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Uno-Schulinspektor Muñoz kritisiert Deutschland

Der Uno-Sonderberichterstatter Muñoz war nach zehntägiger Reise durch Deutschland mit dem Bildungssystem nicht zufrieden.

Er kritisierte die unterschiedlichen Niveaus in den Bundesländern, die kostenpflichtigen Kindergärten und die Selektion bei der Aufteilung in die verschiedenen weiterführenden Schulen.

Außerdem sei das Ergebnis aus der PISA-Studie, dass es keine Chancengleichheit für sozial schwache Kinder gibt, noch immer aktuell.


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WebReporter: Super-Ingo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2006 20:15 Uhr von Super-Ingo
 
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Reisen hätte er nicht brauchen. Alle Probleme sind alt und bekannt.

Die "von der Leyen" (schreibt man die so) hat es geschafft, dass es kein Jahr Kindergarten gratis gibt, dass aber Besserverdiener Ausgaben ihrer eh schon privilegierten Kinder besser absetzen können.
In meinen Augen ein Skandal. ein Jahr gratis Kindergarten für alle wäre viel gerechter.
Das war Werk der CDU, aber SPD hat lächelnd mit abgenickt. Sehr sozial.

Unsere Bildungspolitik ist wirklich ziemlich mau.
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21.02.2006 21:37 Uhr von Zipstah
 
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Lehrer: Meine Meinung nach sollten die Lehrer mal ab und zu auf ihre Fertigkeiten überprüft werden, denn viele können oder wollen überhaupt nicht mehr unterrichten. Ich bin zwar nicht unbedingt der aufmerksamste Schüler, aber bei den besseren Lehrern passe auch ich mehr auf und arbeite besser mit. Ich meine nur, weil immer was für die Schüler geändert wird, 10. Klasse prüfung hier, weniger Klassenfahrten etc. Vielleicht sollte man mal bei dem Hauptproblem anfangen, den Lehrern selbst.
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21.02.2006 21:41 Uhr von *Anny*
 
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wo ich voll und ganz recht gebe es ist wirklich eine schande den kindergarten für die kleinsten bezahlen zu müssen.einerseits will der staat das die eltern arbeiten gehen andernseits das die geburtenrate wächst.wie um himmels willen soll man das hinbekom wenn man nicht sozialstark ist.
also da müssen sich die damen und herren mal ein großes stück drehen und sich beispiele an andere nationen nehmen.entweder ich tuh was FÜR die familien oder ich rechne mit immer mehr auswanderungen.Alle reden gros aber keiner bekommt sein hintern in bewegung dann werden lieber andere themen vorgezogen.Deutschland ist echt sehr schwach in der politik FÜR die Menschen!
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21.02.2006 22:06 Uhr von Rumso
 
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nciht die lehrer sind schuld: also die lehrer teilweise auch aber ich würde es hauptsächlich auf die dt. politik was die macht der komunen und länderparlamente etc. angeht die amchen alle was sie wollen und [edit;silence_sux: Vollmond?]merkel verstärkt acuh ncoh deren rechte wodurch wir nie ein einheitliches bildungssystem bekommen werden

wir sollten mal wieder ien bissl rebellieren die politiker machen langsam aber sicher nur noch scheisse
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21.02.2006 22:09 Uhr von Zipstah
 
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Hmm: Ja, aber bei 85% der Lehrer merkt man, dass sie einfach keinen Bock und keinen Plan mehr haben. Ist einfach so. ;)
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22.02.2006 00:21 Uhr von DarkSebman
 
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Lehrer: Ich muss ja mal sagen das Lehrer auch nicht unbedingt das Problem sind. sicher einige sind unmotiviert etc, und ich bin auch absolut für eine Lehrerkontrolle, aber was teilweise von den Eltern kommt ist auch ncith ohne.

Meine Mutter ist Grundschullehrerin und da gibt es Tatsächlich Eltern die sagen meiner mutter sie möge die Kinder doch besser erziehen. Teilweise kommt von den Eltern so ein Mieser Druck das ich echt immer wieder erstaunt bin wie man sowas händeln kann.

Das Problem ist einfach das immer mehr den LEhrern zugemutet wird. Ich weiß es sieht so aus als würden die nichts tuen, nur weil sie um 14:00 nach Hause kommen, was auch nciht immer der Fall ist, Aber das ist auch nicth richtig. Meien ma sitzt desöfteren bis 19:00 am Schreibtisch und macht die Unterrichtsvorberetung. Und die psychische belastung die zweifelsohne bei einer Arbeit mit 30 kleinen Kindern Auftritt muss auch mal berücksichtigt werden. Das ist ein verdamt harter Job.

Das Problem liegt wirklich bei der Politik... Als ich in die grundschule ging, da waren wir 18-24 in einer Klasse, heute sind ind en 1sten Klassen über 30 Kinder. Die Lehrer sollen trotzdem noch auf jedes dieser Kinder eingehen. Und neben dem ganzen Lernstoff die Kinder auchnoch erziehen.

Ich halte die Trennung nach der 4ten Klasse auch für falsch... Naja ich könnte heir nun noch weitermachen, aber weiter lesen tut ja eh keiner :P

Lg
DarkSebman

Ps: Wenn mri wer was sagen will, bitte per Mail
[email protected]
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22.02.2006 00:29 Uhr von DER_Schnupfen
 
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Das Problem ist Deutschland: Ich kenne solche göttlichen Lehrer und Lehrerinnen die manchmal über 2 Monate Krank sind und falls sich einer der Schüler darüber beschwert bekomt er zu hören wie es ist als Frau in den Wechseljahren. Echt schmackhaft.
Trotzdem wird man die Lehrerin wohl kaum rausschmeissen können da LEhrermangel herrscht.

Also da sollte herr Munoz mal auf die Politik von Deutschland schauen. Die neusten Reformen werden die deutsche Bildung nicht bessern, im Gegenteil. Durch Studiengebühren wird es weniger studenten geben. Ganz besonders werden sich viele Abiturienten überlegen ob sie überhaupt studieren, da die meisten nur auf Lehramt studieren weil sie nicht wissen was sie sonst machen sollten. Die werden sich dann zweimal überlegen ob sie wirklich studieren wollen. Dazu kommt das deutsche Sozialsystem, welches immerweiter in eine Zweiklassengesellschaft abrutscht.
Soziale Spannungen, Ghetto und Gangbildung sowie die schlechten Einflüsse der Eltern deren Situation selbst ein Produkt dieser Systeme ist.
Es wird immer schlimmer, da kann man nicht optimistisch in die Zukunft schauen und ruhig bleiben.
Zumal es in deutschland ja Elite Universitäten gibt, womit man als ottonormalbürger sowieso von einem höheren Lebensstandard ausgeschlossen wird und man fast keine chance hat etwas wirklich grosses zu erreichen.
Frage mich wirklich was hier los ist, denn so einen dummen kurzsichtigen Eindruck machen unsere Politiker nicht, umso schlimmer währe es wenn diese Entscheidungen wohl kalkuliert sind.
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22.02.2006 00:31 Uhr von Super-Ingo
 
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@Zipstah: Da will ich dir widersprechen, aber kann sein, dass du einfach nicht so tolle Lehrer erwischt hast.
Bin Lehramtsstudent und habe im Praktikum schon viele gute Lehrer gesehen, die den Lehrplan gut umgesetzt haben.
Leider werden Lahrer zwei Jahre gegängelt im Referendariat und danach ist halt ziemlich flaute.

Trotzdem sind die meisten Lahrer motiviert und schauen auch wieder auf Ergebnisse. Das Bewusstsein hat sich schon längst geändert, aber ich weiß nicht, wie das außerhalb des Gymnasiums ist.

es ist natürlich für ältere Leute einfach schlusszufolgern die entwicklung würde wie in den 70-ern kontinuierlich zur Kuschelpädagogik gegangen sein.

Gestärkt wird das ganze noch durch tatsächliche skandalöse Fehler in der Grundschuldidaktik, was das Schreibenlernen betrifft. Ganzwörtermethoden mit "kreativen Fehlern" gehören gesetzlich verboten.

Das lernen nach Fibel mit einer nacheinander stattfindenden Einführung der Buchstaben muss verbindlich sein! Kritik an Lehrern in dieser Richtung ist berechtigt.

Nebenbei: Ich plädiere zur Schuluniform für besseres Klassenklima und Schule von 9.00 Uhr - 16.00 Uhr mit AGs am Nachmittag, also auch Sportprogramm.
Nur so kann man Mobbing eingedämmt werden und Schüler würden die Schule nicht mehr als Nebensache im Leben sehen.
Leider sind wir davon weit entfernt. Chancengleichheit bekommt mn durch Sparen und Leistungen hoch setzen und Schulzeit verkürzen nicht hin. Das bedeutet nicht, dass ich grundsätzlich gegen 12 Jahre zum Abitur bin, aber nicht auf die billige Tour, wie in manchen Westbundesländern realisiert.
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22.02.2006 10:16 Uhr von pevos
 
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Ein peinliches Zeugnis: Man mag an der einen oder anderen Stelle trefflich über Herrn Muñoz’ Empfehlungen streiten. Alle Einwände ändern aber nichts daran, dass schon der Besuch an sich peinlich ist für Deutschland. Der UN-Gesandte hat seine Finger sehr treffsicher auf die Stellen gelegt, an denen unser Bildungssystem offenkundige Schwächen aufweist.
Es gibt unter den entwickelten Industrieländern kein anderes, in dem ein so enger Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg festzustellen wäre. Es ist nicht Muñoz’ Erfindung, dass in fast jedem zweiten Fall, in dem Lehrer die schulische Eignung der Zehnjährigen feststellen, sich ihre Empfehlung im Nachhinein als falsch erweist.
Hier geht es nicht nur um Bildungsfragen. Wenn Kindern auf Grund fragwürdiger Auslesemechanismen die Zukunftschancen verbaut oder zumindest zusätzliche Hürden errichtet werden, muss das sehr wohl auch einen Menschenrechtsbeauftragten interessieren.
Abgesehen davon kann es sich ein rohstoffarmes Land wie Deutschland nicht leisten, seine wichtigste Ressource, die Bildungsfähigkeit seiner Jugend, derart schlecht auszunutzen. Hier werden wirtschaftliche Schäden angerichtet, die das Land auf Dauer nicht aushalten kann.
Mit einem gewissen Abstand zum Objekt lässt sich oft besser erkennen, was wichtig und was weniger ist, als wenn man direkt davorsteht. Vernor Muñoz hat einen unverstellten Blick auf unser Bildungswesen gewagt. Seine Erkenntnisse decken sich vollständig mit den Pisa-Studien und anderen Untersuchungen. Knapper und zutreffender sind die Schwachstellen selten benannt worden. Es müsste nur ernst genommen werden.
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22.02.2006 15:02 Uhr von Zipstah
 
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@Super-Ingo und DarkSebman: Also ich bin ja auch auf einem Gymnasium. Thema schreiben lernen und lesen. Das ist eine Sache, an der meiner Meinung nach ein Lehrer eher weniger machen kann, entweder die Eltern kaufen dem Kind mal ein Buch oder sie tun es nicht, auf jeden Fall ist es so, dass die Kinder, die auch Bücher in ihrer Kindheit gelesen haben, eine viel bessere Rechtsschreibung und auch einen besseren Ausdruck haben als andere. Ich bin jetzt 10. Klasse und da bekommen immer noch viele Schüler nur 5en und 6en in Rechtschreibung. Da aber in der Sekundarstufe 2 Rechtschreibung überhaupt nicht mehr zählt profitiert ein guter Rechtschreiber nicht mal davon. Ich kann in der 11. einen Aufsatz schreiben, der locker bei 6 liegt und habe trotzdem keine schlechtere Zensur, als jemand der eine 1 in Rechtsschreibung hätte. So, das wollte ich mal sagen, dass ich das unsinnig finde.

Ganztagsunterricht ist in meinen Augen nicht sehr sinnvoll, es gibt ihn auch an meiner Schule, ich beteilige mich nicht daran. Die die es machen werden meistens von den Eltern "gezwungen", natürlich nicht alle aber viele. Wer hat schon Lust noch zwei Stunden mit dem Lehrer über Mathe zu reden, obwohl man einen Hass auf das Fach hat. :) Gut, Fußball und Basketball wird auch gespielt, aber nur einen von drei Tagen in der Woche und ich will nicht drei Tage die Woche bis um 4 in der Schule sitzen. Mobbing ist nicht unbedingt ein großes Thema, ok, ein paar sind halt immer dran, aber das ist nunmal so, kann man nicht ändern - auch nicht mit Ganztagsschulunterricht.

@DarkSebman

Ich stimme dir zu, dass viele Eltern sich "einen Dreck" um die Schule kümmern, manche Schüler haben vier fünfen auf dem Zeugnis, da würde ich mir als Elter schonmal Gedanken machen.
Das der Beruf Lehrer so ein harter Job ist, halte ich allerdings nicht für richtig. Und wenn, sie haben die meiste Urlaubszeit. Ich glaube nicht, dass es einen Beruf gibt, bei dem man soviel Urlaub hat. Unterrichtsvorbereitung - nein, nicht wenn ich 30 Jahre lang diesen Beruf mache, dann gibs da nicht viel neues, was ich immer wieder vorbereiten müsste. Ich kenn ja auch gute Lehrer, aber leider überwiegen die schlechten, die entweder keine Ahnung von ihrem Fach haben oder den Stoff nicht rüberbringen können. Ist halt bei mir so.
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22.02.2006 15:27 Uhr von caterdev
 
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Schlechte Lehrer würd ich so nicht sagen: Aber die meisten Lehrer sehen ja selber, was momentan mit der Bildung in unserem Lande passiert und sind daher extrem demotiviert. Dann ist eigentlich ganz klar, dass die keine Lust mehr haben, guten Unterricht durchzuziehen und nur noch Dienst nach Vorschrift machen - auch wenn das dann auf dem Rücken der Schüler passiert.

Das Hauptproblem ist wirklich unser Bildungssystem. Aber es sieht nicht so aus, ob sich da in naher Zukunft irgendetwas verbessern könnte, ehr verschlechtern, wenn ich an solche Sachen wie Studiengebühren und so denke.
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23.02.2006 05:15 Uhr von Super-Ingo
 
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@Zipstah: Leider hast du mich überhaupt nicht verstanden.
Es geht nicht ums Bücher lesen.
Unseren Erstklässslern werden die Buchstaben alle auf einmal beigebracht und die Rechtschreibung wird erst in der dritten oder vierten Klasse langsam eingeführt. Davor schreibt man wie man spricht.
Das ist ein Problem und keine Seltenheit an unseren Schulen!!!

Ganztagsschulen sollen eben nicht nur Nachmittagsunterricht sein. Ein System wie in England würde ich bevorzugen. Ein umfangreiches Wahlpflichtangebot auch von Hobbies am Nachmittag.

Ganztagsschulzweige unverbindlich für unmotivierte Schüler sind natürlich Mist.

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