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Studie über Elektrosmog-Wirkungen ergab überraschend "vorsichtige Entwarnung"

Die Technische Universität Graz hat jetzt nach einer eineinhalb Jahre dauernden Testreihe ein verblüffendes Ergebnis mitgeteilt: Die bisher angenommenen Schlafstörungen der Testpersonen konnte man dem Elektrosmog nicht direkt zuordnen.

An dem Test wollten ursprünglich 500 Menschen teilnehmen, die am lautesten über Schlafprobleme geklagt hatten. Lediglich 29 davon, die ihre Nächte an nahe liegenden Handymasten verbringen, wurden für die Studie eingespannt.

Mit Placebo-Abschirmaktionen wurden einige der Probanden auf ihre Reaktionen hin getestet. Am Ende stand fest, dass viele Testpersonen elektrosensitiv veranlagt sind. Die Masten würden zum Smog beitragen, aber vor allem aktivierte Handys zu 70 %.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Elektro, Wirkung, Entwarnung
Quelle: steiermark.orf.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2006 19:40 Uhr von LuckyBull
 
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Einen richtigen Nachweis für negative Auswirkungen des Elektrosmogs durch Handymasten und Handys wird es so schnell nicht geben, dafür ist der wirtschaftliche und sachliche Nutzen der Handys zu groß.
Selbst die Handys seien an den Schlafstörungen nicht ursächlich schuld, hiess es von Seiten der Uni. Auch die elektrischen Wecker am Nachtkästchen üben meiner Ansicht nach Elektrosmog aus.
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23.02.2006 20:32 Uhr von Python44
 
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Hypochonder: Da gibt es dann Leute die wegen einem Schnurlostelefon im Nachbarhaus gegenüber, mit 5 Meter Abstand, durch dicke Außenmauern hindurch angeblich nicht pennen können ...
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24.02.2006 01:59 Uhr von detterbeck
 
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Meine Meinung: Ich bin eigentlich davon überzeugt, dass "Elektrosmog" keinerlei Auswirkung auf Gesundheit oder Wohlbefinden hat, aber:

Ein kleines Experiment in meinem Schlafzimmer lässt mich etwas daran zweifeln. Ich hab mal alles, was irgendwie "smoggen" kann, komplett vom Netz getrennt, sprich Fernseher, Receiver, DVD-Player, PC, Radiowecker, Handy und was weiß ich noch...
Mal abgesehen davon, dass ich seit langem mal wieder ein komplett finsteres Zimmer hatte (Standby-Leuchten), hatte ich innerhalb weniger Minuten ein Gefühl der inneren Ruhe, das mir völlig fremd war. Die ganze Umgebung fühlte sich um einiges angenehmer an, als ich es je in Erinnerung hatte. Ich schlief innerhalb kürzester Zeit ein (bei mir sehr ungewöhnlich, oft bekomme ich die ganze Nacht kein Auge zu) und war nach 6 Stunden komplett ausgeschlafen und fühlte mich fit wie nie zuvor.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mir das alles eingebildet habe, zumal das damals weniger geplant war, sondern mehr aus einer "Zwangssituation" entstand und mir die Konsequenzen erst später bewusst waren.

Einen Einfluss hat Elektrosmog auf jeden Fall auf den Menschen, aber an einer aktiven gesundheitlichen Störung zweifle ich, eine passive halte ich für realistischer. Erholte Menschen leben in der Regel länger :)
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24.02.2006 08:14 Uhr von ccwm
 
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Es gibt keinen "Elektrosmog": sondern nur elektromagnetische Wellen (Schwingungen, "Vibrations")! Allein dieser Begriff "Elektrosmog" zeigt schon, daß hier nur ein paar Esoteriker gezielt ihre Wahnvorstellungen instrumentalisieren, um mit dieser Panikmache ein fettes Geschäft zu machen.

Die Zahl der wissenschaftlichen Untersuchungen, welche die Harmlosigkeit des Mobilfunks beweisen, geht mittlerweile in die Zehntausende, keine einzige (auch nicht die von "Elektrosmog"-Gegnern) erbrachte bisher einen Beweis für eine schädliche Wirkung.

Es ist aber schon erstaunlich, daß es die so genannten "Elektrosensiblen" sogar fertigbringen unter Mobilfunkmasten Beschwerden zu haben, obwohl diese Masten gar nicht eingeschaltet sind.

Daher kann man nur schließen, "Elektrosmog" ist kein physisches Gesundheitsproblem, sonder eine z.T. mit religionsähnlichem Eifer betriebene Geisteskankheit!
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25.02.2006 23:59 Uhr von christianwerner
 
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Ganz wird man sich dem ganzen wohl nicht entziehen können, egal ob vom Wecker oder dem Access-Point des Nachbarn.

@detterbeck ... Vielleicht war es auch nur die Gewissheit, mit der Aktion zum Stromsparen beigetragen und damit die Umwelt geschont zu haben. :)

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