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Versicherungsgesellschaft muss die 300 Millionen Euro vom Heros-Betrug bezahlen

Das von den Eigentümern der Geldtransportgesellschaft Heros unterschlagene Geld (snn berichtete) in Höhe von circa 300 Millionen Euro muss von dem Versicherer Mannheimer bezahlt werden.

Heros hat bei dieser Versicherungsgesellschaft eine Transportversicherung abgeschlossen, die auch bei dieser Art Schaden dafür aufkommen muss.

Die Mannheimer gehört mittlerweile zur österreichischen Uniqua, deshalb verteilt sich auch die Summe auf mehrere Gesellschaften, die sich wiederum teilweise über Rückversicherer abgesichert haben.


WebReporter: zenon
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Million, Sicherheit, Betrug, 300, Versicherung
Quelle: www.handelsblatt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2006 09:50 Uhr von zenon
 
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Da kannte die Dreistigkeit keine Grenzen - witzig finde ich auch, daß wiederum die Versicherer wieder den Hals nicht voll genug bekamen und jetzt dafür die Zeche zahlen müssen...
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23.02.2006 10:57 Uhr von andreas-boracay
 
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versicherung: aus meiner aktiven zeit kenn ich die mannheimer transport noch sehr gut.
die geschädigten haben glück, ist ein wirklich correcter laden.
glück gehabt.
mal abgesehen davon... schon geil, 300mio euros abzuzocken... mnjam, hätte ich auch gern gedreht das ding
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23.02.2006 11:01 Uhr von Starbuck69
 
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@kommentar: Ich denke mal, dass die Versicherer (wahrscheinlich erfolglos) versuchen werden, das Geld von den Schuldigen zurückzuholen.

Was ich aber furchtbar finde, ist der weit verbreitete Glaube, dass "Die Versicherer" für einen Schaden aufkommen.Für alle, denen das nicht klar ist: Die Zeche zahlen die VersicherTEN!!
Die Beiträge gehen wieder nach oben.
Das ist auch ein Grund, warum die KFZ-Versicherungen so teuer sind: Jeder versucht, noch mehr rauszuschlagen und aus einem Schaden vielleicht noch Gewinn zu machen, da ihm nicht bewusst, ist, dass damit ALLE auch er selbst draufzahlt!
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23.02.2006 11:13 Uhr von zenon
 
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@starbuck: Hab ich in ähnlicher Form zu einer ähnlichen News auch schon mal so gepostet wie du - ich wurde dann aber von einem Fachmann belehrt daß dies so nicht möglich ist daß die Versicherer durch Erhöhungen der Prämien die Kohle vom Versicherten holen.
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23.02.2006 12:28 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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urinstein: Stimmt, jede Versicherung is auch versichert, über sogenannte Rückversicherer, um Risiken aufzuteilen und um zu verhindern, das eine Versicherung nicht mehr zahlungfähig ist.
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23.02.2006 13:50 Uhr von Starbuck69
 
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und trotzdem: gibt es nur eine einnahmequelle der Versicherungen:
Die Beiträge...
Die sich aus den Ausgaben berechnen.
Auch wenn vielleicht Schadenersatzleistungen nicht kurzfristig über Beitragserhöhungen finanziert werden, so landen sie doch in der Billanz...
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23.02.2006 14:00 Uhr von BridgePoint
 
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@zenon: Ich weiss nicht wie dieser Fachmann darauf kommt, dass die Versicherten unterm Strich nicht die Schäden tragen? Die Beiträge gehen hoch mit der nächsten Kalkulation um die Verluste zu kompensieren. Auch die Beiträge für den Rückversicherer, welche jede Versicherung zahlen muss sind in den Endbeiträgen der Kunden einkalkulkiert.

Im Originalbericht des Handelsblattes steht auch deutlich, dass nicht die Mannheimer allein Versicherer war, sondern auch noch andere wie z.B. Lloyds London.

Auch sind Experten der Meinumg, dass wahrscheinlich die Versicherung nicht zahlen muss, da eine vorsätzliche Straftat des Versicherungsnehmers vorliegt. Ist ähnlich wie bei einer Kasko Versicherung beim Auto. Wer seinen Wagen zum Überfall auf z.B. eine Bank verwendet und dabei einen Unfall verursacht verliert seinen Versicherungsschutz.
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23.02.2006 15:27 Uhr von paulchen1
 
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300 Mille: Keine Versicherung braucht bei Vorsatz zu zahlen ! Steht in den AGBs.
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23.02.2006 16:10 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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300 Mille wären 300000 und nicht drei Millionen.
:-)
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23.02.2006 16:37 Uhr von G-T-I
 
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loooool: hier ist weder von 300000 noch drei Mio. sondern von 300 Mio!!!
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23.02.2006 16:39 Uhr von G-T-I
 
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Nachtrag die Rede


sorry, hatte ich vergessen
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23.02.2006 16:41 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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stimmt aber 300 Mille sind auch nicht 300 Millionen.
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24.02.2006 04:51 Uhr von andreas-boracay
 
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versicherungen: meistens haben solche gesellschaften auch eine vertrauensschadensversicherung abgeschlossen...
ich bin ziemlich sicher, das die geschädigten kunden entschädigt werden, vorrausgesetzt, das von deren seite niemand an dem betrug beteiligt war.
aber glaubt ernsthaft jemand, das die metro/kaufhofgruppe sowas nötig hat? die haben doch schon die lizenz zum geld drucken..
bin übrigens überzeugt davon, das darüber mal ein spielfilm gedreht wird. ich hoffe die drahtzieher haben sich wenigstens einen teil davon in sicherheit gebracht, wäre doch schade drum, soviele jahre knast und danach immer noch kein geld

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