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Gerontologie: 100 und mehr Jahre alt - Arbeiten bis 85

Schon 2012 bis 2020 können neue Methoden die Menschen leicht 100 Jahre alt werden lassen. In Europa und den USA müssten wir dann aber bis 85 arbeiten, um die Kranken- und Altersvorsorge zu sichern.

In Indien und China würde die Bevölkerung dramatisch anwachsen. In Europa würde der Rückgang der Bevölkerung gestoppt werden. Trotzdem gäbe es eine noch größere Kluft zwischen Arm und Reich.

Sogar 1.000 Jahre und mehr wären möglich, so der britische Gerontologe Aubrey de Gray. Die Medizin müsste den Körper aber nicht nur reparieren, sondern gezielt eingreifen. Beispielsweise müssten sich Chromosomen-Enden, die Telomere, verlängern können.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Jahr, Arbeit, 100
Quelle: www.gesundheitpro.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2006 10:59 Uhr von Thothema
 
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Verrückte Vorstellung. Und bei den derzeitigen Problemen am Arbeitsmarkt auch nicht ohne. Da habens die Rentner zu Zeit wirklich gut.
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23.02.2006 11:41 Uhr von PruegelJoschka
 
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So Kinder! Finger weg von LSD! Wieso altert der Mensch? Na, weil alles einen Fehlerquotienten hat.

z.B. Bei jeder millionsten Zellteilung passiert Mist und bei jeder einhundertmillionsten Zellteilung großer Mist.
Jeder Mist = schlechtere Kopie = Alterung.
Bei jedem millionsten großen Mist kann keine Repairatur stattfinden (= Mutation, Tumor, Krebs) ... bei den restlichen kann die Repairieren in normalen Mist umgewandelt werden.

Und wocher kommt dieser Fehlerquotient? Natürliche Strahlung, Sonnenlicht, Nahrung, Verbrennung!
(Rauchen etc. erhöhen den Fehlerquotienten sehr stark)

Sprich, man kann unendlich leben, wenn keine Verbrennung mehr stattfindet, keine Nahrungsaufnahme und kein UV Licht zugeführt wird. Aber genau diese Faktoren sind unabdingbar fürs Leben.

Womit wir bei letzter regel weren.

kein Leben = kein Fehlerquotient = keine Alterung = kein Tod.
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23.02.2006 11:45 Uhr von mone86
 
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interessant aber das gibts ja heute auch schon, dass menschen über hundert jahre alt sind. aber die sind dann meistens körperlich und/oder geistig nicht mehr so fit!! deshalb kann ich mir es nicht so ganz vorstellen, dass man irgendwann bis 85 jahre arbeiten muss......
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23.02.2006 11:58 Uhr von fNORD
 
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Eine weitere wichtige Frage: ist ob es denn genug Arbeit gibt das alle überhaupt bis 85j arbeiten können. Scheint ja jetzt schon nicht möglich.

Irgendwann kommt dann ein Gesetz wo einfach festgelegt wird das ab 50j gestorben wird. Dann ist alles wieder einfach und überschaubar und es reguliert sich selbst.

Die Alternative wäre dafür zu sorgen das wirklich alle bis sie halt zu alt sind arbeiten können. Eine andere wäre das ganze System zu ändern, wenn man sieht das es in Zukunft immer weniger Arbeit geben wird, brauchts auch nicht mehr viel Leute dafür. Das neue System müsste also mit dem umgehen aber trotzdem dafür sorgen das die Leute leben können.

Das wäre aber so eine art Utopia, naja ich denke es wird viel eher das Gesetz kommen, das arbeitet jeder bis 50j und dann wird gestorben.

Falls noch weniger Arbeit da ist ändert man es auf 45j, 40j, 35j, 30j,... So gibt es auch keine Überbevölkerung und jeder hat Arbeit. Naja nebenbei hat man nur Arbeiter die auch Fit sind, wnen man den jetzigen Arbeitsmarkt ansieht so müsste es eigentlich jetzt schon heissen ab 40j wird gestorben.
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23.02.2006 13:10 Uhr von GuaranaJones
 
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@Pruegeljoschi: Deine Kommentare sind wirklich oft sehr unterhaltsam aber dieser hier ist einfach nur unrichtig.

Setzen sechs!
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23.02.2006 13:50 Uhr von noobgen
 
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@GuaranaJones: Er wird schon ansatzweise recht haben und allein der Versuch zählt das interessant zu erklären.

Deine Kommentare sind ja wohl auch nicht das Gelbe vom Ei:

http://shortnews.stern.de/...
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23.02.2006 14:08 Uhr von jens3001
 
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Ist das erstrebenswert? Die Natur reguliert sich selbst. Es ist ein ständiger Kreislauf der sich immer wieder selbst in den Schwanz beisst.
So auch ist der Mensch ein Teil dessen. Indem wir (wie auch immer das gehen soll) dafür sorgen das wir über unsere "normale" Lebensspanne hinaus leben gefährden wir dieses Gleichgewicht.

Die Frage ist: Wo zieht man die Grenze? Was ist die "natürliche" Lebensspanne und wo endet sie? Ist es schon ein ungebürhlicher Eingriff jemanden mit Blutvergiftung zu heilen, einen Tumor zu entfernen oder was?
Ich behaupte ein Mensch sollte so lange leben wie es ihm "gut" geht. Und damit meine ich nicht unbedingt NUR körperlich oder NUR geistig. Jemand dessen Ende gekommen ist spürt dies. Und genau da ist der Punkt wo das Leben auch zu Ende sein sollte... vollkommen ungeachtet dessen was Medizin und Wissenschaft für möglich halten.

Was bringt es uns 1000 Jahre zu leben wenn wir mit der Zeit nichts anzufangen wissen? Wenn wir in einer ständigen Überbevölkerung leben? Wenn kein Fortschritt entsteht weil die Masse (die Menscheit, ein Volk) zu träge ist zu handeln und entscheiden?

Sowas würde sich rächen. Niemand sollte sich über die Natur stellen und ein längeres Leben leben als einem zusteht.
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23.02.2006 15:23 Uhr von Gregsen
 
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Aubrey de Gray ist ein spinner. Der mann ist Biotheoretiker und hat noch nie ein labor von innen gesehen...

in seinen fantasien arbeitet er mit theorien wie nano robotern, gezielten genmutationen usw. kann aber selbst auch net sagen wie das umgesetzt werden soll...
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23.02.2006 15:25 Uhr von Joeiiii
 
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Juppiee!!!!! Ich war schon traurig daß ich wahrscheinlich nur bis 67 arbeiten darf, aber das mit den 85 Jahren läßt mein Herz erfreuen :-) Nur das hier angesprochene Problemchen mit der Arbeitslosigkeit die ja jetzt schon herrscht wird wohl noch eine Nuß zu knacken sein.

Meiner Meinung nach wird sich der Arbeitsmarkt NIE MEHR von selbst regulieren, und schon gar nicht auf politischer Ebene. Da müßte schon was arges passieren. Aber vielleicht haben wir ja mit der Vogelgrippe Glück?? Wenn der H5N1-Virus noch weiter mutiert, von Mensch zu Mensch übertragbar wird, und die Hälfte der Europäer auslöscht, DANN haben wir wieder genug Arbeit.

Dann haben wir allerdings wieder ein neues Problem!!! Wenn es nur noch die Hälfte der Europäer gibt dann ist auch die Nachfrage nach Produkten nur noch halb so groß. Dann müßte wir wieder mehr Kinder zeugen damit die dann die Produkte kaufen können. Bis die in einem konsumfähigen Alter sind vergehen allerdings etliche Jahre.

Und wenn es dann soweit ist dann haben wir ein neues Problem!!!! Die Jugendlichen brauchen dann auch einen Job. Und so dreht sich der Teufelskreis immer weiter. Keine Kinder = Vergreisung der Gesellschaft, niemand der in die Rentenkassen einzahlen kann...usw. Viele Kinder = Wieder massiver Anstieg der Arbeitslosigkeit. Und: Diese vielen Kinder werden ja dann auch irgendwann alt und möchten Rente beziehen....woher dann nehmen????

Einen alternativen Plan hätte ich da schon noch, der ist allerdings etwas radikal. Ab 50 Jahren wird man einfach umgebracht. Das schafft Arbeitsplätze für die junge Generation, und man spart sich die Renten, da ja niemand mehr ins Rentenalter kommt. Dies müßte dann natürlich für alle gelten. Politiker, Ärzte, Einwanderer, und selbstverständlich auch für den normalen Bürger.

Soviel zu meinen Plänen (die sowieso nicht durchgesetzt werden). Und ich sags noch einmal: Der Arbeitsmarkt wird sich NIE MEHR von selbst regulieren!!!!!! NIE!!!!!!!!
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23.02.2006 16:07 Uhr von Neuer
 
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@joeiiii: Vielleicht könnte man das Vogelgrippevirus auch so mutieren lassen, dass es nur Personen so ab 50 befällt, damit wären dann die von dir genannten Probleme auch gelöst.
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23.02.2006 16:22 Uhr von jens3001
 
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Wie wärs wenn Menschen ab 50 in den Vorruhestand nach Florida geschickt werden? :p

Nene.. anstatt immer länger arbeiten zu lassen sollten sie lieber das Rentenalter herabsetzen, eine Rentenpflicht allerdings ohne gesetzliche Rentenversicherung (bzw. allgemein Sozialversicherung) einführen.
Natürlich eine Verpflichtung für die Versicherungen einführen, die eine gewisse Mindestversicherung zu einem Maximalbeitrag vorschreibt.

Somit wäre jeder verpflichtet sich selbstverantwortlich zu versichern (bringt natürlich Vor und Nachteile) und der inzwischen nicht mehr sinnvolle weil nicht funktionierende Generationsvertrag wäre damit hinfällig.

Aber gut. Mal schaun wie lange es dauert bis dieser oder ein ähnlicher Vorschlag/Vorstoss von einem Politiker gemacht wird der "auf einmal auf diese (oder eine andere) geniale Idee" kommt und sich als supertoll hinstellt.
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23.02.2006 16:46 Uhr von merjon
 
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nun ja, Is ja gut und schön länger zu ackern, aber was?!
Haben die geheiligen Wissenschaftler dafür auch ne Methode gefunden?
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23.02.2006 17:18 Uhr von Dragostanii
 
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@ Joeiiii: da gibt es ein problem wir haben dann keine kanzler mehr da man je erst kanzler werden kann wenn man ain die 60 ran geht



fehler dürft ihr behalten
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23.02.2006 18:02 Uhr von Neuer
 
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@Dragostanii: An das mit den Politikern hatte ich auch gedacht, aber das erledigt sich ja dann auch von selbst.
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23.02.2006 20:13 Uhr von bress
 
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Alternativen zum sozialverträglichen Frühableben: @fNord: nettes Gedankenspiel, wer weiß, vielleicht werden ja in Zukunft statt Asylantenheimen Altersheime angezündet... Aber bevor Du vielleicht noch mit der Idee einer Rentnerabschussquote oder ähnlichem um die Ecke kommst, sollten wir unseren Politikern vielleicht ein paar Ideen und Lösungsvorschläge an die Hand geben.

Denkbar wäre z.B. eine Auswanderungsprämie für Leute ab 40, so dass sich andere Sozialsysteme (so vorhanden) mit dem Problem befassen müssen. Rentner waren bereits in den Zeiten des Eisernen Vorhangs ein "beliebter" DDR-Exportschlager...

Der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt, ein bisschen Kreativität und Egoismus (ich will nicht sagen Nationalismus...) und alles wird gut, oder?

Bastian

Wer Ironie nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Umlauf bringt, wird mit Galgenhumor nicht unter zweimal-im-Keller-Lachen bestraft.
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23.02.2006 22:14 Uhr von senfdazugeber
 
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Bremsrentner: Also nichts für ungut aber wenn ich jetzt seh, egal wo, wie sich ältere Menschen verhalten, und ich mir vorstell was abläuft wenn ein 85 jähriger bei Aldi einkauft bei einem 80jährigen Kassierer, das kann doch ewig dauern!!
Auch Autofahren kannst vergessen, Rentner verlangsamen einfach alles.
Nene, lieber sozial verträgliches Frühableben. Raucht und trinkt, macht Spass und ist gut für die Gesellschaft!
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23.03.2006 23:00 Uhr von Borgir
 
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toll: da sterb ich lieber mit 80 und habe noch eine gesunde zeit in der rente. wenn man über 100 wird, ist es eine andere art des lebensabends als der jetzige. man wird mehr krankheiten haben und die krankenkassen folglich mehr geld kosten. ausserdem gibt das der arbeitsmarkt nicht her. sorry.

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