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Mord an japanischem Rucksacktouristen im Irak - Tatverdächtiger gefasst?

Nach Auskunft japanischer Behörden hat das irakische Innenministerium inoffiziell bestätigt, dass ein Tatverdächtiger zum Mord an einem japanischen Rucksacktouristen festgenommen wurde.

Im Oktober 2004 wurde Shosei Koda, der auf eigene Faust durch den Irak reiste, von Unbekannten entführt. Ein später veröffentlichtes Video zeigte seine Enthauptung, nachdem sich die japanische Regierung weigerte, ihre Truppen aus dem Irak abzuziehen.

Beim Tatverdächtigen soll es sich um den 26-jährigen Iraker Hussein Fahmi handeln, dem mehrere terroristische Anschläge sowie Kontakte zu Abu Musab al-Zarqawi nachgesagt werden.


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WebReporter: mercuzio
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Irak, Tatverdächtiger, Tatverdächtige, Rucksack
Quelle: www.asahi.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2006 10:45 Uhr von mercuzio
 
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Eine bisher vernachlässigte Nachricht in den deutschen Medien. Trotzdem ist es sehr interessant zu erfahren, dass Straftaten im Irak, die schon einige Monate zurückliegen, dennoch verfolgt und aufgeklärt werden. Vielleicht ist diese Nachricht ein kleiner Hoffnungsschimmer für einen Rechtsstaat Irak in nicht allzu entfernter Zukunft.
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04.03.2006 16:14 Uhr von lenschoen
 
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Ich verstehe nicht wie jemand überhaupt noch in den Irak gehen kann!? Und dann auch noch freiwillig.
Weiß doch jeder was da abgeht. Also selber Schuld, wenn was passiert.
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04.03.2006 17:56 Uhr von terrordave
 
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selbst schuld: irgendwie hab ich für jemanden, der in das unsicherste land der welt als vertreter einer besatzungsmacht auf eigene faust als tourist geht nicht grade viel mitleid. sicher ist der irak nicht ein einziger sumpf aus blut und bomben, jedoch hätte er sich gut einen anderen staat aussuchen können oder?

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