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Fingerabdrücke von Gästen: Hamburger Diskothek mit einmaligem Sicherheitskonzept

Die Hamburger Diskothek "Night-Fever" hat ein bundesweit einmaliges Sicherheitskonzept vorgestellt, um der "wachsenden Gewaltbereitschaft in deutschen Klubs entgegenzuwirken". Besonders im Hinblick auf die WM sollen sich die Gäste "einfach sicher fühlen".

Laut Heiko Puphal, Inhaber der Diskothek, werden von dem Teil der Gäste Finderabdrücke genommen, der Clubkarten besitzt. Jedoch würden nur fünf Merkmale des Zeigefingers festgehalten, die zur Identifikation einer Person nicht ausreichend seien.

Allerdings genügen die Merkmale, um "eine unverwechselbare Zutrittsgenehmigung" zur Diskothek vorzuweisen, die mit sensiblen Metalldetektoren am Eingang ausgestattet ist. Bei Anzeigen können Bilder der installierten Kameras zur Aufklärung beitragen.


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Hamburg, Sicherheit, Gast, Finger, Fingerabdruck, Disko, Diskothek
Quelle: www.netzeitung.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2006 23:40 Uhr von Ravenheart76
 
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Kleine Korrektur: Nach Lesen der Quelle:
Die Fingerabdrücke in einen Zusammenhang mit der WM zu bringen, ist Quatsch. Die Fingerabdrücke sollen nur dazu dienen, den Missbrauch der Clubkarten einzudämmen.
Das "sichere" Gefühl soll sich durch die Metalldetektoren und Videokameras einstellen.

Lobenswerter Zug der Disko. Beide Massnahmen zusammen ergeben mit hoher Wahrscheinlichkeit ein besseres Gefühl bei den Besuchern. Zudem wird durch die Videoüberwachung auch die Arbeit der Polizei bei der Verfolgung von Straftaten einfacher.
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02.03.2006 07:27 Uhr von mort76
 
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DDR: Wie wärs mit der Implantation von RFID-Chips unter die Haut?
Und freiwillig umgehängten Überwachungsmikrofonen?
DNA-Analyse auf dem Klo?
Sicherstelung der enutzten Gläser für die Spürhunde?

Die Stasimethoden, die in Zukunft auf uns zukommen werden, kann man am Partyvolk bestimmt prima ausprobieren, oder im Supermarkt.

Wer RFID implantiert hat, darf zur Expresskasse.
Wer seinen Fingerabdruck abgibt, darf in dien Club.
Oder die Überholspur.

Die neue Generation läßt doch eh alles mit sich machen.
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02.03.2006 07:35 Uhr von jens3001
 
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@mort76: Du hast prinzipiell schon recht aber siehs nicht so schwarz.
Es dauert noch einige Jahre bis die Masse mal bemerkt das die Aufnahme solcher persönlichen Informationen nicht nur positive Effekte haben kann sondern höchstwahrscheinlich noch für andere Sachen genutzt/ausgenutzt wird.

In dem Beispiel mit den Fingerabdrücken kann ich nur sagen, das das so nicht lange funktionieren wird.
Die Aufnahme bzw. Auswertung dieser Daten verstossen gegen das Datenschutzgesetz.
In einer Disco bei uns hatten sie auch mal versucht einzuführen, das beim Eintritt von jedem Gast ein Bild gemacht wird das dann für die Dauer des Aufenthalts auf der Chipkarte gespeichert wird.
Blöd nur das dagegen Protest eingelegt wurde da der Gast nicht kontrollieren konnte ob die Bilder danach wieder gelöscht wurden.
Ist inzwischen auch schon wieder Geschichte.

Die Aktion mit Fingerabdrücken finde ich auch nicht sonderlich effektiv da 5 Eckpunkte nicht wirklich ausreichen um eine Person zu identifizieren.
Das in der Disco selbst Kameras und Metalldetektoren sind fnde ich aber positiv für die Sicherheit. Kenn ich aber auch gar nicht anders.. ist seit Jahren Standard.
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02.03.2006 15:47 Uhr von sacratti
 
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Jeder schaufelt sein eigenes Grab: Einem Diskobesitzer gegenüber freiwillig auf den immer wichtiger werdenden Datenschutz zu verzichten, ist fatal. Insbesondere,wer die Diskoszene kennt, weiss, dass die immensen Gelder zur Geschäftseröffnung häufig aus zweifelhaften Quellen stammen. Gerade Hamburg aht eine Diskoszene,die schwer Kietz dominiert ist.
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02.03.2006 16:00 Uhr von PruegelJoschka
 
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Schmeißt die scheiss Türsteher raus dann fühle ich mich endlich mal sicher und gut aufgehoben in einer Disco.

Bei soviel Überwachung kann man auch gleich eine Party auf der Polizeiwache feiern. Da ist man auch sicher ...
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02.03.2006 16:46 Uhr von Apeman
 
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Datenschutz??? Kenn ich nicht!
Kennt sich jemand von euch mit der Impressumspflicht aus?
Man ist gezwungen, "gewerbliche" Internetseiten mit einem Impressum auszustatten.

Dummerweise hat unsere Kompetente Regierung "vergessen" das Wort "gewerblich" zu definieren.

Mitlerweile wird es als eine Tätigkeit definiert, der man oft und Nachhaltig nachkommt.

Mit nem Freund zusammen programmiere ich ein Browsergame und hab jetzt also die Pflicht, ein Impressum mit meiner Adresse, meinem Namen und meiner EMail Addy anzugeben.
Ich fühle mich durch die Regelung äußerst genötigt. Da hiermit JEDER meine Adresse herausfinden kann, egal ob es in meinem Interesse ist, oder nicht.
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04.03.2006 19:15 Uhr von NewsFreakk
 
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Zweigeteilte Meinung: Einerseits denke ich das es gut ist dei Scherheitvorkerungen anzuziehen, besonders in der Discoszene. Jedoch denke ich auch das man den Datenschutz dabei beachten sollte.
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05.03.2006 00:01 Uhr von kathleenchristine
 
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WAS: ist das? Datenschutz? Gibts den überhaupt noch?
War nicht mal Ironie, denn ich glaub der besteht wirklich nur noch dem Wort nach...

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