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Hamburg: Wieder ein total vernachlässigtes Kind entdeckt

Polizei und Feuerwehr öffneten aufgrund einer Mitteilung des Vermieters eine Wohnung in Hamburg, in der ein etwa dreijähriger Junge schreiend und allein gelassen vor einem laufenden Fernsehgerät saß.

Die Wohnung befand sich in einem verwahrlosten Zustand, überall Essensreste, Dreck und Kot. Der Junge trug nur ein kotverschmiertes Jäckchen, als er von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht wurde.

Die drogensüchtige 39-jährige Mutter war bis zum Folgetag nicht zurückgekommen. Ein Verfahren wegen Verletzung der Erziehungspflichten wurde eingeleitet, ein Antrag auf Entzug der Fürsorgepflicht lag bereits beim Jugendgericht vor.


WebReporter: labor_007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Hamburg, Entdeckung
Quelle: www.e110.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2006 16:17 Uhr von labor_007
 
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Erst Jessica und jetzt schon wieder ein kleiner Junge, der von seiner Mutter "vergessen" wurde. In welcher Welt leben wir?
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25.02.2006 16:45 Uhr von carry-
 
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problem: das problem ist doch, dass sich die falschen leute vermehren. man sollte fürs kinderkriegen eine lizenz benötigen. ausserdem sollten zwangsuntersuchungen (jedes kind 2x pro jahr zum kinderarzt) eingeführt werden.
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25.02.2006 17:19 Uhr von Arne 67
 
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Hauptsache ist, wir unterstützen das Ausland. Hier in Deutschland können mittlerweile die Kinder verrecken.

Hauptsache ist jedoch das Deutschland überall im Ausland alles Unterstützt.
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25.02.2006 20:29 Uhr von The_Nothing
 
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Einsperren und Schlüssel wegschmeißen. Sauerei, dafür habe ich kein, aber auch absolut kein Verständnis. So etwas hat die Bezeichnung Mutter nicht verdient!
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25.02.2006 20:58 Uhr von Joeiiii
 
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@ silence_sux: Ich denke Arne 67 wollte damit sagen, daß mehr für die Deutschen getan werden soll statt dauernd im Ausland sinnloserweise Geld in teilweise korrupte Systeme zu stecken.

@ carry
Die Idee mit der "Zwangsuntersuchung" finde nicht nicht so schlecht. Der Ausdruck ist vielleicht etwas unglücklich gewählt. Aber einfach ein Check ob es dem Kind gut geht.Ich glaub da wäre auch einmal pro Jahr ok. Nur müßte das dann auch verpflichtend sein und rigoros durchgesetzt werden.

Und die Ausrede daß einer ein ganzes Jahr lang keine Zeit für sowas hat kann man wohl nicht gelten lassen.
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25.02.2006 23:33 Uhr von Joeiiii
 
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@ silence_sux: Ich habe leider auch nicht die Patentlösung für alle Probleme. Wenn ich die hätte dann wäre ich Herrscher des Himmels und der Hölle = überdrüberallmächtig!!!!!!!! Und wenn ich diese Macht hätte dann würd ich alles so hinbiegen das jeder halbwegs zufrieden ist.

Fakt ist aber: Es gibt Arme und Reiche, Junkies und Dealer, drogensüchtige Jugendliche und drogensüchtige Eltern. Es gibt drogensüchige Reiche und ebenso welche die arm sind. Es gibt gute Eltern und schlechte Eltern. Es gibt welche die bringen ihre Kinder gleich bei der Geburt um und andere versuchen es (und scheitern). Andere kriegen Kinder und kommen super damit klar.....kann man beliebig lang fortsetzen.

Wie ich und Arne67 schon gesagt haben: Die Kinder sollten jedes Jahr kontrolliert werden. Das kostet wahrscheinlich etwas, aber dieses Geld wird im Ausland mit vollen Händen zum Fenster rausgeschmissen. (Ich hoffe meine Interpretation bzgl der Meinung von Arne67 war korrekt).

Man sollte erst einmal im eigenen Land schauen das alles paßt, und wenn was übrigbleibt dann kann man auch dem Ausland helfen.

Bzgl. des Falles den wir hier haben: Da wären die "anderen" Beteiligten auch gefordert zu handeln. Was ist mit Verwandten, Bekannten, Freunden, Nachbarn???? Wird wohl jemand mitbekommen haben daß die Mutter Drogen nimmt, oder? Da muß dann halt mal jemand Meldung machen bei der Polizei oder beim Jugendamt.

Das die Frau einen Sohn hatte wird ja wohl bekannt gewesen sein?? Muß doch mal auffallen daß da was nicht stimmt. Wenn der dauernd in der Wohnung ist und nie rauskommt dann muß das doch wem auffallen. Und wen er draußen war und muß es ja auch auffallen wenn das Kind verwarlost ist (ich sag nur: angeschissene Jacke!!!!!) Traut sich heutzutage keiner mehr was sagen oder was is los bei uns?????

Wacht mal auf, Freunde der Blasmusik!!!!!!
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26.02.2006 00:04 Uhr von kathleenchristine
 
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WAS: kostet es, als Nachbar, Freund, Schüler, Hausfrau oder Geschäftsmann - ich schliesse niemanden aus - die Augen offen zu halten rinfach nur in der Umgebung in der sich jeder aufhält? Weinende Kinder fallen auf, wenn so etwas ständig passiert, vernachlässigten Kindern sieht es jeder an, geprügelte Kinder sind nicht zu übersehen, was braucht es das die Gesellschaft überhaupt wieder hinsieht, hinhört und handelt? Was muss noch passieren? Jeden einzelnen kostet es einen Anruf, eine Meldung - Voraussetzung ist nicht einmal Zivilcuorage.
Wer kann guten Gewissens sagen, von nichts etwas gewusst zu haben wenn es wieder einmal passiert?
Nichtwissen spreche ich jedem in der nächsten Umgebung ab.


"Wie ich und Arne67 schon gesagt haben: Die Kinder sollten jedes Jahr kontrolliert werden."

Jedes Jahr eine Kontrolle?
Wenns so weiterläuft und niemand hinsehen will
Ja, aber nicht jedes Jahr eine, sondern regelmässige Vorsorgeuntersuchungen nicht nur für Kleinkinder, sondern auch Schuluntersuchungen - regelmässige.
Das ist mein Ernst, wenn niemand sich zuständig fühlt?
Dann sollte aber auch niemand auf die Idee kommen, wegen den Kosten zu weinen.
Jetzt könnt ihr auf mich losgehen, ich warte.
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26.02.2006 00:35 Uhr von Teppichratte
 
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Also ganz ehrlich, bei den regelmäßigen Kontrollen hab ich irgendwie ein flaues Gefühl, es schmeckt mir eigentlich zu sehr nach Generalverdacht, aber ich fürchte, dass es nicht anders gehen wird, und das Wohlergehen unserer Kinder soltte höher bewertet werden, als die Empfindlichkeiten der Erwachsenen.

Es gibt sicherlich keine Patentlösung.

Viele Mißhandlungen resultieren aus einer Überforderung der Eltern, also sollten auch Eltern kontrolliert werden, aber nicht ohne auch adäquate Hilfsangebote anbieten zu können.
Ich glaube in Finnland ist es so, dass schon im Kindergarten Eltern verhaltensauffälliger Kinder verpflichtet werden an einem sogenannten "Sozialtraing" teilzunehmen. Da wäre doch mal drüber nachzudenken.
Sich auf die Aufmerksamkeit der Nachbarn, Bekannten, Lehrer oder sonst wem zu verlassen, halte ich besonders in Deutschland für utopisch. Manchmal hab ich den Verdacht, es gibt ein spezielles deutsches Habnixgesehen-Gen.
Es ist sicher ein verlockender Gedanke auf Kontrollen verzichten zu können, aber ich glaube nicht dran.
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26.02.2006 00:46 Uhr von Joeiiii
 
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@ kathleenchristine: Wieso sollte den jemand auf dich losgehen? Ich bin da fast ganz deiner Meinung.

Ich weiß ja nicht wie das in Deutschland ist, aber in Österreich gibt es jedes Jahr eine Schuluntersuchung.

Hauptproblem sind ja leider die Kleinen, die weder Schule noch Kindergarten besuchen. Die setzt man mit einen angekackten Jacke vors TV-Gerät und niemand fällt es auf. Wenn sie in die Schule gehen müssen sie ja zwangsläufig aus dem Haus. Da sollten dann zumindest die Lehrer so gut geschult sein daß die "Probleme" erkennen.
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26.02.2006 01:26 Uhr von kathleenchristine
 
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EINMAL GEWEINT? Polizei und Feuerwehr öffneten aufgrund einer Mitteilung des Vermieters eine Wohnung in Hamburg, in der ein etwa dreijähriger Junge schreiend und allein gelassen vor einem laufenden Fernsehgerät saß.
Die Wohnung befand sich in einem verwahrlosten Zustand, überall Essensreste, Dreck und Kot. Der Junge trug nur ein kotverschmiertes Jäckchen, als er von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht wurde.---------------
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Schreiend und alleingelassen - allein wie die Wohnung beschrieben wird, war es sicherlich nicht das erste Mal das dieses Kind länger schrie.
Selbst wenn Kinder keinen Kindergarten oder die Schule besuchen, das fällt nicht auf?
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26.02.2006 20:37 Uhr von aumirake
 
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also bitte: Wie kann man nur so Verantwortungslos sein wie diese Frau die sollte man echt wegsperren.

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