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Schweiz: Breitband-Internet künftig in allen Haushalten erhältlich

Der Schweizer Bundesrat will eine Änderung bei der Verordnung der Fernmeldedienste durchsetzen. Ein entsprechender Entwurf wurde heute an die Vernehmlassung gesendet. Die Umsetzung der Grundversorgungskonzession soll im Jahr 2008 erfolgen.

Ein Breitbandanschluss inklusive eines Sprachkanals, Telefonnummer und Vermerk im öffentlichen Telefonverzeichnis sollen demnach maximal 69 Franken (etwa 44 Euro) kosten. Für Behinderte sollen zudem mehr Dienste angeboten werden.

Für Gespräche im Festnetz dürfen nur noch höchstens 7,5 Rappen pro Minute (4,8 Cent) verlangt werden. Zudem soll die ausreichende Zahl von öffentlichen Sprechern sichergestellt werden.


WebReporter: Katerle
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Schweiz, Haushalt, Breitband
Quelle: www.20min.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2006 16:26 Uhr von patjaselm
 
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eigentlich ja gute news aber wo beginnt eigentlich breitband?
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22.02.2006 17:32 Uhr von Katerle
 
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@patjaselm: ich vermute mal, bei mehr als 128 kb/s Zugangsgeschwindigkeit. Bitte korrigieren falls es nicht stimmen sollte.
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22.02.2006 17:46 Uhr von questchen999
 
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toll: da sieht man, dass es die leute über uns nicht nur ans geld denken
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22.02.2006 17:51 Uhr von patjaselm
 
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tja, wobei man sagen muss dass der markt in der schweiz leider nicht wirklich funktioniert:

im mobile-bereich hat es nur 3 anbieter (preisabsprachen werden hinter vorgehaltener hand vermutet), darum haben wir hier noch immer unanständige tarife.

nicht viel anders sieht das im psp-bereich aus - die preisunterschiede zu unseren nördlichen nachbarn sind horrend! ein beispiel: für meine 2000er kabel-leitung mit 400er upload zahle ich etwa 48 euro monatlich!
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22.02.2006 19:14 Uhr von sonic_84
 
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@patjaselm: Dafür haben wir in der Schweiz die grösste Breitbandabdeckung der Bevölkerung in Europa. Und das kostet!!!

Besser die ganze Bevölkerung hat Zugang zu Breitband als ein paar wenige Stadbewohner die riesen Bandbreiten haben welche dann für gute Schlagzeilen der Telecomanbieter sorgen!!!
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22.02.2006 19:46 Uhr von babyboomer
 
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@patjaselm: Wobei man aber nicht vergessen darf, daß in der Schweiz im Vergleich zu den meisten Nachbarländer das Preisniveau allgemein höher ist. Ich war gerade erst in Luzern und da hab ich mehr als einmal ´nen Schreck bekommen, als ich die Preise dort gesehen habe. Wieso sollte DSL da nicht auch teurer sein?

Mal abgesehen davon kann ich mir vorstellen, daß es in der Schweiz schon von der Topologie her schwerer und teurer ist, flächendeckend die für die Breitbandanschlüsse nötigen Netze aufzubauen und zu warten.
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22.02.2006 22:03 Uhr von Buster_
 
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Das ist aber günstig: Ich zahle in D allein für den Breitbandzugang 39 Euro (49 mit Hardware). Und das für max. 384 kBit/s (shared). Telefon kostet natürlich extra. Alternativen bekomme ich an meinem derzeitigen Wohnort (Stadt mit 150.000 EW) nicht. Da beneide ich die Schweizer mit der geplanten Grundversorgung.
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23.02.2006 12:28 Uhr von The_Nothing
 
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@Buster_: Wo lebst du denn, ich komme ursprunglich aus einer Stadt mit weniger als 20.000 Einwohnern, und zahlte dort für DSL 6.000 incl. Flat 34,95?

Ist eine ernstgemeinte Frage, wieso ist ne stadt mit 150.000 EW teurer?
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23.02.2006 18:50 Uhr von Buster_
 
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@The_Nothing: Ist doch einfach. Zur Zeit pendle ich zwischen Hannover und Dunkeldeutschland. An letzterem Wohnort gibt es halt kein Breitbandanschluß (weder DSL noch Kabel). D.h. für mich dort UMTS mit max. 384 kBit/s, meist deutlich weniger. Für mich ein unverständlich, zumal das Haus in dem ich zeitweise wohne erst vor 3 Jahren gebaut wurde. Da kannte man die Probleme mit Glasfasernetzen in der Ostzone schon.

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