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Stagnierende Nettolohnentwicklung in Deutschland bestätigt

Wie in der "Verbraucher-Analyse 2005" dargelegt, setzt sich die negative Einkommensentwicklung in Deutschland fort. Nach Abzug aller festen Kosten haben 17,2 Prozent aller Deutschen kein frei verfügbares Geld mehr in der Tasche.

Gustav Horn, wissenschaftlicher Direktor des Hans-Böckler-Instituts, sagt: «Wir stecken in der tiefsten Konsumkrise der Nachkriegsgeschichte. Wo soll der Konsum herkommen, wenn die Leute immer weniger im Geldbeutel haben?»

Um dem gegensteuern zu können, müssen in den kommenden Tarifverhandlungen deutliche Lohnerhöhungen realisiert werden, appelliert der Wirtschaftsweise Prof. Peter Bofinger.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch
Quelle: www1.bild.t-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2006 15:04 Uhr von El_kritiko
 
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mwst erhöhung steht auch noch vor der türe: Schön das nächstes Jahr die Mehrwertsteuer erhöht wird! Das bringt den richtigen Impuls ;-)
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24.02.2006 15:26 Uhr von megaakx
 
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MWST: Ja, ich bin mir auch sicher, das die Erhöhung der Wirtschaft richtig gut tut.
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24.02.2006 17:21 Uhr von misterx3103
 
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Dazu braucht man kein: Direktor sein, um dies zu merken. 100 Tage Regierung hat doch für die breite Masse der Bevölkerung nichts gebracht. Mehrwertsteuererhöhung weil von CDU 2% und von SPD 0% !!!! vor der Wahl gefordert, man sich nicht einigen konnte, einigt man sich halt auf 3 %. Bis 67 sollen wir auch noch arbeiten. Wohl dem der Eine hat. Und die "Gesundheitsreform" steht auch noch aus und auf die Senkung der Kassenbeiträge warten wir doch heute noch.
1,5 Mill. Kinder leben in Dtl. in Armut und wir schieben Mill. in Entw.länder.
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24.02.2006 17:56 Uhr von MK23
 
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da die firmen gemerkt haben das sie: mit ihrer abwanderungs drohung alles erreichen wird es noch viel schlimmer werden .
ach ja auch in polen und anderen ländern (in die abgewandert wird) droht man mit den gleichen dingen und so lange gegen so etwas kein gesetz geschaffen wird seh ich schwarz.
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13.03.2006 19:33 Uhr von eruendil
 
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@MK23: Keine Sorge, die Abwanderungsdrohung ist ein Schreckgespenst. Nur 1% der Arbeitsplätze, die verlorengehen, wandern tatsächlich ab. Die allermeisten werden (z.T. als Abwanderungen ausgegeben) schlicht und ergreifend wegrationalisiert.

Unser ganzes System muss diesem Prozess angepasst werden. Es ist ja auch nicht so, dass die Rationalisierung weniger Produktivität bringen würde, im Gegenteil. Aber profitieren tun davon halt nur noch Wenige. Deren Einkommen und Vermögen schießen allerdings immer schneller in immer schwindelerregendere Höhen. Das ist natürlich politisch gewollt, weil die sich natürlich längst die Politik kaufen können, die sie wollen.

Zunächst muss das mal erkannt werden und dann muss unsere Gesellschaft umdenken. Sogar Politiker sind gar nicht SOOO schlecht, wenn sie nur erst mal erkennen, dass ihr Kurs nicht nur ein "Freundschaftsdienst" für ihre Kumpels aus der Wirtschaft ist, sondern der Todesmarsch für Deutschland.

Grüße,
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24.09.2007 19:22 Uhr von SchlachtVati
 
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(mal was kopieren): http://news.de.msn.com/...


NETTO !!!

"die steigerungen der direkten staatsabgaben liegt bei 66%.
sie steigerung der BRUTTOlöhne lag bei 48%"

was bedeutet das?

der staat(?) gab sich nicht damit zufrieden 100% bruttolohnsteigerungen zu kassieren,sondern 1,37 € bei 1 € BRUTTOlohnsteigerung,quasi 137% der bruttolohnsteigerung.

das ist keine kalte progression mehr,sondern eher tiefgefrierprogression.

wenn man dazu noch die steigerung der indirekten ÖKOwahnabgaben betrachtet wirds einem schwindlig.
man kann sich nur noch wundern daß der saftladen überhaupt noch läuft.
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25.09.2007 12:11 Uhr von freddy111
 
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sind denn jetz hier die Schreihälse die immer wieder betonen das die Deutschen zu viel verdienen
Ich denk mal die werden sich,nach bekannt werden
dieser Tatsachen, ganz vornehm zurückhalten!!
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25.09.2007 14:59 Uhr von opppa
 
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Die Regierung hat doch beschlossen, daß es uns allen besser geht!

Wie kann sich da die der regierenden SPD nahestehende Hans-Böckler-Stiftung erdreisten, diesem Regierungsbeschluß zu widersprechen?

Ich vermute mal, daß Gustav Horn sich demnächst bei der ARGE für den Bezug von Hartz IV anstellen darf!
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26.09.2007 09:37 Uhr von opppa
 
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Nachtrag: Kann mir vielleicht jemand erklären, warum die SPD-nahe Stiftung überhaupt Ergebnisse einer Statistik herausgibt, ohne das mit ihrem Brötchengeber abzustimmen?

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