28.02.06 21:22 Uhr
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Südafrika: Atomkraftwerk wurde sabotiert

Der Ausfall des Kernkraftwerkes Koeberg (Kapstadt) ist auf Sabotage zurückzuführen. Einen Unfall könne man ausschließen, sagte Minister Alec Erwin. In einem Generator wurde bei Wartungsarbeiten im Dezember ein acht Zentimeter langer Bolzen gefunden.

Aufgrund des Ausfalles eines Reaktors läuft der zweite bereits länger als das Wartungsintervall vorsieht. Von einer nahen Kernschmelze, wie von der Umweltorganisation Earthlife Africa am Wochenende behauptet, sei man aber noch weit entfernt gewesen.

Durch die Überbeanspruchung des verbliebenen Reaktors müssen sich die Einwohner von Kapstadt auf längere Stromausfälle gefasst machen. Die Wirtschaft schätzt die Verluste durch ein Abschalten des Reaktors auf circa 500 Millionen Rand (circa 70 Millionen Euro).


WebReporter: lostscout
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Südafrika, Atomkraftwerk, Atomkraft
Quelle: www.swissinfo.org

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2006 21:25 Uhr von terrordave
 
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jetzt fehlt nur noch ein täter/eine tätergruppe. in südafrika gibt es bekanntlich genug spannungen, in früheren zeiten wäre beispielsweise die boeremag imstande gewesen, ein kernkraftwerk zu sabotieren, ob sie es heute noch sind glaube ich allerdings weniger
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01.03.2006 12:54 Uhr von sbz
 
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Atomkraftwerke sind ja so sicher in Deutschland gibt es glücklicherweise keine Verrückten und schwer vorstellbare Verbrechen gibt es in Deutschland auch nicht. Unsere Atomkraftwerke bleiben immer sicher.

Gut ich ich meinen Strom aus der sicheren Steckdose bekomme.
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05.03.2006 20:12 Uhr von VernünfTiger
 
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Gefährliche Spielchen Jemand der Zugang zu einem Atomreaktor hat, wirft absichtlich einen Bolzen hinein ...

Ein völlig Verrückter ? Oder das Werk fanatischer Kernkraftgegner ?

Könnte ja sein, ist aber eher unwahrscheinlich. Auch in Südafrika sollte man voraussetzen können, dass sich die Kraftwerksbetreiber ihre Leute einigermassen genau ansehen bevor sie diese in die Sicherheitszone lassen.

Wahrscheinlicher ist hier, dass ein eher "normaler" Mitarbeiter sich von dem derzeit in Südafrika heftig tobenden Wahlkampf hat mitreissen lassen. Die Stromausfälle und deren gravierende Folgen schaden dem regierenden ANC und könnten der Opposition Punkte bringen.

In Deutschland wäre es völlig undenkbar, dass ein Kernkraftwerker aus parteipolitischen Motiven derart gefährliche Aktionen unternimmt. In einer jungen Demokratie mit den entsprechenden Kinderkrankheiten und ohne langjährig gewachsenes Demokratiebewusstsein ist dies schon eher vorstellbar.

Als das Kernkraftwerk Koeberg vor dreissig Jahren gebaut wurde schien die Welt noch in Ordnung, es herrschte ja das weisse Apartheid-Regime. Dass sich dieses Unterdrückerregime nicht ewig and der Macht halten können wird hat man damals kaum bedacht. Was danach kommen wird, spielte in den Investitionsüberlegungen für Koeberg erst recht keine Rolle.

Die Lehre daraus sollte sein - keine Exporte gefährlicher Technologie in Länder mit autoritären Regimen. Die jeweiligen Herrscher mögen ja noch (von der Gefahr illegalen Erbrütens von Atombombenmaterial einmal abgesehen - auch Südafrika steht hier im Verdacht ...) einen halbwegs ordnungsgemässen Betrieb wahrscheinlich erscheinen lassen, aber ist dies auch seitens ihrer revolutionären Nachfolger sichergestellt ?

Im übrigen gibt es bessere Verwendungszwecke für Uran, als damit in primitiver Weise Wasser zu erhitzen und über Dampfturbinen Strom zu erzeugen. Überlassen wir die Uranvorräte künftigen Generationen - sie werden sie dringend für interplanetare Flüge benötigen, wenn die Menschheit die sonstigen Rohstoffe der E


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