26.02.06 09:32 Uhr
 1.110
 

Mord an schwedischem Regierungschef weiterhin ungeklärt

«Ich habe gelernt, mit den Drohungen zu leben», mit diesen Worten lehnte der schwedische Sozialdemokrat Olof Palme jeglichen Personenschutz ab. Am 28. Februar 1986 wurde dies dem schwedischen Ministerpräsidenten zum Verhängnis.

Das tödliche Attentat auf den beliebten Politiker, das das Land in einen Schockzustand versetzte, ist auch rund 20 Jahre später nicht geklärt. Der einzige Tatverdächtige, Christer Pettersson, musste 1989 wieder freigelassen werden.

Der Oberste Gerichtshof Schwedens lehnte 1999 eine Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Pettersson ab, obgleich dieser in einem Interview erklärte: «Ja, ich habe ihn erschossen. Aber sie können mich nicht drankriegen, weil die Tatwaffe weg ist.»


WebReporter: ziegenkurt
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Regierung, Mord, Regie, Regierungschef, Schwedisch
Quelle: www.finanzen.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sachsen: Vater und Söhne abgeschoben - Mutter und Tochter können bleiben
Florida: Krankenschwestern misshandelten Neugeborene auf Station
Ex-"DSDS"-Kandidatin von Gericht: Sie soll Polizistin geschlagen haben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.02.2006 09:43 Uhr von vostei
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
der Vollständigkeit halber: Pettersson widerrief seine Aussage und da er wenig später erschlagen wurde, kann er auch keine weiteren Angaben mehr machen - deshalb gilt der Fall auch weiterhin als ungeklärt.

Die Sache stinkt übrigens btw...
Kommentar ansehen
26.02.2006 13:55 Uhr von yanec
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
und wo ist die NEWS: donde esta?
Kommentar ansehen
26.02.2006 14:07 Uhr von vostei
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
dass: es sich demnächst zum 29. mal jährt.
Kommentar ansehen
26.02.2006 16:24 Uhr von pirata
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also die Deutsche Welle hat das: kuerzlich in einer Reportage auch aufgewaermt. Die kamen zum Schluss, dass rechtsradikale Polizisten den Premierminister umgebracht haben muessen. Aber der Polizeichef wuerde seine Kollegen decken. Jedenfalls hat man erst Stunden nach der Tat eine Fahndung rausgegeben, aber nur an ganz wenige Streifenwagen und nicht ueber die Kiezgrenzen hinweg. Die Einsatzprotokolle wurden entweder verloren oder nachtraeglich gefaelscht. Auch einen Krankenwagen rief man erst nach Ewigkeiten. Dieser Mord stinkt wirklich zum Himmel.
Kommentar ansehen
28.02.2006 19:33 Uhr von Muta
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@pirata: "Dieser Mord stinkt wirklich zum Himmel."
Da hast du absolut Recht.
Aber nicht umbedingt damit, dass wohl rechtsradikale Polizisten ihn umgebracht haben.
Rechtsradikale Polizisten haben jede Täterverfolgung unmöglich gemacht (wie von dir beschrieben).
Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass sie die Täter waren. Wahrscheinlich stecken sie allerdings mit dem Mörder bzw. den Mördern unter einer Decke. Die ganze Aktion (das an dem Tag an allen entscheidenden Punkten genau diese als rechtsradikal bekannten Polizisten vom Polizeichef eingesetzt wurden) scheint organisiert gewesen zu sein...

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Gauland-Aussagen: AfD-Chefin Frauke Petry versteht, "wenn Wähler entsetzt sind"
Sachsen: Vater und Söhne abgeschoben - Mutter und Tochter können bleiben
Studie: Der umweltschädlichste Dienstwagen gehört Horst Seehofer


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?