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Deutsche Bahn AG lehnt Gedenkausstellung auf ihren Bahnhöfen ab

Bereits im Januar dieses Jahres forderte die Initiative "Elftausend Kinder" eine Ausstellung auf deutschen Publikumsbahnhöfen über die "Reichsbahn"-Deportationen des NS-Regimes.

"Nach den Menschen verschob die Reichsbahn das Hab und Gut der Deportierten in zehntausenden Waggonladungen quer durch den Kontinent", berichtet Prof. Dr. Wolfgang Dreßen.

Als Nachfolger der Reichsbahn profitiert die Deutsche Bahn AG noch immer von den damaligen Einnahmen der Reichsbahn aus der Deportation und lehnt Gedenkausstellungen auf ihren Bahnhöfen ab.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Bahn, Deutsche Bahn, Gedenk
Quelle: www.german-foreign-policy.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2006 11:46 Uhr von :raven:
 
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Mit einer Genehmigung dieser berechtigten Ausstellungen, würde die Deutsche Bahn gleichzeitig zumindest eine Mitschuld bekunden. Die daraus folgenden Schadensersatzforderungen dürften wohl der wahre Grund für die negative Haltung gegenüber den Ausstellungen sein.
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24.02.2006 13:53 Uhr von exekutive
 
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zum einen lässt sich mit den gedenkstetten kein geld verdienen und die instandhaltung kostet dann sicher auch noch nen gewissen betrag..

zum anderen ist es doch den meisten konzernen scheiß egal was sie "früher" für bestialische dinge getan haben..

-Wir haben früher den mord an millionen juden unterstützt?
na und... haben die anderen firmen doch auch gemacht..

nunja.. eigentlich müsste dann am ende über kurz oder lang neben jeder großen deutschen firma ne gedenkstette sein.. da fast alle großen firmen "jedes" verbrechersystem unterstützt haben.. naja und die die es nicht taten.. nunja die firmen gibt es nicht mehr.. bzw wurden von den anderen übernommen

in der wirtschaft lohnt es sich nunmal nicht den barmherzigen samariter zu spielen
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24.02.2006 14:16 Uhr von Medusa1310
 
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Noch: eine Ausstellung. Wann hört das endlich auf? Vielleicht sollte an jedem Bahnhof ein Mahnmal stehen. Das sollte ein für alle Mal beendet werden.

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