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Unter Folter erpresste Geständnisse künftig in China verboten

Die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete, dass es ab Mittwoch in China verboten sein wird, Geständnisse mittels Folter zu erzwingen und diese vor Gericht zu nutzen.

Folter sei bei der chinesischen Polizei Routine. Laut staatlichen Medien haben im letzten Jahr Aufsichtsbeamte 12.000 Fälle festgestellt, die auf brutale Behandlung der Häftlinge schließen lassen.

Vor kurzem erst haben Polizisten den Journalisten Wu Xianghu in der Haft dermaßen misshandelt, dass er starb. Wu Xianghu hatte einen kritischen Bericht über korrupte Verkehrspolizisten publiziert.


WebReporter: infotop
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Folter, Geständnis
Quelle: linkszeitung.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2006 01:50 Uhr von ika
 
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Sehr gut! Ich hoffe das wird dann auch wirklich geahndet..
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01.03.2006 06:34 Uhr von detterbeck
 
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naja: auch ein Weg für die Regierung, im Ausland für gutes Ansehen zu sorgen. Für die Folterknechte heißt das nur soviel: Wir bestrafen euch, wenn ihr es nicht schafft, eure Taten ordendlich zu vertuschen, damit im Ausland niemand über uns schimpfen kann... durchaus etwas "vorurteilbehaftet", jedoch hat uns die Vergangenheit gelehrt, dass man radikalen Regierungen nicht immer alles glauben sollte.
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01.03.2006 16:14 Uhr von atreides
 
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Lippenbekenntnisse Wie schon mein Vorredner, halte ich dieses Verbot für das reinste Lippenbekenntnis, daß in der Praxis wie so oft keinerlei Bedeutung haben wird. In einem Land, in dem es jährlich 8000 Hinrichtungen gibt, kann mir keiner erzählen, daß ein derartiges Gesetz außer für den äußeren Schein, irgendeine Verbesserung bringt.

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