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„Futurum“-Schule in Schweden - flexibel und zukunftsweisend

Feste Schulzeiten gibt es nicht in der "Futurum"-Ganztagsschule. In der schwedischen Kommune Bålsta ist zu spät zum Unterricht kommen fast nicht möglich.

Es gibt sogenannte "Gleitfenster": Schüler, die später kommen, müssen dafür länger bleiben. Statt festen Hausaufgaben werden mit den einzelnen Schülern, je nach Begabung und Interesse, individuelle Programme erstellt.

Schulklassen und Klassenlehrer gibt es zwar nicht mehr, aber jeder Schüler hat einen Mentor, welcher über Jahre die Entwicklung von jeweils rund 15 Schützlingen betreut.


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WebReporter: Shila
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schule, Schweden, Schwede
Quelle: bildung.focus.msn.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2006 15:59 Uhr von Shila
 
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Ob diese Art des Unterrichts wirklich zukunftsweisend ist, wird scih herausstellen.
Aber die BRD könnte sich die Bildungspolitik Schwedens als Vorbild nehmen.
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24.02.2006 16:57 Uhr von A_I_R_O_W
 
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interessant aber nicht für alle Schüler geeignet...
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24.02.2006 16:59 Uhr von disco*boy
 
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Viel interessanter: Von welchem Land kann sich die BRD KEIN Beispiel nehmen ?! Da blieben viel weniger übrig, als andersrum!

Auf unser Bildungssystem zeigt man doch aus allen Richtungen.
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24.02.2006 17:07 Uhr von Son_of_Doom
 
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@disco*boy: Vielleicht Somalia?
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24.02.2006 17:20 Uhr von der_Uri
 
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von litauen sollte man sich nciht unbedingt ein bespiel nehmen, ich hasse frontaluntericht und das die hier vom leben deswegen vom leben teilweise gar nix peilen...
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24.02.2006 17:25 Uhr von disco*boy
 
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son_of_doom: Ich sagte ja auch FAST ! ;-)
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24.02.2006 22:17 Uhr von Hainz
 
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wie soll das gehen? Wenn welche zu spät kommen, müssen dann die Lehrer das verpasste hinten anhängen?
Tut mir leid, wenn die Antwort klar ist, aber ich bin machnmal schwer von Begriff! *g*
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24.02.2006 22:51 Uhr von PKo3
 
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@hainz: ich hab des so verstanden:
dir wird ein lehrer zu gewiesen der dich betreut, nur dich und nich die ganze klasse, kommst du später, bleibst du länger und der leherer auch

ich find sowas von der idee her besser als das was wir in deutschland haben, allerdings wird es nich bei allen schülern funktionieren, ich würde des gern mal ausprobieren (leider schon student -.- )
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25.02.2006 01:08 Uhr von swald
 
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Hainz: "... Wenn welche zu spät kommen, müssen dann die Lehrer das verpasste hinten anhängen?"

Ich denke die Stoff vermittlung findet zwischen den Gleitfenstern statt. z.B. Jeder hat 6 h Schule, darf zwischen 8:00 und 9:00 Uhr kommen und je nach dem zwischen 14:00 und 15:00 Uhr gehen. In der Kernzeit (9:00 - 14:00 Uhr) gibt es Animation der Lehrer und davor und danach wird selbstständig gearbeitet, bzw. mit einzel Förderung durch die Lehrer.
anders kann ich mir das nicht vorstellen.
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25.02.2006 01:08 Uhr von mko0
 
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@ pko3: ich hab das so verstanden das am tag ca 8 oder mehr unterichtstunden sind und das ein paar stunden sich im laufe des tages wiederholen d.h. wenn du die ersten 2 nicht mitgemacht hast kommen die am nachmittag nochmal drann und dann gibt es keine klassen mehr wie heutzutage beim abi und den leistungkursen oder als student du kommst und gehst (wann du willst) und ein Mentor also lehrer überwacht dich , das du nicht schwänzt oder mit deinen leistungen absackst ansonsten bekommst du zusatzunterricht
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25.02.2006 01:14 Uhr von mko0
 
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hab vergessen: nochmal zu erwähnen es handelt sich hier um eine ganztagsschule die fängt sehr früh an und endet am abend das heist aber nicht das man den ganzen tag unterricht hat in der freizeit wird man weiterhin pädagogisch von lehrern betreut und gefördert wer nicht weis was oder wie eine ganztagsschule funktioniert informiert sich lieber erst mal.
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25.02.2006 01:22 Uhr von Super-Ingo
 
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Was ist daran neu? Also das mit der kleinen Gleitzeit vielleicht noch, aber dass mit dem selbstbestimmten Lehrplan und dem Mentor, sowie der Anwesenheitspflicht mit pädagogischer Betreuung in der man die aufgaben macht von dem Thema, dass der Schüler ausgesucht hat, das ist doch weit verbreitet in Skandinavien.
Wird in Deutschland aber nicht kommen. Wäre nicht nur zu teuer, sondern auch viel zu neu. Eine so große veränderung ist hier unmöglich.
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25.02.2006 08:42 Uhr von Gnomeo
 
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die schul-diskussion ich glaub das problem in deutschland ist nicht das system, es sind viel mehr die lehrer und das total unterschiedliche niveau. wir bräuchen ein einheitliches niveau auf dem stand von BW oder BY und müssten es auf jeden fall möglich machen, gefeuert zu werden, sobald sie irre und kauzig werden (davon gibts nämlich genug). wär eigentlich ganz einfach und dann könnten wir uns auch sinnlose versuchsschulen sparen, in denen es keine noten mehr gibt, oder sonstige schwachsinnige änderungen.
ein wort noch zu der rund-um-die-uhr-betreuung: das macht später auch keiner mehr und wenn die leute dann an die uni kommen, oder ihn den beruf, dann fühlen sie sich mit 100%iger sicherheit total verlassen und wohl auch überfordert, was soll das bringen?
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25.02.2006 09:40 Uhr von anne90
 
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Das sind neue Unterrichtsmethoden: Wenn man die Quelle durchliest, erfährt man, wie dort unterrichtet wird. Es gibt so eine Art Lerntagebücher und Lernverträge. die Schüler lernen selbstständig und helfen sich gegenseitig. Noten gibt es erst in höheren Klassen. Im Prinzip das Konzept der neuen Lernmethoden (in Deutschland Vorreiter z.B. F. winter) konsequent umgesetzt. Außerdem wird in Projekten gelernt. Dadurch wird ein Thema als ganzes abgehandelt und die Schüler erhalten Einblicke aus verschiedenen Perspektiven. Die Methoden sind in Deutschland auf dem Vormarsch, allerdings werden sie oft nur von jungen Lehrern eingesetzt.
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25.02.2006 17:39 Uhr von Super-Ingo
 
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@gnomeo: Also ganz locker feuern ist etwas dämlich, weil dan die Löhne nach oben müssen, es also teurer wird. Man muss keine Beamten haben, in Sachsen sind die Lehrer auch keine Beamten, aber absolute willkür ist Polemik.

Ganztagsschulen sind also dämlich? Weil die dann behütet sind von vorne bis hinten. Willkommen in der Realität. Wo sonst außer in der Schule sollen die Kinder denn für Uni und Ausbildung fit gemacht werden?
Du sprichst von 100%-er Sicherheit. Also ganz gegen Noten ist keiner. Normal kommen die Kinder früher in die Schule und dann gibt es sehr wohl Noten. Alle die an die Uni wollen haben eine knallharte Oberstufe vor sich und das Niveau wird momentan einfach nur nach oben gesetzt. Die Anforderungen werden einfach immer höher gelegt.
Aber eine frage für dich: Die nicht gut behüteten Kinder, die nachmittags vor Fernseher, konsole und Computer rumgammeln, wie sollen die jemals an die Uni???

Zuhause werden die Kinder nicht zu arbeit angehalten und Disziplin. Dafür war mal die Schule da. Zuhause ist nur rumgammeln angesagt und Medienverwahrlosung. Vor allem bei armen Eltern, die beide arbeiten oder selber mit dem Leben nicht mehr klar kommen.
Weshalb ist die Vorherbestimmtheit der Bildungsschancen so abhängig vom sozialen Status der Eltern? Genau weil die Schule nur etwas am Vormittag ist.
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25.02.2006 22:04 Uhr von marshaus
 
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super: idee, bestimmt fuer die kinder besser und nicht mehr so langweilig.
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26.02.2006 22:30 Uhr von Naddel1408
 
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Frage: Was mich jetzt noch interessieren würde sind die bisherigen Erfolge. Ist diese Schulform erfolgreicher als unsere normale?
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26.02.2006 23:51 Uhr von md2003
 
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Leider geht das in Deutschland so nicht! Denn auch in der Schule muss ja immer der bürokratische Weg gegangen werden!

Flexibilität im deutschen Schulsystem wird es in Deutschland nicht geben!
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28.02.2006 08:57 Uhr von zenon
 
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Ich weiß nicht ob das Modell: wirklich so gut ist - aber einen Versuch ist es sicherlich wert.

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