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Kein Betriebsrat bei SAP

Die Mitarbeiter haben in freier Wahl entschieden. Sie wollen mehrheitlich keinen Betriebsrat bei SAP installieren.

Nur 509 der insgesamt 5.632 Mitarbeiter sprachen sich für die Installation eines Betriebsrats aus, das sind nur um die neun Prozent. Zehn Prozent wären notwendig gewesen, um eine Wahl zu starten.

Der Vorstand fühlt sich bestätigt.


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WebReporter: yuppie__
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Betrieb, SAP, Betriebsrat
Quelle: www.spiegel.de

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02.03.2006 22:46 Uhr von yuppie__
 
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Das zeigt doch deutlich was mitdenkende Arbeitnehmer heute von Gewerkschaften halten. Wäre das Ganze ohne die Agitation der IGM abgelaufen, dann hätten die Mitarbeiter da bestimmt bei Bedarf auch einen konstruktiven Betriebsrat ins Leben rufen können.

So aber haben die Funktionäre dieses überholten Ladens ihre Machtprobe verloren.

Ich bin froh in einem Unternehmen zu arbeiten, bei dem der Betriebsrat nicht gewerkschaftsverseucht ist.
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03.03.2006 09:01 Uhr von killeralien
 
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und ich glaube: wenn man das kreuz an der falschen stelle gemacht hätte wäre einem die kündigung ins haus geflattert!! das kennt man doch von schlecker und konsorten,ich glaube von einer freien wahl kein wort.
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03.03.2006 09:02 Uhr von vst
 
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die ig metall: will jetzt per gericht einen betriebsrat installieren lassen.

das muss auch sein. wo kämen wir dahin, wenn es in deutschland eine firma gäbe in der die mitarbeiter ohne betriebsrat zufrieden sind.

noch viel schlimmer, eine firma die ohne betriebsrat gut läuft.

da müssen die gewerkschaften eingreifen.
nach dem motto:
auch sap bekommen wir kaputt.
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03.03.2006 09:11 Uhr von pixelfool
 
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Die böööösen Gewerkschaften: Wenn ich so einen Blödsinn immer wieder lese...

Ohne eine starke Arbeitnehmervertretung hättet Ihr heute wahrscheinlich immer noch die 6-Tage/72-Stunden-Woche ohne soziale Absicherung, Urlaub und Co.

Nicht, dass ich ein übermäßig großer Fan der Gewerkschaften bin - ihre Notwendigkeit sehe ich jedoch heute mehr denn je.
Und warum hat denn ein Unternehmen wie SAP so höllische Angst vor einem Betriebsrat. Ein Unternehmen, in dem das Verhältnis zwischen Chefetage und Mitarbeitern stimmt, braucht einen Betriebsrat nicht zu fürchten. Ist zumindest meine Erfahrung.
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03.03.2006 09:18 Uhr von Fallen_Angel_Cypher
 
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Betriebsrat: Es geht ja nicht mal um den Betriebsrat an sich sondern hauptsächlich um einen Betriebsrat in dem die IG Metall sitzt. Damit wäre ein Wasserkopf bei SAP, der SAP mehr schaden würde als zu nutzen und wenns SAP schlechter geht gehts auch den Mitarbeitern schlechter.
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03.03.2006 09:21 Uhr von vst
 
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der gefallene engel hats kapiert :-): was soll das?
eine firma deren mitarbeiter eine arbeitnehmervertretung im vorstand haben, deren mitarbeiter zufrieden mit ihrer arbeitsstelle, ihren sozialen vopraussetzungen sind soll einen ig metall bestimmten betriebsrat einsetzen?

die wären doch komplett verrückt.
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03.03.2006 09:23 Uhr von webworky
 
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So eine Geschichte kenne ich ich war mal in einer großen deutschen Spedition beschäftigt, da war das Thema Betriebsrat auch ein rotes Tuch und niemand durfte den Gewerkschaften gegenüber Äusserungen machen - da gab es Kündigungsdrohungen, als eine Gewerkschaft sich mal erdreistete, überhaupt ausserhalb des Firmengeländes die Mitarbeiter anzusprechen. Einige sind tatsächlich gekündigt worden, weil sie sich mit den Gewerkschaftlern UNTERHALTEN HABEN! Ich hab selten eine Firma gesehen, in denen Mitarbeiterrechte so mit Füssen getreten wurden wie in dieser Spedition!
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03.03.2006 09:36 Uhr von Lostscout
 
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Yes Ich stimme vst und Fallen_Angel_Cypher in allen Punkten zu.
Die Mitarbeiter sind zufrieden, es gibt eine Arbeitnehmervertretung was will man mehr?

Und solchen Aussagen:
"Ohne eine starke Arbeitnehmervertretung hättet Ihr heute wahrscheinlich immer noch die 6-Tage/72-Stunden-Woche ohne soziale Absicherung, Urlaub und Co."
erwidere ich!

"Ohne die Vereinigten Staaten von Amerika hätten wir ein Faschistisches Terrorregime in Deutschland!"
Aber trotzdem bin ich in der Lage dankbarkeit für damalige Taten zu fühlen aber heutige Taten kritisch zu betrachten und zu bewerten.

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03.03.2006 14:05 Uhr von Davor
 
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mal ne Frage: ihr habt schon begriffen für wen die Gewerkschaften eigentlich da sind?

Ich bin Gewerkschafter (IG-Metall-Mitglied) und stolz darauf - auch wenn ich nicht davon ausgehe daß ich jemals die Dienste in Anspruch nehmen werde.

ich arbeite in der Entwicklung (also nix mit "Montage-Loser" oder "Produktionshiwi") und bin einer von vielleicht 3 Gewerkschaftsmitgliedern (auch ein rotes Tuch in der Firma - bei 500 Mitarbeitern in unserem Werk - globaler Konzern) - deutschlandweit einige tausend, weltweit einige zehntausend MA.

Wir haben einen Betriebsrat der ein Catering-Service ist - also der Idealfall für yuppies etc. - außer einmal im Jahr bei ihrer alljährlichen Büttenrede während der Weihnachtsfeier bei der sie ermuntert werden wenigstens so zu tun als ob sie eine eigene Meinung haben die sich in irgendeiner Art abgrenzt von den Vorgaben des Managements (Arschkriecher wie Betriebsräte so sind wenn sie keine Macht wie eben die IGM hinter sich wissen) sagen sie zu allem ja und amen.

Was die yuppies etc. implizieren ist daß solch ein Waschlappen-Betriebsrat (einziger Grund der Mitglieder dort: "wir sind jetzt unkündbar") für das Unternehmen besser ist weil der reißende Wolf in meinem Großraumbüro so kann wie er will und niemand hindert ihn.

Der Betriebsrat ist machtlos weil er keine Macht hinter sich hat mit Drohpotential und es grenzt imho schon an krimineller Leichtgläubigkeit wirklich anzunehmen daß die Manager- bzw. Directorschar tatsächlich nur das Wohl der Leute im Sinn haben, was ja Grundlage für obige Geisteshaltung ist - oder aber es den yuppies etc. ebenfalls am Arsch vorbeigeht was mit den Leuten so ist und sie im puren betriebswirtschaflichen Zahlendenken gefangen sind. Das Wohl der Leute ist in Wahrheit nur ein Abfalleffekt - es soll dem Werk möglichst gut gehen und wenn dafür 20 rausfliegen grundlos (bzw. konstruiert) dann tun sie es.

Diese Willkürmöglichkeit zu ertragen heißt sich in das Zeitalter des Feudalismus zurückzusehnen. Und das ist für mich nicht nachvollziehbar.

nix für ungut
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04.03.2006 12:42 Uhr von swald
 
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killeralien: " und ich glaube

wenn man das kreuz an der falschen stelle gemacht hätte wäre einem die kündigung ins haus geflattert!!"

Genau und die 509 die dafür gestimmt haben fliegen jetzt.

"das kennt man doch von schlecker und konsorten,"

Klar die Arbeitsbedingungen sind sich ja soooo ähnlich.

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