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Nach Suspendierung: Londoner Bürgermeister wehrt sich gegen Zwangs-Beurlaubung

Ken Livingstone hat beim Obersten Gerichtshof Beschwerde gegen die Entscheidung eines unabhängigen Disziplinarausschusses eingelegt, der ihn wegen beleidigenden Verhaltens gegenüber einem Reporter (ssn berichtete) vom Dienst suspendieren will.

Livingstone, der den jüdischen Journalisten Oliver Finegold mit einem KZ-Aufseher verglichen hatte, soll sein Amt als Bürgermeister von London vom 1. März an einen Monat lang nicht mehr ausüben dürfen.

Er sprach von einer Entscheidung "gegen das Herz der Demokratie", weil ein Gremium hier ohne demokratische Legitimierung über einen gewählten Politiker entscheide.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: London, Bürger, Bürgermeister, Zwang, Suspendierung, Beurlaubung
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2006 12:48 Uhr von snickerman
 
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Livingstone hat schon immer ohne Rücksicht auf Verluste seine Meinung kundgetan, extra wegen ihm hatte Margaret Thatcher Greater London auflösen lassen, um den gewählten Bürgermeister samt Behörde verschwinden zu lassen!
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02.03.2006 17:58 Uhr von pixelfool
 
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Na ja, Herr Livingstone: Was es nun mit dem "Herzen der Demokratie" zu tun haben soll, einen Juden als KZ-Aufseher zu betiteln, werden wohl nur sie verstehen - ich zumindest verstehe es nicht.
Das war einfach dumme Pöbelei - und die disziplinarische Ahnung scheint mir angemessen.

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