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Nahezu keine Rentenerhöhung mehr bis zum Jahr 2016

Sozialminister Franz Müntefering (SPD) legt einen Rentenversicherungsbericht vor, der am 8. März im Bundeskabinett beratschlagt werden soll.

Demnach dürften die Renten in den nächsten zehn Jahren nicht nennenswert steigen. Begründet wird das mit dem gesetzlich verankerten Nachhaltigkeitsfaktor.

Wäre der Nachhaltigkeitsfaktor für das Jahr 2006 strikt angewendet worden, hätten die Renten gekürzt werden müssen. Die Regierungsparteien verschoben diesen Effekt auf die kommenden Jahre.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, Rente
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2006 09:43 Uhr von PruegelJoschka
 
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Wat dat denn? Nachhaltigkeitsfaktor??

Ist wohl so etwas wie Sonnenerroptionen.
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01.03.2006 09:50 Uhr von -Tekk-
 
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Nachhaltigkeitsfaktor: Normalerweise steigen die Renten jedes Jahr. Damit wird die Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter berücksichtigt. Ab 2005 wird jedoch ein so genannter Nachhaltigkeitsfaktor in die Rentenberechnung (vgl. Rentenformel) einbezogen, um so den Rentenanstieg zu dämpfen. Er berücksichtigt das Verhältnis von Leistungsempfängern zu Beitragszahlern: Wenn also in Zukunft immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentnern gegenüberstehen, fallen die jährlichen Rentenerhöhungen geringer aus als der Anstieg der Bruttoeinkommen. Durch geringere Rentenerhöhungen sinkt das Rentenniveau, da die Renten nicht mehr im Gleichschritt mit den Bruttolöhnen und -gehältern steigen.
Das aber Mieten , Lebenshaltungskosten etc. steigen mal ganz abgesehen von der Inflation und der MwSt-Erhöhung nächstes Jahr , interessiert die feinen Herren Politiker mit ihren Diätenerhöhungen in keinster weise.
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03.03.2006 09:21 Uhr von pixelfool
 
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Zudem: fließen in die Vergleichsberechnungen Lohn/Rente mittlerweile auch die sogenannten 1-Euro-Jobber ein, was das zum Vergleich zu berücksichtigende Lohnniveau noch einmal deutlich drückt (von der allgemeinen Lohnstagnation/senkung mal ganz abgesehen).
Nun ja, die Herren Politiker werden und schon alle in die Armut treiben - sie selber finden ja nach einigen mehr oder weniger fruchtbaren Jahren in der Politik problemlos ihr Auskommen bei russischen Gasunternehmen oder der deutschen Energiewirtschaft.

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