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Österreich: Heftige Kritik gegen "Propaganda-Inserate" der Regierung

"Immer wieder Österreich" titelten vorgestern großflächige Anzeigen in verschieden Sonntagszeitungen. Um den Olympioniken der Winterspiele zu gratulieren, hatte die österreichische Regierung die Inserate in Auftrag gegeben.

Die Opposition kritisierte die Anzeigen dagegen als reine Geldverschwendung und "Agitation auf Kosten der Steuerzahler". Mit verbindlichen Werberichtlinien wollen SPÖ und Grüne den Werbekampagnen nun ein Ende bereiten.

Insgesamt 71,4 Millionen Euro sollen in den letzten sechs Jahren für Regierungsinserate ausgegeben worden sein. ÖVP und BZÖ sind sich jedoch keiner Schuld bewusst und verweisen auf gleichartige Anzeigen der SPÖ in Kärnten.


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WebReporter: christianwerner
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Kritik, Regierung, Regie, Propaganda
Quelle: wcm.krone.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2006 00:51 Uhr von christianwerner
 
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Ich habe mal nachgeschaut: Bei der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) liegt der Preis für eine S/W-Seite bei 28.300,80 Euro zzgl. Umsatzsteuer. Die Olympiainserate waren bunt. Da kommt also ganz schön was zusammen!
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28.02.2006 13:31 Uhr von saku25
 
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Das die trotz Dopingvorwürfen denen gratulieren: Silber im Einwegspritzenweitwurf bei geöffnetem Fenster und die Goldmedaille bei anschließenden Flucht vor der Polizei.

[/ Ironie off]

Platz 3 im Medaillenspiegel. Normalerweise gratuliert man dazu, ber angesichts der Ereignisse rund um die Österreichische Mannschaft, hätte man sich das sparen sollen.
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28.02.2006 13:37 Uhr von megatrend
 
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schlechter Vergleich? Falls die SPÖ in Kärnten das auf eigene, private Rechnung gemacht hat, dann hinkt der Vergleich. Leider weiss ich diesbezüglich nichts näheres... Vielleicht jemand anderes?
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28.02.2006 14:09 Uhr von christianwerner
 
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@megatrend: Es kann schon sein, dass die SPÖ die Anzeigen auf eigene Kosten geschaltet hat. Ich denke aber, es geht weniger um das Geld, als um die Notwendigkeit. Wie es in der Quelle auch steht, müssen sich "Regierungs-Inserate direkt auf die Tätigkeit der Ministerien beziehen und der "Sachinhalt" darf nicht "hinter die werbende Form" zurücktreten." Die große Frage ist also: Rechtfertigen die paar Zeilen eine so große Anzeige?
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28.02.2006 22:56 Uhr von terrordave
 
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bei den skandalen: da bekommt "immer wieder Österreich" gleich eine ganz andere bedeutung. auf die anzeigen hätte man nicht nur wegen des preises verzichten können... andererseits eine nette geste seiten des landes. Hab noch keine "Danke deutsche mannschaft"-inserate hier gesehen...

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