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Private Rente lohnt sich erst ab 91 Jahren

Der Staat fördert die private Altersvorsorge, doch diese Leibrenten lohnen sich nur für Versicherte, die älter als 90 Jahre werden. Für die anderen bietet eine Kapitalauszahlung bessere Rendite. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie für das Handelsblatt.

Die Versicherungsgesellschaften, die mit einer lebenslang garantierten Rentenzahlung das Risiko der "Langlebigkeit" absichern müssen, kalkulieren die Lebenserwartung mit einem Sicherheitspuffer, der über der statistischen Lebenserwartung liegt.

Der Autor der Studie, Finanzprofessor Heinrich Bockholt, kritisiert ebenfalls, dass hohe Verwaltungs- und Vertriebskosten die Rendite schmälern. Zudem werden diese Kosten "versteckt", was in der Vergangenheit Inhalt verschiedener Gerichtsurteile war.


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WebReporter: Ferkelwämser
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Jahr, Rente
Quelle: www.handelsblatt.com

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2006 16:40 Uhr von Ferkelwämser
 
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Das Thema optimale Altersvorsorge ist sehr schwierig, es gibt hierfür verschiedene Wege, die sich deutlich voneinander unterschieden. Diese haben jeweils deutliche Vor- und Nachteile.
Am besten wird es sein, einen Mix aus verschiedenen Lösungen umzusetzen.
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28.02.2006 17:28 Uhr von pulverschmid
 
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Das wird wohl wahr sein! Den Finanzhackern der Versicherungen traue ich genau diese Kalkulationen, die natürlich keinem Kunden verraten werden, aalglatt zu. Die private Vorsorge, vorausgesetzt, daß man sie überhaupt bezahlen kann (wenn man Arbeit hat und wie lange?), ist ein trauriger Witz, den man schwerlich überlebt oder die billigen Früchte zwar erlebt, aber mit dem Ausscheiden aus dem Berufsleben mit 45 durch HASS-Hartz weggenommen bekommt.
Alles fein belegt nachzulesen in tacheles.de.
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28.02.2006 18:03 Uhr von Thothema
 
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zuerst: hab ich verstanden dass man sich doch lieber erst mit 91 versichern soll....:-))))
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28.02.2006 18:08 Uhr von Lord_Prentice
 
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Wer schonmal: ernsthaft darüber nachgedacht hat wieviel Geld er tatsächlich am Ende seiner Arbeitszeit bis zu seinem Tod bräuchte um seinen "Lebensstandard" halten zu können ohen Extras der wird sehen was für ein Witz diese Alterversorgungen sind!!!

Ich für meinen Teil werd in meinem Leben keine Chance auslassen Geld zu verdienen solange es sich maximal in einer Grauzone bewegt also nix illegales
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28.02.2006 18:53 Uhr von Scythor
 
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ist ganz normal in der Versicherungsbranche ist es ganz normal das der eingezahlte Betrag über dem durchschnittlichen Erwartungsnutzen liegt. Dies trägt dem Sicherheitsbedürfnis des Menschen Rechnung. So verdienen die Versicherungen Geld... Nicht nur bei der Altersvorsorge.
Außerdem muss man davon ausgehen, dass die Lebenserwartung durch die medizinische Fortschritte weiter ansteigt.
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28.02.2006 19:15 Uhr von Ferkelwämser
 
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@amb: "Vermutlich läuft man bei den Versicherungen dennoch besser als mit der Staatlichen Versicherung, weil hier werden Zinsen zumindest angerechnet."

Die Systeme kann man schlecht vergleichen. Bei der gesetzlichen Rente sind auch Rehabilitationsleistungen abgedeckt, bei der privaten nicht.
Außerdem gibt es in der GRV noch eine Grundabsicherung bei Erwerbsminderung, sowie eine gewisse Hinterbliebenenvorsorge - beides mußt du in der PRV extra absichern, was die Rendite schmälert.
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28.02.2006 19:29 Uhr von kawa
 
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Ich zahle keinen Cent mehr in die Rentenkasse! Die können mich schon lange mal am Ar*** lecken.
Als ich dem Mitarbeiter am Telefon offerierte, das jeder deutsche Schäferhund, der nie in diese Kasse einbezaht hat mehr Rente bekommt als ich sie je bekommen werde, sagte er, das ich das so auch nicht sehen dürfte. Aber ich seh das so! Seitdem lege ich mein geld an, kaufe Feingold, und investiere in Chinesische Unternehmen. Und ich kann euch sagen ich habe nen schönen gewinn erwirtschaftet. Das wird mal meine Altersvorsorge, denn verlässt man sich auf den Staat, ist man Verlassen.

MFG
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28.02.2006 20:01 Uhr von torix
 
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@kawa: Viel Spaß beim China Crash :)
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28.02.2006 20:11 Uhr von Ferkelwämser
 
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@torix: dann gibt es ja noch die staatliche Grundsicherung für Senioren ;-)
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28.02.2006 20:16 Uhr von blondie20
 
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schon mal genau nachgerechnet? das mit der privaten rente ist doch ähnlich wie bei der kapital leben oder anderen "anlageformen". es geht jede menge kohle durch den verwaltungsaufwand "verloren". und die effektive verzinsung ist ein witz.
es muss ja nicht gleich china sein, da gibt es auch andere, renditestarken möglichkeiten. nur eines wissen wir: wer nix macht, hat im alter verloren. ich bin mir sicher, was ich in die gesetzliche einzahle, das bekomm ich garantiert nicht wieder raus.
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28.02.2006 20:31 Uhr von Ferkelwämser
 
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@blondie: Zum genauen Nachrechnen müßtest du vorher wissen, wissen, wie alt du wirst.
Wie geschildert, es gibt verschiedenen Möglichkeiten fürs Alter vorzusorgen, alle haben Vor- und Nachteile.

Kapitalzahlungen haben den Nachteil, daß das Kapital irgendwann aufgezehrt ist. Und wenn du dich dann noch bester Gesundheit erfreust?
Stirbst du früh, haben zumindest die Erben noch etwas davon.

Bei der Rente ist es umgekehrt: Die wird lebenslang gezahlt, zum Ausgleich für die Absicherung der Langlebigkeit freut sich die Versicherung, wenn du früh stirbst.
Zusätzlich gibt es noch 3 Grundformen der Privaten Rentenversicherung, die zusätzlich jeweils Vor- und Nachteile haben.

"Normale" Kapitalanlagen sind flexibler haben (i.d.R.) geringere Kosten, erfordern aber gewisse Disziplin und Aufmerksamkeit des Anlegers. Neben der Gefahr selber vorzeitig an das Geld zu gehen, kann dieses auch das Arbeitsamt bei Arbeitslosigkeit.
Rentenversicherungen sind hier sicherer (oft Hatz IV geschützt) und bieten immer noch steuerliche Vorteile.

Also hilft nur, die eigenen Ziele, Wünsche und Bedarf analysieren und auf mehrere Pferde zu setzen.
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28.02.2006 21:39 Uhr von Anti-Ossi
 
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@kawa: man braucht sich nicht zu wundern das es mit Deutschland bergab geht, wenn man so einen Stuss von sich gibt. Werd erst mal mit deiner Realschule fertig und geh erst mal paar Jahre arbeiten.

Wer frühzeitig beginnt für das Alter vorzusorgen, der hat a) einen niedrigen Beitrag und b) eine hohe Rendite. Ich habe eine klassische Rentenversicherung bei der Debeka und die ist besser, als jeder Renten-, Aktien- oder Chinasonnstwas-Fonds (naja es gibt einen einzigen, der mehr verspricht, aber ich weiß halt was ich bekomme).
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28.02.2006 23:16 Uhr von ylarie
 
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Aber es stimmt schon...! Ich hab im Dezember bei meiner Versicherung wegen einer privaten Rente angefragt...
Wenn ich da jetzt mit 26 Jahren anfange jeden Monat 50 Euro einzuzahlen, bekomme ich mit 65 jeden Monat 130 Euro raus...
Irgendwie befriedigend ist das auch nicht grade!
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28.02.2006 23:27 Uhr von Ferkelwämser
 
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@ylarie: Dann solltest du deine Versicherung wechseln. Zwischen 200 und 250 Euro sollten es bei dem Beitrag und Laufzeit schon sein.
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01.03.2006 12:10 Uhr von gee-man
 
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Fakten und nicht blöd rum motzen! Z.B. Männer, die jetzt um die 40 sind werden im Schnitt 91 nach den neuesten Sterbetafeln. Frauen sogar noch älter. Also ist das wohl ziemlich OK, wenn man ab 91 im plus ist! Woher soll die Kohle denn kommen, wenn nicht von den Beitragszahlern? Vielleicht von den nächsten Steuererhöhungen, die wir alle so gern haben?
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01.03.2006 13:30 Uhr von dirkaxel_remake
 
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Oooohhh, Hilfe!!! Das is ja nich zum mitlesen hier!

An alle mit dem klassischen Rentenversicherungsvertrag oder der Kapitallebensversicherung: Die Dinger (egal welche Gesellschaft) sind staatlich geförderter, legaler Betrug am Kunden. Eine Jahresrendite zwischen 2 - 4,75% sind weder eine Absicherung noch eine Geldanlage, bestenfalls Inflationsschutz. Die Summe der eingezahlten Beiträge + 100% (30 Jahre LZ) ergeben also nur ein "Faktor 2"-Papier, notwendig ist aber Faktor 4, besser Faktor 8.
Dafür ist eine Jahresrendite von 12 - 15% von Nöten! Alles andere ist Versicherungsvertretergewäsch!
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01.03.2006 14:40 Uhr von Ferkelwämser
 
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@dirkaxel: "Dafür ist eine Jahresrendite von 12 - 15% von Nöten!"
Und wo willst du die _seriös_ herkriegen?
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01.03.2006 15:38 Uhr von pulverschmid
 
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@gee-man "Oh, mein Gott!": Wie alt willst Du denn werden und wie viele Jahre willst Du freiwillig in ein Loch einzahlen, bei dem Du dann endlich mit 91 Jahren mal pari bist, sprich Dein eingezahltes Geld wenigstens wieder heraushast. Dann erst nämlich beginnt ein winziger Gewinn zu Dir zu fließen.
Was soll das Ganze dann? Das war nämlich die Eingangsfrage überhaupt. Die Banken erzielen schon ihre Gewinne, durch das jahrelange Einzahlen und natürlich gut anlegen. Nur aus dem Grunde wird dieser Zirkus veranstaltet. Millionenfach rentiert sich das schon. Siehe u.a. kostenpflichtige und zinsfreie Grio-Konten u.a.
Wie kann man immer nur den Geld-Haien das Wort reden? Dabei seid Ihr doch alle Betroffene, heißt Geschröpfte!
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01.03.2006 15:59 Uhr von dirkaxel_remake
 
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Kein Problem: Wieviele WKN´s von thesaurierenden gehedgten Dachfonds brauchst du denn?

Glaubt doch nicht immer den Vertretern und Bänkern (" 3% SUPERZINS" mega-lol). Selbstverständlich nennt euch kein Bänker oder Versicherer die tatsächlich lukrativen Anlagemöglichkeiten; denn wozu bräuchte man dann noch die Bänker? Und Versicherer sollten das tun wo von sie was verstehen, versichern!
Geld wird in der Wirtschaft angelegt und das kann man auch ohne die Pappnasen.

Thema: seriös ...schon mal auf den Kontoauszug deiner Bank geschaut? Was steht denn als Zinssatz bei Dispo-Krediten? Ich denke irgendwas bei 13 %. Und hältst du deine Hausbank für seriös? oder noch besser bei ungenehmigten Dispo. Irgendwas bei 17%. Ist die deswegen jetzt unseriös?
Was macht denn den Unterschied aus ob ich mein Geld alleine anlege oder ob die Bank das für mich tut? richtig! im Mittel zwischen 8-15%! Was soll das?
Aber ok, der deutsche "Otto Normalverbraucher" ist geldanlagetechnisch ein Analphabet. Jahrzehntelange Gehirnwäsche tut halt ihre Wirkung. Mehr als 90 Mio !!! zur Zeit existierende Kapitallebensversicherungsverträge zeugen davon (nach dem Prinzip mit den sich nicht irren könnenden Fliegen).
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01.03.2006 21:35 Uhr von marshaus
 
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wie immer: die kleinen muessen bluten und die herren die uns das ganze eingebrockt haben, ddie gehen beruhigt mit einer dicken pension in den ruhestand.
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02.03.2006 09:47 Uhr von zenon
 
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Am Besten ist: wahrscheinlich die Betriebsrente - bei uns gibt der Betrieb auch noch was dazu...
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02.03.2006 13:18 Uhr von gee-man
 
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Määnsch Pulvi! Es ist ja ohnehin hoffnungslos, dennoch: leg doch dein Geld selbst an, dann hast du keinen Grund rum zu motzen. Dann kannst du deine jährlichen 10, 20 oder noch mehr Prozent einstreichen und alles ist klar. Wenn das dann mal ein paar Jahre funktioniert hat bist Du wohl steinreich.
Ich kenne persönlich einige die solche Anlageformen gewählt haben, den HighScore hält ein Bekannter der so mehrere Millionen zuerst verdient und dann verzockt hat und nun von Sozialhilfe lebt. Manche Promis werden auch in der Presse erwähnt: jüngstes Beispiel Horst Janson.

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