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Kein grünes Licht für den Kannibalen-Film "Rohtenburg"

Das Oberlandesgericht Frankfurt in Kassel hat entschieden, dass der Kannibalen-Film "Rotenburg" nicht in Deutschland gezeigt werden darf.

Auch wenn der Kannibale Armin Meiwes durch seine Tat heftiges Medieninteresse geweckt habe, darf er nicht gegen seinen Willen Teil eines Horrorfilms werden.

Das Oberlandesgericht Frankfurt ist der Meinung, dass in diesem Fall die Persönlichkeitsrechte von Meiwes Priorität haben.


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WebReporter: grony
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Film, Licht, Kannibale
Quelle: www.chiemgau-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2006 11:16 Uhr von killozap
 
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Ich finde das gut, es muss echt keinen Film über diese Scheisse geben. Die Persönlichkeitsrechte des Arschlochs sind mir völlig egal, aber der Film hätte andere Folgen haben können, psyschich labile Menschen hätten auf den geschmack kommen können, entweder jemanden zum Fressen gern zu haben oder gerne gefressen werden zu wollen.
Leider wird der Film auf dem Schwarzmarkt seine Runden ziehen und die Leute, die den Film sehen wollen werden ihn auch zu Gesicht bekommen.
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03.03.2006 11:21 Uhr von TDH
 
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Notfalls geht man in die Videothek und leiht sich "Feed" aus. Da gibts in den ersten zehn Minuten auch eine Kannibalenszene, die wohl an Meiwes angelegt ist. Allerdings spielt die Szene, laut Einblendung, in Hamburg, Germany.
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03.03.2006 11:26 Uhr von killozap
 
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Ähnlich wie im Film "Feed": wird in "Rothenburg" wieder nur das gezeigt, was es bei 0,025 Promille der Bundesbürger gibt. Wer möchte denn seine Partnerin/seinen Partner bis zur Bewegungslosigkeit mästen, wer möchte denn jemanden verspeisen?
0,025 Promille sind wahrscheinlich maßlos zu hoch gegriffen...
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03.03.2006 12:06 Uhr von fishermens_friend
 
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@killozap: Den Film gibt es ja schon. Tragisch finde ich nur, dass die Bürgerrechte auf Informationsfreiheit weniger gelten als das angebliche "Persönlichkeitsrecht" dieses Perversen. Letztens wollte Stoiber einen türkischen "Hetzfilm" verbieten, irgendwann werden Filme mit Sexszenen verboten...da kann man dann gleich nach China ziehen...

Wenn in Zukunft jeder Filme über seine Taten verbieten lassen kann, nur weil er sich in der Geschichte wiederfindet..na ich weiss nicht.

Stell dir vor, Hitlers Angehörige hätten Dokus über den Diktator verbieten können...

Die Kunstzensur darf nicht einreissen! Egal, welche Meine Einzelne von den Objekten haben.

Was wem gefällt ist nämlich letztendlich immer subjektiv. Und subjektive Meinungen können sich ändern bzw. beeinflusst werden. Und was passiert, wenn einige wenige subjektive Meinungen den Kunstbegriff definieren, das haben wir ebenfalls im dritten Reich gesehen.
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03.03.2006 12:15 Uhr von Snoopy_and_ice
 
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Warum Verbot: Im Net sollte doch zu sehen sein wie er das Menschenfleisch ist.........oder habe die das schon zensiert.....habe ich von einem User gehört, kann aber nicht sagen welche Seite das sein soll.

Außerdem finde ich, dass man es den Menschen überlassen sollte sich den Film anzuschauen.
Ist halt Geschmackssache.

Und der das gemacht hat und jetzt nicht will das man den Film zeigt, von wegen Menschenrecht, der soll von mir aus verschimmeln im Knast oder nach Sibirien Schnee schaufeln.....lol
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03.03.2006 12:16 Uhr von MartinCock
 
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Ich finde es scheiße Der Sack hatte doch erst die Erlaubnis dafür abgegeben. Warum kann er das denn einfach so widerrufen?
Davon abgesehen, denke ich, daß es weitaus mehr Menschen sind, die solch einen Film sehen wollen. Ich bin einer davon.
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03.03.2006 12:23 Uhr von terrordave
 
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man muss nicht: man muss nicht aus jedem müll einen film machen. außerdem gibts schon genug cinemale porträierungen von kannibalismus. und wens interessiert, der holt sich den film dann eben ausm netz oder geht in österreich ins kino

außerdem: zeile 2 fehlt ein h in rohtenburg
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03.03.2006 13:35 Uhr von -RaH.
 
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Ach kommt. Es geht hier nicht prinzipiell um ein Verbot im Sinne von "ZENSUR" (pfuibäh), sondern darum, dass die Person, die den Film wohl massgeblich inspiriert hat, mit dem Machwerk nicht einverstanden ist. Herr Meiwes mag zwar mächtig einen an der Waffel haben, aber deswegen
- schlagen wir ihm nicht den Kopf ab
- setzen wir uns nicht über seine Persönlichkeits- und Grundrechte hinweg
- respektieren wir trotz allem seine Entscheidung, mit dem Schmäh nicht zufrieden zu sein.

Und, nur so am Rande - Herr Meiwes war und ist nicht der einzige mit solchen Fantasien. In den Köpfen der Masse spukt noch so manches rum, was weder jugendfrei noch sonst irgendwie sozialverträglich ist. Wie viele (vordergründig) bereitwillige "Opfer" haben sich ihm noch mal angeboten? Na? Eben. Nur weil das Publikum blutgeil ist, führen wir doch weder die Guillotine noch das Erschiessungskommando wieder ein. Wir sind doch hier nicht bei den Taliban. Punkt.
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03.03.2006 23:26 Uhr von Deniz1008
 
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In ein paar Jahren wird dieser Film viel Lob kassieren, sobald der Verbot aufgehoben wird. Man will schließlich seine Produktionskosten wieder reinholen.

lolÜ*

mfg

Deniz1008

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