01.03.06 09:00 Uhr
 367
 

Nahezu keine Rentenerhöhung mehr bis zum Jahr 2016

Sozialminister Franz Müntefering (SPD) legt einen Rentenversicherungsbericht vor, der am 8. März im Bundeskabinett beratschlagt werden soll.

Demnach dürften die Renten in den nächsten zehn Jahren nicht nennenswert steigen. Begründet wird das mit dem gesetzlich verankerten Nachhaltigkeitsfaktor.

Wäre der Nachhaltigkeitsfaktor für das Jahr 2006 strikt angewendet worden, hätten die Renten gekürzt werden müssen. Die Regierungsparteien verschoben diesen Effekt auf die kommenden Jahre.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, Rente
Quelle: www.sueddeutsche.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trump wettert gegen Basketballer: "Hätte sie im Gefängnis lassen sollen"
Bis 2020 sollen 40.000 Flüchtlinge an deutschen Unis eingeschrieben sein
Israel plant Abschiebung von 40.000 afrikanischen Flüchtlingen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.03.2006 09:43 Uhr von PruegelJoschka
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wat dat denn? Nachhaltigkeitsfaktor??

Ist wohl so etwas wie Sonnenerroptionen.
Kommentar ansehen
01.03.2006 09:50 Uhr von -Tekk-
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nachhaltigkeitsfaktor: Normalerweise steigen die Renten jedes Jahr. Damit wird die Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter berücksichtigt. Ab 2005 wird jedoch ein so genannter Nachhaltigkeitsfaktor in die Rentenberechnung (vgl. Rentenformel) einbezogen, um so den Rentenanstieg zu dämpfen. Er berücksichtigt das Verhältnis von Leistungsempfängern zu Beitragszahlern: Wenn also in Zukunft immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentnern gegenüberstehen, fallen die jährlichen Rentenerhöhungen geringer aus als der Anstieg der Bruttoeinkommen. Durch geringere Rentenerhöhungen sinkt das Rentenniveau, da die Renten nicht mehr im Gleichschritt mit den Bruttolöhnen und -gehältern steigen.
Das aber Mieten , Lebenshaltungskosten etc. steigen mal ganz abgesehen von der Inflation und der MwSt-Erhöhung nächstes Jahr , interessiert die feinen Herren Politiker mit ihren Diätenerhöhungen in keinster weise.
Kommentar ansehen
03.03.2006 09:21 Uhr von pixelfool
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zudem: fließen in die Vergleichsberechnungen Lohn/Rente mittlerweile auch die sogenannten 1-Euro-Jobber ein, was das zum Vergleich zu berücksichtigende Lohnniveau noch einmal deutlich drückt (von der allgemeinen Lohnstagnation/senkung mal ganz abgesehen).
Nun ja, die Herren Politiker werden und schon alle in die Armut treiben - sie selber finden ja nach einigen mehr oder weniger fruchtbaren Jahren in der Politik problemlos ihr Auskommen bei russischen Gasunternehmen oder der deutschen Energiewirtschaft.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trump wettert gegen Basketballer: "Hätte sie im Gefängnis lassen sollen"
Bis 2020 sollen 40.000 Flüchtlinge an deutschen Unis eingeschrieben sein
Jeffrey Tambor soll zwei Transgender-Schauspielerinnen sexuell belästigt haben


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?