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SPD unterstellt Unternehmen fehlendes "nationales Verantwortungsbewusstsein"

Wie bereits SPD-Parteichef Matthias Platzeck, kiritisiert nun auch der Fraktionsvorsitzende Peter Struck deutsche Unternehmen. Ihnen mangele es an «nationalem Verantwortungsbewusstsein».

Die Unternehmen könnten nicht Rekordgewinne machen und gleichzeitig Tausende entlassen, sagte Struck. Massive Steuersenkungen bei den Unternehmen seien nicht berechtigt.

Platzeck unterstellte den deutschen Unternehmen bereits beim Politischen Aschermittwoch einen moralischen Verfall.


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WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Unternehmen, Verantwortung
Quelle: www.spiegel.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2006 15:52 Uhr von artefaktum
 
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Die SPD in der grossen Koalition irritiert mich. Auf der einen Seite trägt sie die "neoliberale" Politik der CDU mit. Auf der anderen Seite kritisiert sie diese Politik. Ist das reine Beruhigungsrhetorik, oder deutet sich da eine ideologische Spaltung innerhalb der Partei an?
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03.03.2006 16:06 Uhr von PruegelJoschka
 
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SPD, Seuche Psychischkranker Deppen: "nationales Verantwortungsbewustsein"?

Was das?

Ich wünsche mit die SPD hätte mal bischen mehr in den letzten 8 Jahren von ihrem nationalen Verantwortungsbewustsein gebrauch gemacht! Dann würden wir nicht langsam in die Sparte "Entwicklungsland" politisch abdriften ...
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03.03.2006 16:09 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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@ Autor: Die ideologische Spaltung hat längst stattgefunden, nichts gemerkt?

Struck hat natürlich vollkommen Recht, allerdings besitzen nicht mal die Politiker unseres Landes ein nationales Verantwortungsbewusstsein, und da erwartet er es von den Arbeitgebern?

Da die meisten Politiker im Vorstand eines Unternehmens sitzen, kritisiert er eigentlich die Politiker.
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03.03.2006 16:18 Uhr von kathleenchristine
 
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UND? Die Unternehmen könnten nicht Rekordgewinne machen und gleichzeitig tausende entlassen, sagte Struck ---
Sie können
und sie tuns, ferdisch.
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03.03.2006 16:28 Uhr von SunSailor
 
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Solange niemand dazu gezwungen werden kann: in Deutschland einen Arbeitsplatz anzubieten, sollte man da vielleicht etwas weniger ideologisch rangehen und einfach Anreize schaffen, zumal der Staat als Arbeitgeber ja auch nicht anders handelt. Im Falle großer Konzerne mag er ja auch recht haben, aber in der breiten Masse richtet sich der Zorn doch dann auf den eh schon hart arbeitenden Mittelstand.
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03.03.2006 16:30 Uhr von PruegelJoschka
 
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@Sun: Richtig!

E-Government ist das Zeuberwort :-)
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03.03.2006 16:30 Uhr von Mithandir
 
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@ kathleenchristine: Nur das die Firmen ihre rießigen Gewinne im Ausland erwitschaften und nur ein Teil in der BRD ;).
Aber wieso sollte es einen Manager interssieren was mit Deutschland passiert ,wenn ihm sogar die Firma selbst schon egal ist.
Hauptsache Rendite und was wenn das Schiff untergeht? Dann ist er ,der erste der von Bord geht und mit dabei einen großen Koffer voll Abfindungzahlungen.
Ein Firmengründer hingegen macht als letzter das Licht aus.
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03.03.2006 16:40 Uhr von Troll-Collect
 
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ist ja richtig: aber er meckert über den Sturm, den die SPD zum großen Teil selber entfesselt hat.
Und angesichts dessen, wie die SPD mit Kritikern umgegangen ist, sollen sie mal die Heuchelei schön unterlassen. Zudem die nähe zu den Landtagswahlen auffällig ist - wie bei den Bundestagswahlen, vorher die soziale Verpackung rausholen und hinterher sozialen Kahlschlag machen.
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03.03.2006 16:46 Uhr von PruegelJoschka
 
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@TrollCollect Gott sei dank schneit es in Mainz und die ganzen Plakate sind zugeschneit. Hier ist nämmlich kurz nach dem Carneval die Freakshow ausgebrochen und diese wiederlichen Fratzen glotzen mich von dihren Plakaten aus an ... *würg* ... aber heute kann ich zum Glück nach Hause fahren, ohne mein auto voll zu kotzen ... fällt mir nur so beim Stichwort "Wahlen" ein :-)
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03.03.2006 16:58 Uhr von Mariowied
 
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Die sollen (statt nur zu motzen) lieber eine anständige Mittelstandspolitik machen - die liefert nämlic die meisten Arbeitsplätze in Deutschland!!
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03.03.2006 17:21 Uhr von kathleenchristine
 
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WAS: mich am meisten aufregt: ein Land wie Kenia spendet an Deutschland - grossartige Geste, darüber mecker ich nicht - aber die Politiker registrieren immer noch nicht was abgeht obwohl es in jedem Winkel der Welt anscheinend angekommen ist, sprechen weiter vom Aufschwung in Deutschland.Ich bin nicht parteigebunden, ich würde jedem der sich wirklich bemüht etwas zu ändern meine allergrösste Hochachtung aussprechen.Vielleicht hab ich ja was verpasst, dann sagt es mir, ich sehe nicht das sich etwas ändert.Viele bemühen sich wirklich verzweifelt eine Arbeit zu finden, aber wo nix ist kann nix herbeigeredet werden.Einzelne Städte bemühen sich wirklich sehr, auch meine, aber was sich in der "grossen" Politik tut, das ist mehr als wenig.Was Platzeck und Struck sagen, ist ja längst bekannt, nur Reaktionen darauf geb es nicht.
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03.03.2006 17:26 Uhr von kathleenchristine
 
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NACHTRAG: Zudem ist es die soziale Verantwortung die es einmal gab, ein Unternehmen hat - das ist noch gar nicht lange her - Gewinne erwirtschaftet und einen zwar sehr kleinen Teil, aber immerhin, an seine Belegschaft weitergegeben.Dem Unternehmen brachte das eine zufriedenen Belegschaft und Menschen die für "ihr" Werk auch sehr viel mehr taten als verlangt wurde.
Es ist die soziale Verantwortung die fehlt.
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03.03.2006 17:32 Uhr von malasmirda
 
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Entlassungen sind positiv ! Zwar nicht für Deutschland,aber was soll´s ! Es entstehen Arbeitsplätze in Regionen denen es seit Jahrzehnten viel schlechter geht als Deutschland. Europa wird eins, Ihr (die Mehrheit) habt so gewählt, also bitte nicht beschweren.
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03.03.2006 19:16 Uhr von gee-man
 
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Betriebliches Verantwortungsbewußtsein? Ich habe früher als Angestellter gearbeitet und bin jetzt Freiberufler. In Zeiten in denen ich so viele Aufträge kriege, daß ich sie nicht selbst abarbeiten kann, tue ich einen Teufel und stelle jemanden ein.

Weshalb? Weil ich lange genug Angestellter war um zu wissen wie die meisten meiner damaligen Kollegen gearbeitet haben und welche Ansprüche sie im Gegenzug an das Unternehmen stellen.

Die Sprüche von den einschlägigen Linksfritzen hängen mir wirklich zum Hals raus; nicht weil sie grundsätzlich unberechtigt wären, sondern weil es nach meiner Erfahrung genau diese Typen sind, die am Arbeitsplatz kein Rad gedreht kriegen.

"Nationales Verantwortungsbewußtsein", daß ich nicht lache. Soll sich die breite Masse lieber mal wieder darauf besinnen, daß es ein bißchen seltsam ist, wegen 18 Minuten mehrere Wochen zu streiken. Wäre von herein klar, daß wegen ein paar Minuten keiner einen Terz macht, wären auch mehr Unternehmer dazu bereit ihr Geld in deutsche Arbeitsplätze zu investieren. Ich würde das "betriebliches Verantwortungsbewußtsein" nennen.
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03.03.2006 20:02 Uhr von schwabenzicke1234
 
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fragt euch mal: [edit;silence_sux: Plopp!]
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03.03.2006 20:26 Uhr von summertime
 
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@malas: Wer hat denn Europa gewählt? ... ich hab die Wahl wohl verpasst. Und welches Parteienbündnis war dagegen? Keines...
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03.03.2006 20:27 Uhr von Cpt.Proton
 
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ist doch immer das gleiche. Auch die Kommunisten hier im Forum und auch im Rest Deutschlands erzählen sowas und reden mit solchen dummen Vokabeln, als wenn davon wirklich jemand beeindruckt wäre.

Fakt ist folgendes: Solande der Arbeiter mehr kostet, als er einbringt wird er hier nicht eingestellt. Wenn woanders produktiver gearbeitet werden kann, dann ist die Investition weg, denn die Unternehmer können sich so ein blödes Philosophieren nicht leisten. Die müssen auf die Zahlen gucken, und die besagen nun mal, dass es woanders ertragreicher ist zu investieren. Wenn man daran nichts ändert, dann gibts auch keine neuen Jobs. Und dann gibts da noch welche, die sich wegen 18 Minuten Mehrarbeit aufregen.
Also irgendwas stimmt da im Bewustsein der meisten nicht. Ich persönlich bin von der Kraft vieler Deutschen beeindruckt, mit der sie es schaffen, die Realität zu verdrängen
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03.03.2006 21:15 Uhr von kathleenchristine
 
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Ich: bin auch beeindruckt - von der Kraft bei manch einem die Realität nicht sehen zu können.
Es ist wohl unbestritten das Gewinne eingefahren werden aber niemand mehr bereit ist sich damit zufrieden zu geben sondern immer noch schneller noch mehr zu scheffeln - auf Teufel komm raus.
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03.03.2006 21:42 Uhr von malasmirda
 
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@summertime: Siehe http://www.parteien-online.de
Die meisten Deutschen haben eine Pro-Europa Partei gewählt, obwohl es Contra Parteien gegeben hätte. Ob gross,ob klein, bekannt, unbekannt, geliebt oder gehasst, es hätte sie gegeben.
Heute will es keiner gewesen sein.

Freut Euch doch, dass andere Länder auch mal was vom Kuchen bekommen :-)
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03.03.2006 22:33 Uhr von «azero»
 
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Du hast doch den Schuss nicht gehört, Cpt.Proton. Wie autistisch muss man eigentlich sein, um zu übersehen, dass beispielsweise die Deutsche Telekom (ein einst staatliches Unternehmen, das nun mit Steuergeldern saniert - lies: entschuldet - wird) eine EBITDA von 20.700.000.000 Euro hat und dennoch plant, 35.000 Mitarbeiter loszuwerden?!

Wie debil muss man sein, um zu übersehen, dass beispielsweise Daimler Chrylser einen operativen Gewinn von 5.200.000.000 Euro (Netto 2.800.000.000 Euro) einfährt und dennoch plant, 6.000 Mitarbeiter zu entlassen?!

Wie faktenresistent muss man sein, um zu übersehen, dass beispielsweise Siemens trotz eines Gewinns von 2.248.000.000 Euronen plant, tausende weitere Mitarbeiter zu entlassen?!

Wo muss man wohnen, dass man nicht erfährt, dass die Deutsche Bank trotz eines Jahresüberschusses von 3.800.000.000 Euronen plant, tausende Mitarbeiter "freizusetzen"?!

> Die müssen auf die Zahlen gucken, und die besagen nun
> mal, dass es woanders ertragreicher ist zu investieren.

Dann sollen sie es, verdammt noch mal, endlich machen. Statt dessen jammern und barmen sie so sehr, dass ich schon versucht bin, eine Spendenaktion ins Leben zu rufen, um solchen armen Menschen, wie Herrn Schrempp oder Herrn Ackermann, finanziell ein bisschen unter die Arme zu greifen.

> Wenn man daran nichts ändert, dann gibts auch keine neuen Jobs.

Wie naiv muss man sein, um die Mär von der perpetualen Stellen-Produktion aus dem Nichts immer noch zu glauben?! Weltweit steigt die Arbeitslosigkeit dramatisch an. Jahr für Jahr lassen sich die Politiker neue Methoden einfallen, die Statistiken noch weiter zu verzerren, um diesen drastischen Anstieg verheimlichen zu können. Anscheinend erfolgreich, wenn man deinem Gestammel Glauben schenken darf.

> Und dann gibts da noch welche, die sich
> wegen 18 Minuten Mehrarbeit aufregen.

... weil die, im offensichtlichen Gegensatz zu dir, denken (und rechnen) können.

> Also irgendwas stimmt da im Bewustsein der meisten nicht.

Naja, zumindest haben sie ein Bewusstsein. Das trennt sie schon mal scharf von dir ab.

> Ich persönlich bin von der Kraft vieler
> Deutschen beeindruckt, mit der sie es
> schaffen, die Realität zu verdrängen

Deine "Realität"? *lol, die existiert seit mehr als 30 Jahren. Und sie ist es, die dieses Desaster verursacht hat. Jahrzehntlang war das autistische Geschrei der Politiker und Manager nach "Lohnverzicht für Arbeitsplätze" so laut, dass die Vernunft auszog...

Sogar bis in höchste politische Kreise hat es sich nun aber mittlerweile durchgesprochen, dass weder direkter noch indirekter Lohnverzicht Arbeitsplätze schafft. Im Gegenteil. Die Gewinne der Konzerne stiegen ins Unermessliche. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Einkommen ist so niedrig wie nie zuvor. Folgerichtig sinken die Steuereinnahmen ins Bodenlose, wenn diese Verluste nicht durch Erhöhungen kompensiert werden.

60.000.000.000 Euro. Das ist die magische Zahl, die Herr Schröder den Unternehmen Jahr für Jahr aus den Steuereinnahmen in den Hintern bläst. Und wofür? Wurde seitdem auch nur EIN EINZIGER ZUSÄTZLICHER Arbeitsplatz geschaffen?! ... Wohl kaum. Das Gegenteil ist der Fall. Monat für Monat steigt die Zahl der Arbeitslosen. Und damit die Kosten für das Sozialsystem.

Wach auf, Cpt.Proton. Höre auf zu träumen und nimm endlich die Realität wahr. Das spart dir eine Menge "Kraft", die du in das Erlernen der Grundrechenarten und fundamentaler Wissenserwerbstechniken investieren solltest...
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03.03.2006 23:49 Uhr von Deniz1008
 
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SPD und aktuelle Weltwirtschaftslage wie war das nochmal :

"Alle Volkswirtschaften der Länder und Staaten auf diesem Planeten ergibt zusammen die Weltwirtschaft"

Ob der SPD-Parteichef Matthias Platzeck dies versteht mag angezweifelt werden.

lol*

mfg

Deniz1008
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04.03.2006 09:47 Uhr von Cpt.Proton
 
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jajajaja: Wieder ein netter Artikel von dir, bei dem du wieder von Höcksken auf Stöcksken kommst.

Aber solange ein neu eingestellter mehr kostet als er bringt, wird keiner mehr eingestellt, zumindest dann nicht, wenns woanders besser geht.

Daran muß Politik was ändern und die dummen Apelle sein lassen. Und du azero kannst dann mit deinem üblichen langatmigen Geschwafel auch aufhören, der bringt auch nichts, weils einfach falsch ist.

>>>Weltweit steigt die Arbeitslosigkeit dramatisch an.<<<

lol

>>>Jahr für Jahr lassen sich die Politiker neue Methoden einfallen, die Statistiken noch weiter zu verzerren, um diesen drastischen Anstieg verheimlichen zu können.<<<
lol da gabs hier ne Reform und plötzlich scheinen das alle in der Welt zu machen.

>>>Wo muss man wohnen, dass man nicht erfährt, dass die Deutsche Bank trotz eines Jahresüberschusses von 3.800.000.000 Euronen plant, tausende Mitarbeiter "freizusetzen"?!<<<

Jab weil die mehr kosten als einbringen und weil Unternehmen nutzenmaximierer sind und alle Welt ein kostenloses Girokonto haben will...

>>>Deine "Realität"? *lol, die existiert seit mehr als 30 Jahren. Und sie ist es, die dieses Desaster verursacht hat. Jahrzehntlang war das autistische Geschrei der Politiker und Manager nach "Lohnverzicht für Arbeitsplätze" so laut, dass die Vernunft auszog... <<<

Das zählt nicht, es zählt immer nur der Vergleich mit anderen Standorten. Meinst du das interessiert hier einen Investor, wenn man ihm sagt, guck mal wie toll wir uns angestrengt haben.
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04.03.2006 10:53 Uhr von «azero»
 
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Schon wieder überfordert, Cpt.Proton?! > ... von Höcksken auf Stöcksken...

Ganze ZWEI Informationen ... und schon bist du überfordert. Naja, du bist mir sicher nicht böse, wenn ich nicht erstaunt bin, oder?!

> Daran muß Politik was ändern und
> die dummen Apelle sein lassen.

Würdest du wenigstens über marginales Wissen verfügen, würdest du nicht solchen Humbug stammeln. Tatsächlich ist die Politik seit etwa 30 Jahren bemüht, die Reichen und Superreichen massiv zu entlasten und dafür "Otto Normalverbraucher" und die Arbeitslosen zu belasten. All das geschieht mit dem immer gleichen Märchen von der perpetualen Schaffung von Arbeitsplätzen.

Jahrzehntelang haben die Gewerkschaften dies mitgetragen und Abschlüsse, trotz Milliardengewinnen in der Wirtschaft, mit gerade mal 1-2%, und damit oft genug noch unter der Inflationsgrenze, erreicht.

Das Resultat ist eine durchschnittliche Kaufkraft, die so niedrig wie 1973 ist. Und das, obwohl das BSP seit Jahrzehnten kräftig steigt.

Und was hat man erreicht?! Die gesellschaftliche Spitze der reichsten 300 Familien besitzt - allein an Privatvermögen - etwas über 40% des gesamten Vermögens. Die obersten 100.000 Familien besitzen fast 80% des gesamten Vermögens. Die restlichen 20% teilen sich die verbleibenden 70.000.000 Menschen. Logisch, dass da nicht allzuviel "übrig" bleibt...

Verständlich auch, dass auch du davon träumst, eines Tages zu diesem elitären Kreis zu gehören, Cpt.Proton. Und deinem Traum ist es überaus dienlich, dass du weder rechnen kannst, noch über Wissen verfügst.

Hättest du nämlich die Fähigkeiten, wenigstens eines davon zu nutzen, würdest du erkennen, dass diese elitären Kreise dich ganz sicher nicht mitspielen lassen. Erst recht nicht, wenn du es auf ihre Kosten versuchst, denn sie werden ganz sicher nicht freiwillig abgeben. Und wenn du es nicht von ihnen bekommen willst, von wem dann?!

> lol da gabs hier ne Reform und plötzlich scheinen
> das alle in der Welt zu machen.

Wie gesagt: Du verfügst bestenfalls über umfangreiches Partywissen.

Allerdings fürchte ich, dass du daran unschuldig bist --- ein Opfer des Systems eben. Denn die BILD-Zeitung wird kaum darüber berichten, wie die EU sich Arbeitslosenstatistiken vorstellt, oder wie derartige Statistiken in anderen Ländern geführt werden...

> Jab weil die mehr kosten als einbringen ...

Ach was?!
Wie kommt´s dann, dass die Unternehmen trotzdem zweistellige Gewinnzuwächse haben? Und wir reden nicht über peanuts. Wir reden über Milliarden und Abermilliarden Euro Zuwachs Jahr für Jahr; allein in EINEM dieser Unternehmen...

> ... und weil Unternehmen nutzenmaximierer sind...

Und schon wieder: Denkst du auch ein einziges Mal weiter als von der Wand bis zur Tapete?! Oder denkst du überhaupt nicht?!
Der einzige Nutzen, auf den diese Unternehmen abstellen, bezieht sich auf kurzfristige Aktiengewinne. Gewinne, die ausschließlich virtuell sind und die die Eigenart haben, von einem Tag auf den anderen zusammenbrechen und alles in ihrem Umfeld mit in den Abgrund reißen zu können (vgl. IT-Boom, USA, Japan, etc.).

"Nutzen" hat es nur wenig.
Kurzfristig: Ja. Mittelfristig: Selten. Langfristig: Nie.

Dein schöner Traum von effizienten Gewinnsenken hat denn auch einen deutlichen Schönheitsfehler: Je effizienter die Großkonzerne sind, desto weniger Platz bleibt für jene, die derzeit noch 80% der gesamten Zahl an Arbeitsplätzen stellen. Bereits heute ist der Mittelstand praktisch tot.

Von "Nutzenmaximierung" ist schon lange keine Rede mehr. "ÜBERLEBEN" ist das Zauberwort, das anderen Unternehmern Bewunderung abringt...

> Das zählt nicht,...

Natürlich nicht. Es zählt nichts, was dir nicht in den Kram passt. Nur so kannst du deine autistische Blase aufrecht erhalten.

Verständlich, Cpt.Proton. Nur leider überaus weltfremd...

> ... es zählt immer nur der Vergleich mit anderen Standorten.

Was du nicht sagst. Seit fast 15 Jahren gehört Deutschland zu den wenigen Ländern, die real rückläufige Einkommen haben (allein zwischen 1992 und 2003 waren es 15% Realverlust). Die Zahl der Überstunden hält problemlos jedem beliebigen Vergleich stand (und überstieg 2003 die 6-Milliarden-Grenze; 6 Mrd Stunden ergeben linear umgerechnet rund 2,5 Mio Arbeitsplätze). Die Zahl der unbezahlten Überstunden (und damit indirekter Kaufkraftsenkung) nimmt Jahr für Jahr drastisch zu.

Grob gerundet arbeiten also rund 1,5 Mio Menschen NUR und AUSSCHLIESSLICH zu 100% in die Taschen der Reichen und Superreichen, während sie gleichzeitig von den Steuerzahlern ernährt werden müssen.
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04.03.2006 10:54 Uhr von «azero»
 
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Teil II: Und selbst von den namhaftesten Standortbewertern und weltweit operierenden Unternehmensberatungen erhält der Wirtschaftsstandort Deutschland kontinuierlich Bestnoten, hat die Top 10 der Bestenliste seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr verlassen und befindet sich seit etwa 20 Jahren kontinuierlich unter den Top 5 der WELTBESTEN WIRTSCHAFTSSTANDORTE.

Und wozu? In 20 Jahren mehr als 3 Millionen zusätzliche _offizielle_ Arbeitslose. Die inoffizielle Zahl liegt etwa um den Faktor 3 höher. Die Zahl der steuerpflichtigen Einkommen ist so niedrig wie nie. Die Zahl der Erwerbstätigen sinkt von Jahr zu Jahr. Und gleichzeitig kassieren die Konzerne Milliarden und Abermilliarden Euronen sogenannte "Gewinne".

Betrug das Einkommen eines Spitzenmanagers noch 1990 etwa das 7-15-fache dessen, was ein Facharbeiter in der entsprechenden Branche verdiente, beträgt es heute das bis zu 743-fache. Begründet wird das mit Einkommensvergleichen der Manager in den USA. Verständlich. Logisch. Würde ich sicher auch machen, wenn ich entsprechend argumentieren müsste. Witzig ist nur, dass man - wie seit 30 Jahren üblich - wahllos referenziert; denn wenn man auf die Einkommen der Arbeitnehmer zu sprechen kommt, dann referenziert man nicht etwa die USA, sondern Polen, Jugoslawien, Tschechland, Russland. Nicht einmal China oder Indien sind mehr im Gespräch, denn in diesen Ländern steigen die Einkommen zu schnell und zu hoch.

Auch das: Eigentlich kein Problem.
Spannend wird´s nur, wenn man beobachtet, wie die Steuerlast verteilt wird. Da spricht man auf einmal von "Gerechtigkeit" und "... jeder soll das Gleiche zahlen...". Perfekt. Ganz meine Meinung. Dann muss man sich aber auch nicht wundern, wenn wir das erreichen, was wir erreicht haben: Nichts. Gar nichts. Weniger als nichts, denn es verschlechtert sich zunehmend.

Tausende kleine und mittelständische Unternehmen melden Jahr für Jahr Insolvenz an. Tausende Arbeitsplätze gehen Monat für Monat verloren. Und damit Steueraufkommen für den Staat. Also für dich und mich. Und wie kompensiert man das? Man senkt die Belastungen für die Reichen und Superreichen. Und man erhöht gleichzeitig die Belastungen für die, die sowieso schon immer weniger bekommen.

Die Politik hat versagt. Gründlich. Umfassend.

Und das beweist sie seit nahezu 30 Jahren auch konsequent, indem sie partout nicht bereit ist, aus ihren Fehlern zu lernen und andere, vielleicht bessere, mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit aber richtigere Wege zu gehen.

Wenn immer weniger Gesamtvolumen an Arbeit zur Verfügung steht, dann können nur solche Rechenautisten wie du verlangen, dass dieses Weniger gleichzeitig durch MEHR (lies: längere) Arbeit umverteilt werden soll, damit am Ende MEHR (steuerpflichtige) Arbeitsplätze herauskommen.

(Einkommens-)Steuern werden nämlich, und das kannst du noch nicht wissen, denn das wirst du erst in der 5. Klasse lernen, nur auf steuerpflichtiges Einkommen erhoben. Mehrarbeit ist also de facto nichts anderes als eine Einkommenskürzung und damit Kaufkraftsenkung jener, die noch Arbeit haben und eine Verhinderung der Entstehung neuer Arbeitsplätze für jene, die keine Arbeit haben und deshalb dem Staat (also sehr wohl mir, mitnichten aber dir - jedenfalls _noch_ nicht, hoffe ich) auf der Tasche liegen...

Cpt.Protons Axiom:

VAZ = Verfügbares Gesamtvolumen (profitabler) Arbeit(-szeit)
AZ = Arbeit(-szeit) eines Arbeitnehmers
AP = Arbeitsplätze

VAZ / AZ = AP

wobei gilt: Je größer AZ, desto größer AP, nicht wahr, lieber Rechenkünstler?!
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04.03.2006 12:26 Uhr von johagle
 
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oh proton.... :-(: <<<<Aber solange ein neu eingestellter mehr kostet als er bringt, wird keiner mehr eingestellt, zumindest dann nicht, wenns woanders besser geht.>>>>

Versteh ich nicht!? Was meinst du damit? Die AEG hatte Gewinne! Das heisst jeder Arbeiter brachte mehr ein als er kostete! Trotzdem lässt es sich die AEG 160 000 000 kosten die Firma zu schliessen! Nur Abfindungen! Nicht mitbekommen? Bekommst du überhaupt was mit?

Anekdote dazu aus dem wirklichen Leben ausserhalb der Studenten -WG: Ein Kunde von mir hat seine gesamte Produktion nach China verlagert. Die Durchschnittslöhne dort… 30$ pro Monat! Lohnnebenkosten? Keine! Kündigungsfristen? Keine! So beschäftigt er 600 MA in China! Keine 20 in unserer Region!

So.. und jetzt erzähl uns mal wies in D weitergehen soll! Die Unternehmer zahlen auch nur ca30Euro im Monat und den Rest der Staat? … wie es sich Sinn vorstellt? Kinderarbeit wenn die Eltern das Geld nicht mehr aufbringen können? Kapierst du nicht das die Fallgrube keinen Boden hat? … das die entfesselte deutsche Wirtschaft kollabieren wird wenn sie freigelassen wird?

In Nürnberg lebt bereits jedes 5. Kind von der Sozialhilfe … direkt oder indirekt! Das sind 20% der Kinder bei einer Arbeitslosigkeit von 5%! Das heisst mindestens 15% der Eltern sozialhilfebedürftiger Kinder HABEN Arbeit! Im „reichen“ Bayern! Die Chance zu studieren ist für Kinder aus wohlhabenden Familien 10x so hoch wie für Kinder aus Arbeiterfamilien! Wie geht’s weiter… sags uns! Und wer wird es bezahlen wenn nicht die Superreichen? Der Goldesel?

Mensch mach die Augen auf und hör auf von deinem Märchenprinzen zu träumen der dich in sein Schloss holen wird! Das wird nicht passieren!

Zur SPD: Seit Kohl wurden die Veräusserungsgewinne der Industrie auf Null gestellt und die Veräusserungsgewinne von Kleinbetrieben verdoppelt. Kosten dafür: 30Mrd. Im Gegenzug muss heute ein Arbeiter bei einer Arbeitslosigkeit die Abfindung VOLL versteuert… und sie wird aufs Arbeitslosengeld angerechnet! Nur ein Beispiel von vielen.

Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen muss wenn ich den Namen SPD hör! Die Partei hat sich erledigt und ist tot…

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