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Rechtschreibreform: Neue Regeln für kommendes Schuljahr

Nächsten Freitag will die Kultusministerkonferenz, die vom Rat für deutsche Rechtschreibung ein Empfehlungsschreiben erhalten hat, neue Änderungen an der Rechtschreibreform beschließen.

Doch obwohl in mehreren Fällen nachgebessert wurde, droht den Schülern immer noch Ungemach. So schreibt man zwar "Auto fahren" getrennt, "seiltanzen" aber zusammen. Auch die Großschreibung der "Gelben Karte" dürfte für Verwirrung sorgen.

Ebenfalls geändert hat sich die Schreibung von feststehenden Begriffen wie "bankrottgehen", die bald klein und in einem Wort geschrieben werden sollen.


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WebReporter: skkoeln
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Recht, Regel
Quelle: www.bild.t-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2006 00:56 Uhr von skkoeln
 
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Wenn ich mir diese Vorschläge / Änderungsvorschläge anschaue, kann ich nur noch den Kopf schütteln. Ich glaube ich werde niemals "bankrottgehen" schreiben, selbst wenn mir der Lehrer deswegen einen Fehler gibt ! "Auto fahren" ist ja in Ordnung, doch gibt es viele Änderungen die ich unverständlich finde.
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27.02.2006 09:34 Uhr von Cenor_de
 
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isch jeh kapott: schreibt man nu : als er am kapottgehen dran war ?

Rechtschreibung ist nur begrenzt sinnvoll. Sprache dient der kommunikation. Ein Regelkorsett sollte nur die lesbarkeit garantieren.

Es wäre angesagt alle Schreibmöglichkeiten, die sinnvoll sind, nebeneinander gelten zu lassen und eine gemässigte kleinschreibung einzuführen.
Die Schift-Taste kostet nur Tippzeit.

Der gute Luther, dem wir unsere hochdeutsche Sprache verdanken, hat ein und das selbe Wort auf verschiedenen Seiten unterschiedlich geschrieben.
Der lesbarkeit der Bibel hat dies nicht geschadet.

Die Dinge, die Kinder in der Schule lernen sollten sind immer mehr geworden, da ist es nicht sinnvoll kostbare lehrzeit auf solchen Unfug zu verwenden.
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27.02.2006 09:45 Uhr von malasmirda
 
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Wenn interessiert das ?: Mich persönlich nicht. Die Herrschaften könnten allesmögliche, alles mögliche oder auch alles Mögliche beschliessen, deshalb werde ich immer schreiben wie gewohnt.
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27.02.2006 10:08 Uhr von bodensee1
 
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furchtbar....das ganze: wie sollen bei dem ganzen Wirrwar jemals was funktionieren bei der Rechtschreibung, glaube die Kinder von uns mussten schon das Dritte mal umlernen.
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27.02.2006 10:22 Uhr von summertime
 
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ich stelle mir nur 2 Fragen: 1 Ist die heutige Generation zu dumm, die alte Schreibeweise zu lernen?

2 War es nicht mal möglich die vereinfachte Schreibweise zu lernen, so dass nun wieder eine Änderung her muss?

Wir haben auch Zeit für jeden Mist ... sowas ist typisch Deutschland.
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27.02.2006 12:36 Uhr von no_trespassing
 
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Schildbürgerstreich! Neues aus Schilda!

Hier gab´s doch mal einen Vorschlag, in den Bücher und Zeitungen Versionsnummern abzudrucken.

"Dieses Buch folgt der Rechtschreibreform 1.2."

"Diese Zeitung richtet sich nach der Rechtschreibreform 1.4.3. vom 01.08.2005" oder so.

Was gilten nu´? :-)
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27.02.2006 13:02 Uhr von cardiman
 
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Also, da fällt mir gerade was ein Nämlich der Ausspruch des Typen der beim Media-Markt anruft und den Kollegen dort veralbert: "Ich schmeiß die Sch*** aus dem Fenster raus!"

Genau das tue ich just in diesem Moment mit meinem in diesem Jahr erworbenen Duden. Nächstes Jahr ist es ja ehe nicht mehr gültig.

Der größte Fehler war damals überhaupt eine Rechtschreibreform anzufangen. Was soll das?

Mittlerweile liegt mein Abi 6 Jahre hinter mir und ich hab nun eigentlich absolut keinen Plan wie ich was schreiben soll/kann/darf....

Ich werde auf jeden Fall für mich weiter nach Gefühl schreiben, wie schon in der Schule - auch wenn ich damit heute in jedem Diktat eine 6 schreiben würde.

P.S: Eventuell auftretende Rechtschreibfehler sind selbstverständlich gewollt ;)
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27.02.2006 13:04 Uhr von Leeson
 
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es heist ja auch Mit dem Auto fahren und Der Seiltanz.

Was ist daran unverständlich?

aber übertreiben sollen die mit der Reform nun auch nicht...

Ganzeinfach wie in England alles klein schreiben ausser Namen...
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27.02.2006 13:07 Uhr von tucano
 
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ABSURD: Grausam wie die Deutschen ihre eigene Sprache verarschen ! Eine Sprache ist lebendig, klar, aber
die Grundregeln sollte beibehalten werden. Wenn es so weiter geht kann bald keiner mehr deutsch - das führt doch zu Unkenntnis und Chaos im eigenen Lande !
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27.02.2006 13:21 Uhr von ogma
 
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Ich würde gerne mit euch ein Diktat schreiben :-)!
... mit einer Gruppe Ausländer ein Diktat schreiben, die Deutsch studiert :-)!

Mal gucken, wer besser ist...
Wir können ja auch ausländische Deutschstudenten fragen, welche Rechtschreibung sie preferieren :-)!

Fremdsprachler kennen die Grammatik nähmlich immer am besten ... :-)
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27.02.2006 13:28 Uhr von normalo78
 
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und wer nämlich mit h schreibt ist d... ;)))

Ne mal im Ernst, was soll das bringen, Deutsche gegen deutsch studierende Ausländer antreten zu lassen? Ändert das was an dem gegenwärtigen Wirrwarr? Ich war zu Schulzeiten super in Deutsch, jetzt kann ich nicht mal meinem Zweitklässler helfen, da ich immer befürchten muß, über die Rechtschreibreform zu stolpern.

Aber Hauptsache, die Verlage gehen nicht Bankrott...

Gruß
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27.02.2006 14:58 Uhr von Zipstah
 
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Englisch: wäre da mal angebracht. Alles klein und fast alles auseinander schreiben, fertig.
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27.02.2006 15:46 Uhr von ogma
 
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@normalo: grazie :-)

stimmt ich hab mich ganz schòn geirrt :-)!
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11.03.2006 18:57 Uhr von Nobby50
 
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Bankrotterklärung: Früher waren die Rechtschreibregeln jahrzehntelang gültig.
Einmal richtig gelernt war man sicher, die Regeln zu kennen.
Heute muß man schneller schreiben, um sicher zu sein, daß man vor dem Wortende die Regeln nicht schnell geändert hat.
Übrigens, "bankrottgehen" hat man früher schon so geschrieben. Man hat nur die Änderungen wieder zurückgeändert.

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