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Wien: Nach Klimt-Gemälden soll Österreich nun ein Bild von Munch zurückgeben

Nach dem kürzlich verlorenen Streit um Gemälde von Gustav Klimt (ssn berichtete) muss die staatliche Galerie Belvedere in Wien vielleicht schon wieder ein Gemälde hergeben. Marina Mahler will ein Bild von Edvard Munch zurückhaben.

Das Bild gehörte ihrer Großmutter, Alma Mahler-Werfel, die es der Galerie leihweise überlassen hat. Im Dritten Reich musste sie jedoch fliehen. Almas Stiefvater gelangte in den Besitz des Bildes und bot es der Österreichischen Galerie wieder zum Kauf an.

Bis Alma Mahler-Werfel 1964 starb, hat sie vergeblich mit Österreich um das Bild gestritten. Der Kauf sei für die Galerie rechtens gewesen, erklärten staatliche Stellen. Notfalls soll die Sache erneut vor Gericht entschieden werden.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Bild, Österreich, Wien, Gemälde, Gustav Klimt
Quelle: www.welt.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2006 19:07 Uhr von Thothema
 
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Gelegenheit macht.... . na ja vielleicht keine Diebe. Aber vielleicht hat der vorher verlorene Prozess Marina Mahler oder/und ihren Anwalt auf die Idee gebracht, die Sache wieder aufzurollen.
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08.03.2006 08:55 Uhr von zenon
 
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Recht hat sie Zumal rechtlich müßte das doch für das Museum ein Kauf von gestohlener (Hehler-) Ware sein, oder?

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