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Energiekonzern E.on plant Übernahme von Endesa für 29 Milliarden Euro

Der größte deutsche Energiekonzern E.on hat heute in Düsseldorf bekannt gegeben, dass man ein Übernahmeangebot für den spanischen Versorger Endesa in Höhe von 29,1 Milliarden Euro abgegeben habe, fast sieben Milliarden mehr als ein spanischer Rivale.

Mit allen Beteiligungen und Verbindlichkeiten läge das Gesamtvolumen der Übernahme sogar bei rund 55 Milliarden Euro. Die Börsenkurse zogen daraufhin an und erreichten ein Jahreshoch, da es wohl keine Kapitalerhöhung geben soll.

E.on hat zusammen mit dieser Meldung vorläufige Geschäftszahlen mit einem um 21 Prozent auf 56,4 Milliarden gestiegenen Umsatz und einem sogar um 71 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro erhöhten Gewinn präsentiert.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Milliarde, Übernahme, Energie, E.ON
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2006 10:13 Uhr von snickerman
 
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Herzlich willkommen im großen Firmen-Monopoly! Sollten sie ein paar Milliarden Euros über haben, die sie den Stromkunden abgeknöpft haben, dann können sie jetzt kaufen, kaufen, kaufen!
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21.02.2006 10:56 Uhr von The_Nothing
 
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Aha, die Preise werden also nur den gestiegenen Beschaffungskosten angepasst, so war doch die Aussage, oder? Dann möchte ich gerne mal die Gewinnsteigerung um 71% erklärt bekommen, und zwar ganz schnell.

Ich hoffe mal, dass die Kartellbehörden dem ganz schnell einen Riegel vorschieben, eine Frechheit ist das.

Und dann posaunen dies auch noch ganz groß raus, merkt ja doch keiner von den "dummen" Kunden, oder wie darf ich das verstehen?

Wer mit 55 Milliarden um sich werfen kann, der kann auch seine Gaspreise senken!
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21.02.2006 19:38 Uhr von artefaktum
 
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29,1 Milliarden Euro? Sicher ein Betrag, den auch E.on nicht aus der Portokasse zahlen kann.

Dann weiß ich jetzt auch, wo ein Teil der ständig steigenden Stromrechnungen bleibt, für die ich alle zwei Monate mein Geld überweise.

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