27.02.06 17:00 Uhr
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Ver.dis Müllstreik: Mieter dürfen kürzen, Eigentümer nicht

Im Gegensatz zu Haus- und Wohnungseigentümern können Mieter ihre Miete kürzen, wenn Abfälle vor dem Haus liegen. Laut Aussage des Deutschen Mieterbundes hat der Vermieter für einen "geeigneten Zustand der Mietsache" zu sorgen.

Die Eigentümer von Häusern- und Wohnungen stehen schon schlechter da. Die Gebührenordnungen schließen Ansprüche gegen die Entsorgungsunternehmen im Falle eines Streiks aus.

Ausgangspunkt ist der momentane Tarifstreit bei den Müllentsorgern. In mehreren Ländern, Städten und Gemeinden bleibt seit Wochen der Müll liegen. Die Gewerkschaft Ver.di hatte zum Streik aufgerufen.


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WebReporter: tc_silber
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Miete, Mieter, ver.di, Eigentümer
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2006 17:25 Uhr von weebl
 
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*grins*: Bei Nachbar klingeln, Sammlung fürn kleinen Transporter machen inklsuive Sprit, den stinkensten Müll reinladen und mitten inner nacht mal ab zu verdi;)
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27.02.2006 17:52 Uhr von Troll-Collect
 
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Fahrlässige Brandstifter: Dieser "Ratschlag" stammt von Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), der als Vertreter der Arbeitgeber auf diese Weise Stimmung gegen die Streikenden machen will.

Neben der im Beitrag angesprochenen Unterscheidung zwischen Mietern und Eigentümern wäre eine Kürzung auch sachlich nicht gerechtfertigt: Nach Streikende wird der Müll abgefahren, die Leistung also erbracht. Nebenbei wird in vielen Regionen auch zwischendurch der Müll entsorgt.

Wie soll hierbei unterschieden werden, wer die Abfuhr bezahlt hat und wer aufgrund einer Kürzung nachträglich zahlen muß?

Möllring nimmt also aus populistischer Kurzsichtigkeit bewußt Nachteile für den Staat in Kauf.


@weebl
Unternehmer oder Leitender Angestellter?
Oder warum fällst du den Streikenden in den Rücken? Ständig wird über Lohnkürzungen und die Bundes-/Landesregierungen gemeckert. Wenn aber endlich Arbeitnehmer sich wehren, ist es auch nicht richtig.
Du hast wohl ebenfalls nicht mitbekommen, das die Öffentlichen Arbeitgeber den Streik verursacht haben, indem sie einen kurz vorher geschlossenen Tarifvertrag kündigten.
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27.02.2006 17:54 Uhr von Cpt.Proton
 
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Schlechte Ungleichbehandlung.

Die Kürzungen sind gerechtfertig, denn die Tatsache, dass der Müll da rumsteht, ist eine Leistungsminderung
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27.02.2006 17:56 Uhr von weebl
 
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ich weiß nur eines
das letztemal als die mülle hier gestreikt hat wurden nach streikende nur die mülltonnen abgeholt
die großen haufen die sich teils auf jedem dritten grundstück häuften blieben liegen....
die haufen haben mittem im sommer gerochen ohne ende und mussten durch hohe kosten abgetragen werden
soviel zu der nachträglich erbrachten leistung
außerdem ist genau geregelt wann die leistung fällig ist
wird sie dann nicht erbracht liegt ein kürzungsgrund durchaus vor
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27.02.2006 17:59 Uhr von Troll-Collect
 
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In unserer Region haben die Abfallgesellschaften angekündigt, auch die Säcke abzuholen - allerdings schon mit der Warnung, dieses nicht für Entrümpelungen auszunutzen.
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27.02.2006 18:03 Uhr von Cpt.Proton
 
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Ist trotzdem eine Leistungsminderung, Kürzungen sind gerechtfertigt. Von den anderen Einschränkungen für die Bürger will ich gar nicht reden.

Das ist ein Streik auf unser aller Rücken. Eine Unverschämtheit.
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27.02.2006 18:45 Uhr von d_m75
 
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Ü-Stunden nur wenn der Müll nicht abgeholt wird finde ich , ist eine kürzung gerechtfertigt. Aber ich denke mal die die Stadtreinigung wird , wenn der Streik vorbei ist , genug zu tun hat und Ü-Stunden kloppen müssen.

@ Cpt.Proton.
Ja es ist auf unser Rücken aber ich finde es gerechtfertigt. Wir porduzieren ja nicht mehr Müll. D.H. wie Stadtreinigung braucht weniger Leute , weil die anderen ja mehr Arbeiten. 27 * 38,5 Std = 26 * 40 Std = 1 Person gespart.
Darüber sollte man mal nachdenken....
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27.02.2006 18:49 Uhr von Cpt.Proton
 
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Ja eben: Darum geht es ja.

Daher kann man auch einsparen, aber es ist nicht Aufgabe des Staates Menschen einfach mal so zu beschäftigen.
Wenn man Einsparen kann, sollte man einsparen.
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27.02.2006 21:12 Uhr von Lord_Prentice
 
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Grundsätzlich finde ich sind die streikenden im Recht und ich finde das ist etwas um das es sich zu kämpfen lohnt, also deren Arbeitsplatz falls das nicht so ne Milchmädchenrechunung der Arbeitnehmer ist.

zur news:
klasse wieder ne Möglichkeit gefunden 3,50€ zu sparen!
Wenn ich sowas lese krieg ich so nen Hals. So ne knausernden Menschen hasse ich wie die Pest wenn man bei grossen Anschaffungen wirklich was spart is das eine Sache aber z.B. wegen 20 cent preisunterschied zu nem anderen Supermarkt zu gehen...

Der Vermieter kann wahrscheinlich am wenigsten dafür das die Müllentsorger streiken!
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27.02.2006 22:50 Uhr von Big-Sid
 
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[edit;xmaryx]
die gehen mir ja dermaßen auf den SAck, Oh jeeee, wir armen haben ja nen Job.
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28.02.2006 01:46 Uhr von lenschoen
 
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Hmm ich find´s vollkommen in Ordnung, wenn man weniger zahlt. Die Leute sollen froh sein, dass die überhaupt noch nen Job haben. Gibt genug in Deutschland, die keinen haben!!!
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28.02.2006 11:53 Uhr von Big-Sid
 
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Oh, ein unfgerechtfertigter Edit. MEnsch unglaublich. IS doch so, daß die nciht mehr ganz dicht sind.

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