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Baukonzern-Gruppe kurz vor Insolvenz

Deutschlands fünftgrößter Baukonzern, die HDH-Gruppe (Heitkamp-Deilmann-Haniel), kann voraussichtlich in der derzeitigen Lage laut ihres Chefs in drei Wochen Insolvenz anmelden. 6.500 Arbeitsplätze sind gefährdet, allein 4.000 in Deutschland.

Hintergrund ist ein Streit zwischen HDH und DSK (Deutsche Steinkohle AG). HDH-Chef Rölfs wirft der DSK vor, dass aufgrund der Vergabe von Aufträgen an osteuropäische Firmen der Schulterschluss mit heimischen Unternehmen aufgekündigt wurde.

Dies führte zum Auftragseinbruch. Rölfs verlangt von der DSK die Übernahme des problematischen Bergbaugeschäfts mit 1.600 HDH-Mitarbeitern im Rahmen einer politischen Gesamtlösung. Der DSK-Mutterkonzern, RAG (Ruhrkohle AG), lehnt dies aber ab.


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WebReporter: calfin
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Gruppe
Quelle: www.welt.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2006 12:55 Uhr von exekutive
 
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kann es sein: das wir mittlerweile in einer neuen weltwirtschaftskrise stecken?

also normal ist das ganze ja nicht mehr...
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04.03.2006 13:20 Uhr von kathleenchristine
 
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Das Gegenteil zur gestrige Meldung - Insolvenz: Die Zahl der Firmeninsolvenzen im Handwerk an Rhein und Ruhr ist im Jahr 2005 gestiegen. 384 Betriebsinhaber im bundesweit größten Kammerbezirk Düsseldorf (48.000 Unternehmen, 304.000 Beschäftigte) mussten den Gang zum Konkursrichter antreten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme um 1,9 %. "Die unverändert schwache Binnennachfrage traf das heimische Handwerk überproportional stark," begründete Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Köster den Anstieg der Insolvenzzahlen. Die aufkeimenden Hoffnungen auf konjunkturelle Besserung hätten dagegen noch keinen positiven Einfluß auf die Insolvenzstatistik entfalten können. Mit 144 Fällen (37,5 % aller Insolvenzfälle) liegt der berufliche Schwerpunkt des Insolvenzgeschehens weiterhin im Baugewerbe. An zweiter Stelle folgen mit 116 Konkursfällen (30,2 %) die Metall- und Elektroberufe. Ebenfalls überdurchschnittlich stark - um 7,5 % - stiegen die Insolvenzen im handwerksähnlichen Gewerbe an.
Den stärksten Zuwachs der Insolvenzen verzeichneten die zulassungsfreien Handwerke mit einem Plus von 12,1 %. "Die per Novelle der Handwerksordnung verfügte Dequalizierung hat in den betroffenen Branchen wie dem Fliesenlegerhandwerk und bei den Raumausstattern zu einer Schwemme von Existenzgründungen durch fachlich und kaufmännisch schlecht ausgebildete Personen aus dem In- und Ausland geführt, denen bereits nach kurzem die Luft ausgeht," ordnete Kammer-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Köster diesen Trend ein. In den zulassungspflichtigen Handwerken betrug der Zuwachs dagegen nur 1,1 %. " Da hilft auch der Zusatz Anlass zur Hoffnung nicht wirklich
http://www.hwk-duesseldorf.de/...

http://www.regioweb.de/...
http://www.crn.de/...


http://de.biz.yahoo.com/...
http://www.wams.de/...
Was mich immer wieder furchtbar ärgert sind diese Hoffnungsmeldungen die nach genauer Betrachtung hinten und vorne nicht stimmen.
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04.03.2006 13:35 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Tja: Wir sind eben zu teuer also nicht konkurrenzfähig...usw. Bla Bla Bla. :-(

und

Jäh, wieder was für Egon W. Kreutzer :-)
http://www.egon-w-kreutzer.de/...

Der letzte macht das Licht aus.
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04.03.2006 13:46 Uhr von kathleenchristine
 
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Widerspruch: Der letzte macht das Licht aus? Geht nicht - Kerzen brennen auch von selbst runter..bei den Strompreisen?
;)
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04.03.2006 14:07 Uhr von rolf.w
 
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@kathleenchristine: "Was mich immer wieder furchtbar ärgert sind diese...."

...Aktiengesellschaften, die nur zum Wohle ihrer wildfremden Aktionäre, nicht aber zum Wohle ihrer Mitarbeiter agieren.
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04.03.2006 14:29 Uhr von normalo78
 
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Wenn ich Insolvenzmeldungen aus dem Baugewerbe höre, denke ich unweigerlich an die Einstellung der Unterstützung des Staates für Häuslebauer (Eigenheimzulage). Sicher nicht der einzige Grund, aber neben der allgemeinen schlechten Wirtschaftslage sicherlich auch ein Grund.

Wer kann sich schon noch leisten zu bauen.

Gruß
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04.03.2006 14:59 Uhr von Klaus Helfrich
 
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Selten ging es den Menschen so in unserem Lande so gut wie in den letzten Jahrzehnten - selten zuvor wurde so viel geklagt - lach.

Die Zukunft ist wie immer ungewiss, vielleicht rafft uns die Vögelgrippe dahin oder der Yellowstone Park fliegt in die Luft und wir werden alle erfrieren, es könnte auch die neue aus Reunion eingeschleppte Krankheit sein Wir sollten also weniger an das Ziel und mehr an den Weg denken, dann wird das alles sehr viel erfreulicher.
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04.03.2006 17:09 Uhr von bin gegen Alles
 
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@sigmasix: stimme ich dir zu, die arbeiten mit sub-unternehmern wärend zigtausend bauarbeiter hartz4-empfänger geworden sind.alles zur gewinn-optimierung. mal sehen wer sich noch die taschen voll macht.
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05.03.2006 13:34 Uhr von andreas-boracay
 
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handwerker: ich hab vor, ich glaub 2 jahren, mal im stern nen bericht gelesen, demnach muss ein elektromeister 4 stunden arbeiten, um einen malergesellen 1 stunde bezahlen zu können, korrigiert mich bitte, wenn ich da was falsch verstanden hab, ansonsten schon heftig oder?
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05.03.2006 21:53 Uhr von kathleenchristine
 
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Oder: dann auch anders, die sind nämlich ganz groß im kommen :
http://www.geizkragen.de/...

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