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Dresden bald schuldenfrei?

Dresden will seine Wohnungsgenossenschaft Woba Dresden verkaufen. Die Fortress Deutschland GmbH ist bereit, 1,7 Milliarden Euro für die Woba zu bezahlen. Das könnte bereits am 9. März beschlossen werden.

Damit wäre Dresden auf einen Schlag schuldenfrei. Abzüglich Provisionen und Schulden der Woba würden 981,7 Millionen Euro in das Stadtsäckel fließen. Nach Tilgung der Schulden der Stadt würden im nächsten Jahr satte 75 Mio. Euro zur Verfügung stehen.

Das Problem sind die Gegner eines Totalverkaufs. Man glaubt, die Stadt auch durch einen Teilverkauf der Woba mittelfristig sanieren und gleichzeitig einen eigenen Einfluss gewährleisten zu können.


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WebReporter: Raspelfrank
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Dresden
Quelle: www.dnn-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2006 13:15 Uhr von Raspelfrank
 
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Dies ist schon lange Thema in den Medien in Dresden. Natürlich wäre es schön, wenn die Stadt schuldenfrei wäre. Was könnte man alles an den Schulen und Kitas machen! (Ich müßte nur völlig neue Kabarettprogramme schreiben, aber das ist mir Dresden wert)
Allerdings teile ich auch die Sorgen der Woba-Mieter, die befürchten müssen, nach dem Verkauf jemanden gegenüber zu stehen, der unbedingt das Geld wieder hereinholen möchte.
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22.02.2006 14:39 Uhr von asmodai
 
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Gute Nachricht! Dürfen wir dann bald mal damit rechnen, dass der Soli in die andere Richtung fließt? Könnten wir gut gebrauchen!
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22.02.2006 14:40 Uhr von Andross
 
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ich bin WOBA-Mieter und ich bin strikt gegen einen Totalverkauf. Eine "Sozialcharta" wie sie vom Dresdner OB Ingolf Roßberg geplant ist, soll nur 10 Jahre Gültigkeit haben. Ich fürchte um meine Wohnung!!! Wer glaubt, daß solche "Heuschrecken" die Firma aus reiner sozialer Liebe zum Volk kaufen, der irrt sich gewaltig.
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22.02.2006 14:50 Uhr von snickerman
 
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Und es kommt noch dicker! Denn die Städte sind verpflichtet, eine gewisse Anzahl von Wohnungen für soziale Problemfälle bereitzuhalten.
Die werden sie dann teuer anmieten müssen...
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22.02.2006 14:55 Uhr von derschmu
 
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Jaja immer das gleiche Stadt verkauft Eigentum an Investoren.

Investor saniert alles billig, reduziert die Kosten
(Instandhaltung, Hausmeister und andere Posten)
und vertickt nach Jahren die Sache gewinnbringend weiter. Und die Mieter stehen da in maroden Bruchbuden.
Hauptsache die Stadt hat wenigstens temporaer mal die Kasse im reinen...egal, wenn naechstes Jahr wieder ein Loch drinne is.

Wer s nich glaubt, soll mal in Hamburg vorbeischauen...oder des oefteren Stern statt SSN lesen.
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22.02.2006 15:43 Uhr von no_trespassing
 
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Vom Regen in die Traufe!! Dresden katapultiert sich damit vom Regen in die Traufe! Deutschlands sozialer Wohnungsbau ist eine Errungenschaft, die heute zugunsten von raffgierigen Investoren verraten und verkauft wird.

>>Wer glaubt, daß solche "Heuschrecken" die Firma aus reiner sozialer Liebe zum Volk kaufen, der irrt sich gewaltig.

@Andross: Vollkommen richtig.

Die Investoren wollen auf ihr eingesetztes Kapital eine satte Rendite. Und das geht nur über Verkauf der Wohnungen an die Mieter oder aber drastische Mieterhöhungen.

Wer glaubt, das sei Schwarzmalerei oder Pessismus, sollte sich Artikel "Wenn der Investor klingelt" ganz genau durchlesen:

http://www.zeit.de/...
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22.02.2006 18:29 Uhr von malasmirda
 
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Wo ist das Problem ? Soll halt der Bund die Woba kaufen und die Wohnungen dann für einen symbolischen Euro an die Mieter weiterverkaufen. Dann wäre allen geholfen.
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22.02.2006 22:10 Uhr von Buster_
 
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@malasmirda: Das fehlte noch das der Bund mit meinen Steuergeldern irgendwelche maroden Plattenbauten in Dresden kauft und sie dann auch noch an Sachsen verschenkt.

Da soll sich Sachsen mal allein übers Ohr hauen lassen.
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22.02.2006 23:35 Uhr von mko0
 
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hintergrundinfo: die Fortress Deutschland GmbH ist ein amerikanischer rentenfong der geld anlegen will, denn papiergeld kann morgen nur noch alpapier sein, und die wohnungen gehen im durchschnitt für schlappe 16.000,00 € über den tisch, da ist eine rendite in 2stelliger höhe drinn die kommen vor lachen nicht in den schlaf wenn sie die wohnungen kaufen , genau wie kabel deutschland auch ein ami der den größten teil vom kabelnetz zu einem bruchtel der ivestitionskosten gekauft hat und jetzt ist die kabelgebür die jeder haushalt zahlt wie eine geldmaschine für die amis
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22.02.2006 23:56 Uhr von Raspelfrank
 
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@asmodai: Leider höre ich das mit dem Soli immer wieder, gerade von unseren Altbundesbürgern. Wißt Ihr eigentlich, dass auch Ossis Solibeitrag zahlen müssen?
Im Übrigen wird dieser Beitrag niemlas abgeschafft werden, weil dieser Staat das Geld dringend braucht, oder glaubst Du ernsthaft, es landet alles in dem Topf, für den es bestimmt ist. Klar Solibeitrag ist auch Fußball-WM in Leipzig. Aber das meiste Geld fließt doch wieder in die Taschen derjenigen, die etwas an der Einheit verdienen (kannn man wirklich!). Und diese sitzen wider größtenteils im Westen. Aber ich bin es leid, dieses Ossi-Wessi-Denken, denn beschissen werden beide.
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23.02.2006 00:03 Uhr von Raspelfrank
 
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@buster: Das du mal nicht frierst, mei Lieber. Das sind nämlich nicht nur marode Plattenbauten, sondern auch durchaus sanierte Wohnungen.
Und wie es aussieht hat der Bieter sein Angebot sogar noch verbessert. Allerdings befürchte ich, dass Dresden mit dem plötzlichen Reichtum nicht umgehen kann. An vielen sanierte Schulen und Kindergärten habe ich meine Zweifel.
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23.02.2006 05:40 Uhr von Buster_
 
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@Raspelfrank: " Leider höre ich das mit dem Soli immer wieder, gerade von unseren Altbundesbürgern. Wißt Ihr eigentlich, dass auch Ossis Solibeitrag zahlen müssen?"

Das ist ja mal was ganz neues, ich höre immer wieder Ossis die das bei jeder Gelegenheit wiederholen. Schlechtes Gewissen wegen der nicht endenen Subvention?


"Im Übrigen wird dieser Beitrag niemlas abgeschafft werden,"

Davon bin ich auch überzeugt.


"weil dieser Staat das Geld dringend braucht, "

Nein, weil dieser Staat nicht verantwortungsvoll mit dem Geld der Bürger umgehen kann. Schau ins Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler, da werden jedes Jahr zwei Solidarbeiträge verprasst. Für Spaßbäder in Millionenhöhe, Brücken für die es keine Strassen gibt, Flugplätze für die es keine Passagiere gibt oder für PR-Berater die den Bürgern verkaufen sollen warum diese Steuerverschwendung sinnvoll ist. Aber wenn ich mir ansehe was für Koryphäen heute als Politiker gewählt werden, wie die NPD Abgeordneten in Sachsen oder die ehem. Volkskammerabgeordnete der SED in Vorpommern, brauche ich mich auch nicht wundern.
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23.02.2006 23:58 Uhr von Muta
 
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Kann snickerman und Co nur zustimmen: Ein vollständiger verkauf wird wohl dauerhaft mehr Schaden anrichten, als die Schuldenfreiheit temporär bringt...
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24.02.2006 01:39 Uhr von Super-Ingo
 
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Eigentlich geht es Dresden gut. Die Stadt ist finanziell gesund und wer dumme Brücken baut, ist selber schuld. Die Wohnungen werfen doch heute schon was ab. Manche kleine Finanzskandale gab es auch. Ein zu teures Rathaus durch Vetternwirtschaft in einem Außenbezirk, war doch so eine Story, die flotten Anlegern 6% plus Gebäudewert nach 20 Jahren zusicherte.

Sinnvoll wäre es nach und nach ein paar Wohnungen abzustoßen an Privatpersonen. Angebot an die Mieter in ausgewählten Wohungen.

16.000 Euro pro Wohnung ist recht wenig, auch wenn einiges doch schon alte Platte ist.

Dresden hat noch nicht zu viele Schulden. Es ist alles gesund im Vergleich zu anderen Städten. Man müsste nur mal etwas weniger prassen. Leider werden Städte im Osten gezwungen nicht existenter wirtschaft das Geld in den Arsch zu schieben und noch mehr straßen zu bauen, weil sonst die EU-Mittel zweckentfremdet sind. Die Kommunen müssen dabei aber immer noch was drauflegen.

In Dresden wird immernoch ohne Ende gebaut.
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08.03.2006 15:31 Uhr von hannesje
 
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@Buster: <<Aber wenn ich mir ansehe was für Koryphäen heute als Politiker gewählt werden, wie die NPD Abgeordneten in Sachsen oder die ehem. Volkskammerabgeordnete der SED in Vorpommern, brauche ich mich auch nicht wundern.>>

Nu genau Buster! Komm doch bitte mit dem Laster aus deinem Westen vorbei und hol bitte dein Westpolitikerpack aus unseren Landtagen und Stadträten ab. Vor Allem kannst du mal bitte das Dreckswestpack der NPD hier abholen, was sich hier so eingenistet hat.

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