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Prof. Dr. Klaus Müller: Olympische Spiele in Turin sind nicht "sauber"

Bisher wurde nur die Russin Olga Pylewa bei den Olympischen Spielen des Dopings überführt. Prof. Dr. Klaus Müller, Leiter des Anti-Doping-Labors Dresden in Kreischa, sagte in einem ARD-Interview, er glaube, dass es viele unentdeckte Dopingsünder gebe.

Das Verhalten des österreichischen Verbandes, nachdem die Biathleten Perner und Rottmann von den Spielen geflohen sind, bezeichnete der Professor als "empörend". Die italienische Polizei hatte in deren Unterkunft verdächtiges Material gefunden.

Das Internationale Olympische Komitee gab am Freitag bekannt, dass zehn Urinproben österreichischer Olympioniken "negativ" getestet wurden.


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WebReporter: Gunny007
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Spiel, Turin, Olympische Spiele, Prof. Dr. Klaus Müller
Quelle: www.gmx.net

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2006 00:04 Uhr von Gunny007
 
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In dem Interview sagte der Prof. das einige Verdächtige vor der Kontrolle viel getrunken hätten (literweise). Dies spüle viele Dopingmittel aus dem Körper und bringe die Messwerte wieder in Richtung Grenzbereich. Man müsste die Olympioniken wohl vor den Spielen sechs Monate einkasernieren um vielleicht saubere Spiele zu erreichen. Eigentlich vor jeder Meisterschaft, also immer.
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26.02.2006 16:35 Uhr von spin
 
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wofür man alles einen dr. titel bekommt frage ich schon manchmal. Wenn sogar der Chef Mediziner des IOC sagt, es mache keinen Unterschied ob man nun viel trinkt oder, da man dann einfach mehr analysiere, dann zweifle ich schon stark an der Kompetenz dieses Prof.
Wenn das so einfach wäre, wären alle Dopingtests (Urinproben) sinnlos. dann könnte man sich gleich auf Blutproben beschränken...
Dass es nicht schlau war abzureißen von Perner und Rottmann ist klar, aber für mich bei den italienischen Methoden teilweise vertretbar.

Wie man so schön sagt: Der Neid ist ein Luder....
kleine Alpenrepublik auf Einwohner bezogen erfolgreichste Nation.... das passt natürlich nicht jedem. Und ja, ich weiß dass Deutschland Platz 1 im Medaillienspiegel ist...
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26.02.2006 18:28 Uhr von Gunny007
 
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@spin: Es gibt so viele Arten zu dopen. auch die deutsche Biathletin musste übers Wochenende viel trinken damit der Wert wieder unter den Grenzwert fiel.
Da gehen wir aber von einer körperlichen Absonderheit der deutschen Athletin aus.
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26.02.2006 19:27 Uhr von bommel123
 
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@spin: den dr. hat er wohl für das studium (besser die promotion), den prof. für einen lehrauftrag an einer uni bekommen! Wo ist also das Problem?
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26.02.2006 21:30 Uhr von schlury
 
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@spin: "Wie man so schön sagt: Der Neid ist ein Luder....
kleine Alpenrepublik auf Einwohner bezogen erfolgreichste Nation.... das passt natürlich nicht jedem. Und ja, ich weiß dass Deutschland Platz 1 im Medaillienspiegel ist..."

die Aussage des Professors ist wohl eher auf alle Athleten zu beziehen und nicht nur auf die österreichischen.

zur Aussage des Prof.
Dass sich ein Verband hinter seine Athleten stellt halte ich nicht für empörend sondern für notwendig, besonders wenn man sieht wie die ital. Behörden mit Leistungssportlern umgehen wie mit Schwerverbrechern.
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27.02.2006 01:01 Uhr von polake
 
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@spin: Mist, jetzt hab ich vergessen, was ich schreiben wollte....
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27.02.2006 20:21 Uhr von Naddel1408
 
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Biathlon - Perner / Rottmann: Ich wäre wahrscheinlich auch geflohen wenn ich gewusst hätte dass ich im Gefängnis landen kann und mit Vergewaltigern und Mördern in einer Zellen sitzen kann. Es ist schon nicht richtig sich zu Dopen, aber Gefängnisstrafen halte ich für absolut übertrieben. Ein Ausschluss von Wettkämpfen ist für die Athleten schon ausreichend.
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28.02.2006 19:18 Uhr von marshaus
 
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glaube auch: das die spiele nicht sauber waren oder sind, es geht um viel geld fuer die sportler also nehmen sie jedes mittel um erfolgreich zu sein.

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