die männer an die windeln und den herd zu bekommen.
es geht doch nicht darum männer fit fürs kind zu machen.

es geht darum eine dumme ausrede zu haben um geld zu sparen.
denn uschilein weiß genau, dass sehr viele männer es sich gar nicht erlauben können zwei monate der arbeit fern zu bleiben und husch hat der staat wieder geld gespart.

es geht um die verarschung des unmündigen bürgers.
und dieser unmündige bürger lässt sich gerne verarschen.

was auch noch strittig ist ist die ungleichbehandlung der bürger.
während es sich der lehrer und der beamte leisten können die zwei monate in anspruch zu nehmen wird (in meinem fall) der architekt im kleinen architekturbüro einfach ersetzt wenn er zwei monate weg bleibt.

und das sehe ich ein. ich würde einen mitarbeiter auch ersetzen wenn die existenz meines büros gefährdet ist weil ein wichtiger mann zwei monate urlaub macht.

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